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Wieder Bt 10–Mais in die EU gelangt

13.06.2005

Schiffsladung mit GVO–Maisgluten–Futtermittel im Irland und Japan

Am 25. Mai haben die irischen Behörden die EU–Kommission und die übrigen Mitgliedstaaten über das Schnellwarnsystem für Lebens– und Futtermittel darüber informiert, dass am 24. Mai eine Schiffsladung mit Bt10–haltigen Maisgluten–Futtermitteln in einem irischen Hafen eingetroffen ist. Der Mais der Firma „Syngenta„ war nach Angaben der Europäischen Kommission in den USA verschifft worden. Die rund 2.500 Tonnen Futtermittel gelangten nicht in die Futter– und Lebensmittelkette, sondern wurden vorerst eingelagert.
Bt–10 Mais ist aufgrund einer Verwechslung in den USA trotz fehlender Zulassung vier Jahre lang angebaut worden. Ende März wurde bekannt, dass der Genmais zwischen 2001 und 2004 auch in die EU gelangt war. Seit dem 18. April verlangt die EU daher für den Import von genetisch veränderten Maisgluten–Futtermitteln und Treber aus den USA eine Bescheinigung, dass sie frei von Bt10 sind. Bisher wurden 290 Tests durchgeführt, von denen 289 negativ waren. Die Testergebnisse für den jetzt bekannt gewordenen positiven Fall waren erst verfügbar, als sich das Schiff bereits auf See befand. Der Importeur benachrichtigte die irischen Behörden allerdings vor der Ankunft des Schiffes, so dass die erforderlichen Isolationsmaßnahmen ergriffen werden konnten.

Bt–Mais auch in Japan gefunden

Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist der Genmais auch in Japan eingeführt worden. In einer Ladung von 390 Tonnen aus den USA sei vor kurzem Bt10 gefunden worden.
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13.06.2005 | Autor*in: stevanov
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