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Wichtige Einflüsse von Grün in der Stadt clever recherchiert

11.10.2015

Städtische Grünflächen stellen Ökosystemdienstleistungen dar

© sxc.hu
© sxc.hu
Städtische Grünflächen liefern wichtige Ökosystemleistungen in Städten, über die Erholung bis zur Reduktion von Lärm und Luftverschmutzung. Eine Studie quantifiziert die Ökosystemdienstleistungen (ES) von Grünflächen in Rotterdam, Niederlande, mit neuen Methoden zur hochauflösenden Landbedeckungsdaten auswerten vorgesehen. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Grünflächen unterschiedliche Einflüsse auf die Ökosystemdienstleistungen haben, und somit Bedeutung zur sorgfältigen Gestaltung während der Stadtplanung. Die Autoren meinen, dass ihre Methode, das Design von gesunden, klimaresistenten Städten unterstützt.
Städtische Grünflächen, wie Parks und Spielplätze, haben wichtige Vorteile. Sie bieten eine Reihe von Ökosystemdienstleistungen (ES) und können dabei helfen, Probleme, die besonders häufig in Städten vorkommen, wie Luftverschmutzung und Lärmbelästigung, zu mildern. Trotz ihrer großen Bedeutung in städtischen Gebieten haben die meisten Studien von Ökosystemdienstleistungen ihren Schwerpunkt auf ländlichen oder Naturlandschaften.
Um das Verständnis der städtischen Ökosystemleistungen zu verbessern, leitete die Studie neue Methoden zur Quantifizierung von städtischen Grünflächen ab, die aus Karten geliefert werden. Die Methoden, basierend auf Landbedeckungsdaten und einer Literaturrecherche, wurden in Rotterdam angewendet. Rotterdam steht vor Herausforderungen, die in vielen europäischen Städten vorhanden sind, darunter Hitzestress, Hochwasser und Luftverschmutzung.
Die Forscher, die von der Europäischen Kommission über Projekte TURAS1 und OPERAs2 unterstützt wurden, haben sechs städtische Einflüsse im Detail untersucht : Luftreinigung (definiert als die Senkung der Luftverschmutzungskonzentrationen), Kohlenstoffspeicherung (brutto - oberirdische Kohlenstoffspeicherung), Rauschunterdrückung (die Kapazität der Vegetation dämpft Umgebungsgeräusche), Run-off-Retention (die kombinierte Wirkung von Niederschlägen, Infiltration und Speicherung dieser), Kühlen (Temperaturabsenkung durch die Vegetation) und die Erholung (das Potential der Grünflächen für die tägliche Erholung im Freien). Diese Punkte wurden aufgrund ihrer Relevanz für das menschliche Wohlbefinden ausgewählt.
Um die räumliche Verteilung der einzelnen Bereiche zu ermitteln, kartierten die Forscher sie auf die gesamte Stadtlandschaft, anhand von Daten über die Standorte von acht verschiedenen Arten von städtischen Grünflächen (Bäume, Wälder, hohe Sträucher, kurzen Sträucher, Stauden, Garten, Wasser, und andere, wie Kleingärten und Sportplätze). Diese Daten wurden aus einer Kombination von Grün-Wartungs-Karten, Katasterkarten und Landnutzungskarten zusammengestellt.
Die Indikatoren dafür wurden aus einer Literaturrecherche gewonnen und zu den Grünflächen Daten aus der geographischen Informationsdienste-Plattform ArcGIS 10.1 angewendet. Die Forscher berechneten die Idikatoren jeder einzelnen Grünfläche, samt den gelieferte Details aus Nachbarschafts- und Bezirksebenen.
Die Analyse zeigte, dass verschiedene Grünflächen unterschiedliche Kapazitäten für die Lieferung von Ökosystemdienstleistungen haben. Die räumliche Anordnung der Grünflächen sind dafür auch ein wichtiger Faktor. Beispielsweise können Bäume effektiver Schadstoffe aus der Luft filtern, wenn sie in der Nähe der Quelle der Verunreinigung sind.
Im Allgemeinen steigt das Angebot mit der Entfernung vom Stadtzentrum. Die Forscher sagen, das ist, weil zentrale Stadtteile in der Regel mehr entwickelt und daher weniger grün sind. In Rotterdam gab es klare räumliche Unterschiede in der Versorgung: In einigen Bezirke fehlen Grünflächen komplett, während andere besonders viele Grünflächen haben.
Die Studie zeigt, dass nicht nur die Menge, sondern auch die Zusammensetzung und Anordnung der städtischen Grünflächen die Art und Höhe der Ökosystemdienstleistungen vehement beeinflussen. Die Methodik anhand von Karten k zeigt, welche Dienstleistungen erbracht werden, wo, in welcher Menge und durch welche Grünflächen. Die Autoren meinen, dass dieser Ansatz Stadtplanern helfen kann, sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der einzelnen Stadtteile erfüllt sind, und letztlich zu mehr nachhaltigeren Städte führen.
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11.10.2015 | Autor*in: holler
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