Wien und Niederösterreich haben heuer die höchste Ozonbelastung
VCÖ (Wien, 17. Juli 2007) – Im Umland von Wien und in Wien selbst ist die Ozonbelastung am höchsten, wie eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt. Heuer wurde in Wien einmal, am Sonntag, Ozonalarm gegeben. Im Dunkelsteinerwald war an fünf Tagen die Ozonbelastung zwischen 180 und 240 Mikrogramm, in Stockerau, Schwechat, Klosterneuburg und Vösendorf jeweils dreimal. Der VCÖ fordert eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild, eine Ökologisierung der Kfz–Steuern und schlägt für Österreichs Ballungsräume eine City–Maut vor.
Im Umland von Wien und in Wien selbst ist die Ozonbelastung am höchsten, wie eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt. Der VCÖ hat die Werte des Umweltbundesamts von heuer und dem Vorjahr analysiert. Heuer wurde in Wien einmal, am Sonntag, Ozonalarm gegeben. Im Dunkelsteinerwald war an fünf Tagen die Ozonbelastung zwischen 180 und 240 Mikrogramm, in Stockerau, Schwechat, Klosterneuburg und Vösendorf jeweils dreimal.
„Auch im Vorjahr war der Raum um Wien der höchsten Ozonbelastung ausgesetzt„, weist VCÖ–Experte Blum auf die Vorjahresergebnisse hin. Im Vorjahr wurde in Himberg und Vösendorf die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zwei Mal überschritten. In Bad Vöslau lag an 31 Tagen der Ozonwert zwischen 180 und 240 Mikrogramm pro Kubikmeter, in Mödling an 23 Tagen.
Der VCÖ fordert im Verkehrsbereich politische Maßnahmen, damit die gesundheitsschädliche Ozonbelastung sinkt. Ozon entsteht durch Luftschadstoffe und intensive Sonneneinstrahlung. „Das Ziel, die Abgasbelastung durch den Verkehr zu verringern, ist erreichbar. Zum einen muss Österreichs Autoflotte sauberer werden, zum anderen sind die Alternativen zum Pkw zu verbessern„, stellt VCÖ–Experte Blum fest.
Der VCÖ fordert daher für Österreich eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild. Mehr Zugverbindungen für Pendlerinnen und Pendler, gute Verbindungen auch am Abend und am Wochenende sowie die Modernisierung der Regionalbahnen sollte oberste Priorität haben. Zudem tritt der VCÖ für eine Ökologisierung der Kfz–Steuern ein: „Spritfresser müssen höher besteuert werden. Ebenso sollen Wenigfahrer gegenüber Vielfahrern stärker begünstigt werden„, so VCÖ–Experte Blum.
Für Österreichs Ballungsräume, wie Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Salzburg schlägt der VCÖ eine City–Maut vor. „Eine City–Maut ist ein Anreiz Fahrgemeinschaften zu bilden und auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Staus nehmen ab, die Luftqualität ist spürbar besser. Und zudem ist eine City–Maut auf jeden Fall vernünftiger als Fahrverbote„, weist VCÖ–Experte Blum auf die aktuelle Diskussion in Salzburg hin.
Rückfragen: VCÖ–Kommunikation, Christian Gratzer, Tel. (01) 8932697 oder (0699) 18932695.
VCÖ: Höchste Ozonbelastung in Niederösterreich und Wien (Tage mit Ozonalarm seit dem 1. Jänner 2006) Himberg: 2 (beide 2006) Vösendorf: 2 (beide 2006) Wien: 1 (2007)
Tage mit Ozonbelastung von 180 bis 239 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft
(ab 1. Jänner bis 16. Juli 2007):
NÖ Dunkelsteinerwald: 5 Tage
W Hermannskogel: 4 Tage
W Laaer Berg: 3 Tage
NÖ Klosterneuburg: 3 Tage
NÖ Schwechat: 3 Tage
NÖ Stockerau: 3 Tage
NÖ Vösendorf: 3 Tage
Quelle: Umweltbundesamt, VCÖ 2007
Tage mit Ozonbelastung von 180 bis 239 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im
Jahr 2006
NÖ Bad Vöslau: 31 Tage
NÖ Tulln: 26 Tage
NÖ Himberg: 24 Tage
NÖ Mödling: 23 Tage
NÖ Klosterneuburg: 22 Tage
NÖ Hainburg: 21 Tage
NÖ Dunkelsteinerwald: 21 Tage
B Illmitz: 19 Tage
NÖ Stixneusiedl: 18 Tage
NÖ Schwechat: 17 Tage
NÖ Vösendorf: 17 Tage
NÖ Ziersdorf: 16 Tage
NÖ Wiener Neustadt: 16 Tage
Quelle: Umweltbundesamt, VCÖ 2007
Im Umland von Wien und in Wien selbst ist die Ozonbelastung am höchsten, wie eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt. Der VCÖ hat die Werte des Umweltbundesamts von heuer und dem Vorjahr analysiert. Heuer wurde in Wien einmal, am Sonntag, Ozonalarm gegeben. Im Dunkelsteinerwald war an fünf Tagen die Ozonbelastung zwischen 180 und 240 Mikrogramm, in Stockerau, Schwechat, Klosterneuburg und Vösendorf jeweils dreimal.
