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Windenergie günstiger als gedacht?

24.04.2011

Warum es Sinn macht, auf Windenergie zu setzen

ja © Andreas Zajc – www.zajc.at
ja © Andreas Zajc – www.zajc.at
Energie aus erneuerbaren Energiequellen, wie zum Beispiel Wind, Wasser und Sonne wird oft als sehr teuer angesehen und deshalb schrecken viele davor zurück,auf Ökostrom umzusteigen. Wer will schon eine höhere Stromrechnung in Zeiten haben, wo sich die finanzielle Situation von vielen Haushalten ohnehin nicht unbedingt als gut und solide darstellt, hört man von manchen Menschen.
Doch das ist nicht die ganze Wahrheit.
Fakt ist, dass die Stromkosten durch Windenergie sinken. Wie kann das sein, wo doch angeblich der Aufwand bei Windkraftwerken noch deutlich höher ist, als bei herkömmlichen Kraftwerken?
Wie mittlerweile viele Studien belegen, sinken die allgemeinen Strompreise am Markt genau dann, wenn mehr Energie aus Windkraftwerken ins System eingespeist wird. Auf der anderen Seite steigen die Preise zu Zeiten, wo dies nicht bzw. in geringerem Ausmaß der Fall ist. Zurückzuführen ist dies auf den Umstand, dass es eine gesetzlich vorbestimmte Abnahmepflicht gibt. Je mehr Windenergie in das System gelangt, desto weniger Energie wird aus herkömmlichen Kraftwerken gewonnen und Windenergie wird damit vergünstigt.
Wer nicht nur in der Gegenwart denkt, der sieht auch viele weitere Vorteile der Windenergie. Anders als bei fossilen Brennstoffen wird Windkraft nie erschöpft werden. Sie gilt somit als erneuerbare Ressource ohne Ablaufdatum. Anders als bei herkömmlichen Verbrennungskraftwerken entsteht auch keine unmittelbare Umweltverschmutzung durch Abgase oder Gifte.
Der große Vorteil von Windkraftwerken ist, dass sie in jedem Land und in jeder Klimazone zum Einsatz kommen können– und sogar auf See sind sie zu finden.
Zumindest in der Theorie könnte man mit Windkraftwerken auf der ganzen Welt den globalen Energiebedarf um ein Vielfaches übertreffen.
Das Land mit dem höchsten Anteil an gewonnener Energie aus Windkraft ist Dänemark. Hier werden bis zu 20% des gesamten Stromverbrauchs ausschließlich durch Windkraftwerke abgedeckt.
Doch woher kommt der Wind eigentlich?
Solarenergie ist derzeit noch keine richtige Alternative, meinen manche Menschen, weil sie in größerem Maßstab eingesetzt, noch teurer ist. Aber die Sonne hat auch unmittelbar Einfluss auf die Gewinnung von Windenergie. Durch die Sonneneinstrahlung auf der Erde und dem Umstand, dass sich die Erde an unterschiedlichen Stellen mehr oder weniger erwärmt, entstehen verschiedene Druckunterschiede. Da Luft diese Unterschiede ausgleichen will, fängt sie sich an zu bewegen und Winde entstehen.
Der Wind kann mit Sicherheit eine längerfristige globale Energiequelle darstellen, wenn man nur genug in die Gewinnung von Windenergie investiert. Klar ist, dass es sich hierbei um eine umweltfreundliche Lösung handelt und es derzeit so ist, dass die Energiepreise günstiger sind, wenn viel Windenergie ins System eingespeist wird.
In der Praxis ist ein Mix aus erneuerbaren Energien sinnvoll– mit Windenergie als Teil desselben.
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24.04.2011 | Gastautor*In: Andreas Joschua
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