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Wie viel ist Natur wert?

17.07.2021

Almweiden, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Bäume, die für ein angenehmes Mikroklima sorgen. Alpine Landschaften, die heilen und berühren.

©   Stefano Ceretti / Teilnehmende aus allen Alpenländern trafen sich bei der CIPRA-Jahrestagung g.
©  Stefano Ceretti / Teilnehmende aus allen Alpenländern trafen sich bei der CIPRA-Jahrestagung g.
Anfang Juli 2021 diskutierten rund 100 Teilnehmende aus allen Alpenländern an der CIPRA-Jahresfachtagung in Biella/I über den Nutzen und den Wert der Natur im Alpenraum.
«Wenn man bei einem Auto nach und nach Teile entfernt, dann funktioniert es irgendwann nicht mehr», erklärte Riccardo Santolini, Ökologe an der Universität Urbino/I. «Genauso ist es auch bei Ökosystemen, die trotz dem Verlust von Biodiversität weiter funktionieren – zumindest anfangs.» Dass Ökosystemleistungen auch medizinisch relevant sind, zeigte Arnulf Hartl, Leiter des Instituts für Ökomedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg/A. Wasserfälle gegen Allergie und Asthma, Bergwandern gegen Depression oder Alm-Exposome zur Prävention immunologischer Erkrankungen: Zahlreiche Studien belegen, welch «enormes Potenzial zu Prävention, Kuration und Rehabilitation stadt-assoziierter Erkrankungen» der Alpenraum bietet, so Hartl.
Bunte Kartoffeln und grüne Städte
Madeleine Rohrer vom Projekt Verdevale präsentierte mit GreenSpaces eine innovative, digitale Lösung für eine effiziente Pflege der urbanen Grünflächen in Bozen/I und Lugano/CH. «Mit Daten über Anzahl, Standort und Zustand der kommunalen Grünflächen, können wir diese besser verwalten und so zum Wohlergehen in der Stadt beitragen.» Laura Secco, Professorin an der Universität Padua/I, zeigte am Beispiel des Forest Stewardship Council (FSC) die Rolle internationaler Zertifizierungen von Ökosystemleistungen – ein Ansatz der auch auf Kritik stiess. Bunte Kartoffeln und Kastanien, Wein und Weidewirtschaft: Auch Landwirt:innen aus der Region um Biella teilten an der Tagung Erfahrungen aus ihrem alpinen Arbeitsalltag.
Zwischen Ökologie und Ökonomie
«Die ökonomische Sprache der Ökosystemleistungen ist erst mal befremdlich,» meinte Bianca Elzenbaumer, Co-Präsidentin von CIPRA International. Es könne jedoch strategisch Sinn machen, die Welt durch die Brille der Ökosystemleistungen zu beschreiben, «damit wir eine Sprache sprechen, die auch von Politik und Wirtschaft verstanden wird.» Ein Modell sei immer nur ein Teil des Ganzen, sagte auch Vanda Bonardo, Präsidentin von CIPRA Italien. Dennoch sei es ein wichtiges Instrument, um die Beziehung zur Natur neu zu bewerten. «Mit diesem Zugang schlagen wir eine Brücke zwischen Ökologie und Ökonomie.» Andreas Muhar von der Universität für Bodenkultur in Wien/A, Mitglied des Sounding Boards von CIPRA International,meint: «Um Menschen zu aktivem Engagement für Nachhaltigkeit und Naturschutz zu motivieren, braucht es aber Erzählungen, die eine emotionale Bindung bewirken.»
Rund um die Jahresfachtagung fand ausserdem das erste physische Treffen von Re.sources statt, einem CIPRA-Jugendprojekt gefördert von Erasmus+ rund um das Thema persönlicher und alpiner Ressourcen.
Weiterführende Informationen: www.cipra.org/de/ueber-uns/jahresfachtagungen/cipra-jahresfachtagung-2021
Veronika Hribernik, CIPRA International
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17.07.2021 | Autor*in: holler
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©   Stefano Ceretti / Teilnehmende aus allen Alpenländern trafen sich bei der CIPRA-Jahrestagung g.

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