„Auch im Vorjahr war der Raum um Wien der höchsten Ozonbelastung ausgesetzt„, weist VCÖ–Experte Blum auf die Vorjahresergebnisse hin. Im Vorjahr wurde in Himberg und Vösendorf die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zwei Mal überschritten. In Bad Vöslau lag an 31 Tagen der Ozonwert zwischen 180 und 240 Mikrogramm pro Kubikmeter, in Mödling an 23 Tagen.
Der VCÖ fordert im Verkehrsbereich politische Maßnahmen, damit die gesundheitsschädliche Ozonbelastung sinkt. Ozon entsteht durch Luftschadstoffe und intensive Sonneneinstrahlung. „Das Ziel, die Abgasbelastung durch den Verkehr zu verringern, ist erreichbar. Zum einen muss Österreichs Autoflotte sauberer werden, zum anderen sind die Alternativen zum Pkw zu verbessern„, stellt VCÖ–Experte Blum fest.
Der VCÖ fordert daher für Österreich eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild. Mehr Zugverbindungen für Pendlerinnen und Pendler, gute Verbindungen auch am Abend und am Wochenende sowie die Modernisierung der Regionalbahnen sollte oberste Priorität haben. Zudem tritt der VCÖ für eine Ökologisierung der Kfz–Steuern ein: „Spritfresser müssen höher besteuert werden. Ebenso sollen Wenigfahrer gegenüber Vielfahrern stärker begünstigt werden„, so VCÖ–Experte Blum.
Für Österreichs Ballungsräume, wie Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Salzburg schlägt der VCÖ eine City–Maut vor. „Eine City–Maut ist ein Anreiz Fahrgemeinschaften zu bilden und auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Staus nehmen ab, die Luftqualität ist spürbar besser. Und zudem ist eine City–Maut auf jeden Fall vernünftiger als Fahrverbote„, weist VCÖ–Experte Blum auf die aktuelle Diskussion in Salzburg hin.
Rückfragen: VCÖ–Kommunikation, Christian Gratzer, Tel. (01) 8932697 oder (0699) 18932695.
VCÖ: Höchste Ozonbelastung in Niederösterreich und Wien (Tage mit Ozonalarm seit dem 1. Jänner 2006) Himberg: 2 (beide 2006) Vösendorf: 2 (beide 2006) Wien: 1 (2007)
Tage mit Ozonbelastung von 180 bis 239 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft
(ab 1. Jänner bis 16. Juli 2007):
NÖ Dunkelsteinerwald: 5 Tage
W Hermannskogel: 4 Tage
W Laaer Berg: 3 Tage
NÖ Klosterneuburg: 3 Tage
NÖ Schwechat: 3 Tage
NÖ Stockerau: 3 Tage
NÖ Vösendorf: 3 Tage
Quelle: Umweltbundesamt, VCÖ 2007
Tage mit Ozonbelastung von 180 bis 239 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im
Jahr 2006
NÖ Bad Vöslau: 31 Tage
NÖ Tulln: 26 Tage
NÖ Himberg: 24 Tage
NÖ Mödling: 23 Tage
NÖ Klosterneuburg: 22 Tage
NÖ Hainburg: 21 Tage
NÖ Dunkelsteinerwald: 21 Tage
B Illmitz: 19 Tage
NÖ Stixneusiedl: 18 Tage
NÖ Schwechat: 17 Tage
NÖ Vösendorf: 17 Tage
NÖ Ziersdorf: 16 Tage
NÖ Wiener Neustadt: 16 Tage
Quelle: Umweltbundesamt, VCÖ 2007
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