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Windenergie an Land senkt den Strompreis

12.12.2008

Eine Erläuterung des Merit–Order–Effektes – von Wolf von Fabeck

An der Strombörse werden die Stromangebote der verschiedenen Stromerzeuger nach ihrem Preis sortiert ("Merit order"). (Bild 1)
Dann wird geprüft, wie hoch die Nachfrage ist. Den Angeboten wird die Nachfrage gegenübergestellt. Die billigen Angebote kommen zuerst zum Zuge. Die teueren fallen weg. So ergibt sich der Börsenstrompreis. Er entspricht dem Preis des teuersten gerade noch berücksichtigten Angebots.(Bild 2)
Wenn Windstrom ins Netz eingespeist wird, ändern sich die Verhältnisse. Windstrom muss vorrangig verbraucht werden. Dadurch verringert sich die an der Strombörse zu deckende Nachfrage. Deshalb ergibt sich ein neuer, geringerer Strompreis an der Börse. (Bild 3)
Entscheidend ist die Frage, um wieviel sich der Börsenpreis verringert. Die Preisdifferenz ist in Bild 4 dargestellt. Diese vergleicht man mit der Einspeisevergütung für den Windstrom. Im statistischen Durchschnitt ist die Senkung des Börsenpreises seit 2006 größer als die für den Windstrom zu zahlende Einspeisevergütung. Die Windenergie an Land senkt also den Strompreis insgesamt. Genauer gesagt, sie lässt ihn nicht so rasch ansteigen, wie er sonst ansteigen würde.
Leider ist den meisten Bürgern dieser positive preissenkende Effekt der Windenergie noch nicht bekannt.

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12.12.2008 | Autor*in: holler
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