Wien: Packerl kommen emissionsfrei vor die Haustür
Im Projekt „Zero Emission Transport“ (ZET) verpflichten sich seit dem Vorjahr 41 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen freiwillig dazu, emissionsfrei in den 1. und 2. Wiener Gemeindebezirk einzufahren. Der Paketdienstleister DPD setzt dafür mindestens 10 Zustellfahrzeuge ein und bringt in diesem Gebiet täglich rund 1.500 Pakete 100 % elektrisch zu den Kunden.
Die Zukunft im Blick
„Als größter privater Paketdienstleister leisten wir damit nicht nur einen direkten Beitrag zum Klimaschutz, sondern tragen im Rahmen dieses wissenschaftlichen Projekts auch dazu bei, Erkenntnisse und Daten für die Zukunft des Wirtschaftsverkehrs in klimafreundlichen Stadtzentren zu sammeln. Wir freuen uns sehr, Teil dieses Wiener Projektes sein zu können," sagt Daniel Neumann, Geschäftsführer Gebrüder Weiss Paketdienst GmbH, dem größten Gesellschafter hinter der Marke DPD in Österreich.
DPD bewegte 2024 allein in Wien über 10 Mio. Pakete, österreichweit waren es mehr als 62 Millionen. Bis 2027 will der 1988 gegründete Paketdienstleister in Wien und allen weiteren Landeshauptstädten 100 % elektrisch zustellen.
Projekt „Zero Emission Transport“
Mit „Zero Emission Transport“ der Wirtschaftskammer Wien beweisen Unternehmen, dass sie freiwillig ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Sie verpflichten sich im Rahmen des Projekts dazu, emissionsfrei in den 1. und 2. Wiener Gemeindebezirk einzufahren. Damit leisten sie nicht nur einen direkten Beitrag zum Klimaschutz, sondern tragen im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts auch dazu bei, Erkenntnisse und Daten für die Zukunft des Wirtschaftsverkehrs in klimafreundlichen Stadtzentren zu sammeln.
Weitere Informationen sowie alle teilnehmenden Unternehmen unter www.wko.at/wien/zet
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