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Wien muss Autofahren endlich teurer machen

03.09.2025

Die Stadt Wien erhöht die Öffi-Jahreskarte um 102 Euro. Das mag aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll  sein -  mit klimapolitischem Blick gesehen ist es ein Fehler.

rathauswien.jpg.jpg
© Phillip Kofler auf pixabay / Rathaus Wien
Denn gleichzeitig bleibt Autofahren vergleichsweise günstig. Damit schadet Wien der eigenen Verkehrswende. 
Wer ernsthaft den Autoverkehr in einer Stadt von 25 auf 15 Prozent senken will, darf Öffi-Nutzerinnen und -Nutzer nicht stärker belasten als Autofahrer.  Aber genau das passiert:  Die Parkpickerl steigen nur um 36 Euro, die Spritpreise sind inflationsbereinigt niedriger als vor zehn Jahren. Autofahren wird relativ gesehen damit attraktiver - ein  wahrer Bärendienst für Klima, Luftqualität und Lebensqualität in der Stadt.


Andere europäische Städte zeigen, wie es geht: In Paris zahlen schwere Autos deutlich mehr, in Amsterdam und Kopenhagen machen hohe Parkgebühren das Auto einfach unattraktiv. Wien hingegen hält an niedrigen Tarifen und zu großen Parkzonen fest, die sogar zusätzlichen Verkehr erzeugen. 


Das Ergebnis: Öffi-Fahren wird teurer, während 480.000 Pkw-Abstellplätze so viel Platz beanspruchen wie drei ganze Bezirke!  Platz, der in Zeiten von Hitzesommern für Bäume, Schatten und sichere Wege gebraucht würde.

Wien muss sich entscheiden: Will ich als Stadt meine eigenen Klimaziele ernst nehmen oder weiter falsche Anreize setzen? Klar,  z.B. stattdesseb eine Citymaut zu etablieren erfordert Mut von der Politik.

Wer weniger Autos und mehr Lebensqualität will, kommt an einer ehrlichen Lösung nicht vorbei: Autofahren muss teurer werden, Öffis sollen leistbar bleiben. Alles andere ist Selbstbetrug.
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© Phillip Kofler auf pixabay / Rathaus Wien