Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung(current)2
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Vernetzung

Wiener Klima-Tour 2026 im Zeichen der Artenvielfalt

21.04.2026

Mobile Tour zu Klimathemen startet in die neue Saison auf der Schmetterlingswiese im Donaupark

blumeWieseSchmetterling.jpg.jpg
© silviarita auf pixabay
Wien  - Ganz im Zeichen der Artenvielfalt steht die diesjährige Klima-Tour der Stadt Wien: Auf der Schmetterlingswiese im Donaupark wurde der Tour-Start gemeinsam mit Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky eingeläutet. 
 

„Artenvielfalt und Biodiversität sind enorm wichtig für die Lebensqualität in unserer Stadt, weil sie ein Leben in einem guten Umfeld ermöglichen und grüne Oasen überall für Abkühlung und bessere Luft sorgen“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Kleine und große Grünräume wie hier die Schmetterlingswiese sind Lebensräume für Pflanzen und Rückzugsort für viele Tiere und Insekten.“

 

Gelebte Artenvielfalt


Wien ist jetzt schon Vorreiter in Sachen Artenvielfalt: Davon zeugen viele Projekte wie zum Beispiel naturnahe Wienerwaldwiesen, Amphibienteiche, eine naturnahe Waldbewirtschaftung oder große Renaturierungsmaßnahmen im Naturareal Breitenlee oder beim Liesingbach. Im ganzen Stadtgebiet sorgen darüber hinaus 15 Wiener Wäldchen für naturnahe Rückzugsorte, seit kurzem kommen nun „Wiener Straucherl“ auf kleinere Flächen hinzu. Aber auch von der Stadt geförderte Dach- Innenhof- und Fassadebegrünungen sind wichtige kleine Oasen im Stadtbild.

 

Wichtige Infos dazu liefert das Klima-Tour-Rad mit dem Schwerpunkt Artenvielfalt: Hier gibt es viel über die Grünräume der Stadt und ihre wichtige Funktionen für Tiere und Pflanzen zu erfahren, aber auch über die Wiener Wald- und Wiesen-Charta oder den Aktionsplan Artenvielfalt.

 

Schmetterlingswiese mit 30 Schmetterlingsarten


Die Schmetterlingswiese im Donaupark wurde im Jahr 2003 von der Wiener Umweltanwaltschaft initiiert und gemeinsam mit den Wiener Stadtgärten und der Wiener Umweltschutzabteilung angelegt. Unter anderem wurden schmetterlingsfreundliche Stauden und Sträucher, diverse Kleearten, Gemeine Osterluzei, Spiersträucher oder Schleedorn, gesetzt. Das soll vor allem Schmetterlingsraupen zugutekommen, die auf ganz spezielle Futterpflanzen angewiesen sind.

 

Die Wiese wird seither von den Stadtgärtner*innen nach ökologischen Maßstäben gepflegt und gemäht. Das nutzt zahlreichen geschützten Falter- und Vogelarten: So finden sich hier etwa der Schwarze Trauerfalter, der Große Feuerfalter oder der Segelfalter – insgesamt wurden bereits 50 Falterarten nachgewiesen. Auch Wildbienen, Käfer und Grashüpfer fühlen sich auf der blütenreichen Wiese wohl. Vögel wie der Stieglitz, die Mönchsgrasmücke oder der Grünspecht profitieren wiederum vom Nahrungsangebot. Ein auf dem Areal angelegter Amphibienteich wird vor allem von der im Donaupark vorkommenden Erdkröte gut angenommen.
 

„Es ist großartig, wie viel Engagement die Stadt Wien bei den Themen Klimaschutz und Artenvielfalt zeigt – das zeigen gerade in der Donaustadt zahlreiche Projekte!“ so Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.
 

NEOS-Umweltsprecherin Angelika Pipal-Leixner: „Die Schmetterlingswiese im Donaupark ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir mit gezieltem Artenschutz wertvolle Rückzugsorte schaffen. Mit Projekten wie der Klima-Tour bringen wir dieses Bewusstsein direkt zu den Menschen, denn jeder Quadratmeter bunte Wiese ist eine Investition in ein gesünderes Mikroklima und die Lebensqualität unserer Kinder. Es freut mich besonders, dass wir dieses Wissen auch in die Schulen tragen – weil letztlich gilt: Geht es der Natur gut, geht es auch uns Menschen gut.“

 

Die Wiener Klima-Tour 2026


Jede Menge Infos zum Thema Artenvielfalt gibt es 2026 bei der Wiener Klima-Tour: Die acht Themenräder sind mobile Info-Stationen und machen unter anderem beim Frühlingsfest im Lainzer Tiergarten am 25. April, beim Fest im Stadtpark Atzgersdorf am 30. Mai Station oder beim Deponiefst am 13. Juni am Rautenweg Station. Viele Termine finden auch direkt an Schulen statt: „Gerade bei Schulen ist die Klima-Tour sehr nachgefragt, weil gerade junge Menschen sehr an Klimathemen interessiert sind“, freut sich Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Darüber hinaus steht das Thema Artenvielfalt vielen weiteren Terminen im Mittelpunkt.

Alle Infos: www.wien.gv.at/klimatour

  • Drucken
  • Empfehlen
21.04.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Spitzensportler Daniel Huber landet bei Hargassner

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Linz setzt ein wichtiges Zeichen für unsere Zukunft

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 20. Mai 2026, 69.128 Artikel Online

Weitere Themen

  • Lange Tafel 2026 – EIN Tisch für ALLE
  • VCÖ-Umfrage: Wie radfahrfreundlich sind Wiens Bezirke?
  • Kleine Unternehmen müssen von „Diversitätssteuer“ befreit werden
  • Studie: Vertrauen macht Unternehmen produktiver
  • Bioökonomie als neuer Schwerpunkt: Circularity-Auftrag geht erneut ans Climate Lab
  • Heizma erreicht erstmals zwei Millionen Euro Monatsumsatz
  • Klimaneutral und resilient: 20 Mio. Euro für Österreichs Städte
  • (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal
  • „Seien wir stolz auf Europa“: Klare proeuropäische Signale beim Europe Day Festival in Wien
  • Österreich versäumt Frist: Greenpeace fordert starkes Anti-SLAPP-Gesetz  
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.890 Artikel | Seite 1 von 589

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
blumeWieseSchmetterling.jpg.jpg

© silviarita auf pixabay