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„Wie Pokémon Go, nur für den Naturschutz“

27.05.2026

Neue App hilft Gemeinden bei invasiven Pflanzen

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Jenna Ramirez, Marketingleiterin der Finnora Oy, bei der Neophyten-Bekämpfung © Finnora Oy
Wien -  Invasive Pflanzen breiten sich immer stärker aus. Sie sind schwer zu entfernen, verursachen hohe Kosten und stellen Gemeinden dadurch vor große Herausforderungen.

Die App Crowdsorsa bietet eine Lösung dafür: Sie hilft Gemeinden und Umweltorganisationen, Maßnahmen besser zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren. Das Besondere an diesem Ansatz: Die Teilnehmenden erhalten eine kleine finanzielle Entschädigung und sind dadurch besonders motiviert, aktiv mitzumachen.
 

Der Vertrieb in Deutschland und Österreich erfolgt über die ScanLang GmbH, die Gemeinden bei der Einführung und Umsetzung begleitet. Die organisatorische Abwicklung übernimmt das Crowdsorsa-Team, das auch die Auftraggeberseite mit Marketing unterstützt.
 

„Mit Crowdsorsa können Gemeinden nicht nur planen, sondern auch die Bevölkerung aktiv einbinden. Die App verbindet klare Aufgaben mit direkter Bürgerbeteiligung“, sagt Toni Paju, CEO des Herstellers Finnora Oy.

 

Digitale Einsatzplattform trifft auf Bürgerbeteiligung

 

Mit Crowdsorsa können Gemeinden Aufgaben zur Entfernung invasiver Pflanzen erstellen und koordinieren. Die Arbeiten werden in der App festgehalten und sind gut nachvollziehbar.

Bürgerinnen und Bürger werden dabei aktiv eingebunden: Sie übernehmen Aufgaben direkt über die App und helfen aktiv im Naturschutz. Der spielerische Ansatz, oft als „Pokémon Go für den Umweltschutz“ beschrieben, sorgt für hohe Beteiligung und messbare Erfolge.

 

Erfolgreich in Skandinavien

 

In Skandinavien wird Crowdsorsa seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzt. In Finnland nutzen dieses Jahr mehr als 90 Gemeinden, in Schweden 15 Gemeinden und in Norwegen 8 Gemeinden Crowdsorsa zur koordinierten Bekämpfung invasiver Arten. Insgesamt wurden 2025 in dieser Weise mehr als 3 Mio. m2 Neophyten bekämpft.

Links

  • www.scanlang.at
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