Weltweiter Anteil von Elektroautos hat sich in drei Jahren mehr als verdoppelt
Elektroautos sind längst keine Nische mehr – sie entwickeln sich zum Motor eines globalen Umbruchs. Laut einer aktuellen Studie von KfW Research hat sich der weltweite Anteil reiner E-Autos innerhalb von nur drei Jahren mehr als verdoppelt: Bereits jeder fünfte Neuwagen fährt heute rein elektrisch.
Auch in Deutschland passiert ein Wandel: Der Anteil reiner Stromer an den Autoexporten stieg auf 27 Prozent, mit einem monatlichen Exportvolumen von durchschnittlich 82.000 Fahrzeugen im Wert von 3,4 Milliarden Euro. Damit übersteigen die Ausfuhren von E-Autos den Importwert um das Fünffache – ein starkes Zeichen für die steigende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie im Zeitalter der Elektromobilität.
Elektroautos auf dem Vormarsch – auch auf deutschen Straßen
Der deutsche Markt zieht nun spürbar nach: Im zweiten Quartal 2025 erreichte der Anteil reiner Elektroautos und Plug-in-Hybride an den Neuzulassungen 29 Prozent – ein markanter Sprung gegenüber dem ersten Quartal, in dem die Quote noch unter 20 Prozent lag.
„Die Zeichen für einen weiteren Aufschwung der Elektromobilität in Deutschland verdichten sich“, sagt Dr. Johannes Rode, Senior Economist bei KfW Research. „Sowohl der Klimaschutz als auch die deutsche Automobilindustrie könnten von einer weitergehenden Elektrifizierung profitieren.“
Grünstrom-Rekord beim Laden
Ein zentraler Klimavorteil: Der Ladestrom wird zunehmend grüner. Im Jahr 2025 stammten in Deutschland bereits 36 Prozent des Ladestroms aus selbsterzeugtem, regenerativem Strom – ein neuer Rekord. Weitere 44 Prozent kamen von Grünstromanbietern.
Wandel in den Köpfen – aber auch Hürden
Laut dem KfW-Energiewendebarometer 2025, einer repräsentativen Befragung von über 5.000 Haushalten, sinken die Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität spürbar:
Dennoch gibt es Hemmnisse: Nur drei Prozent der Haushalte planen aktuell die Anschaffung eines Elektroautos im nächsten Jahr. Hauptgrund bleibt der hohe Kaufpreis – 59 Prozent geben diesen als entscheidend gegen einen Umstieg an. Nachdem jedoch zunehmend kleinere und günstigere E-Fahrzeuge auf den Markt kommen, dürfte auch dieser Grund bald nicht mehr vorhanden sein.
KfW empfiehlt: Informationsdefizite abbauen, Infrastruktur verbessern
„Es bleibt wichtig, den Markthochlauf von Elektroautos in Deutschland zu unterstützen“, mahnt KfW-Ökonom Rode. Dazu brauche es mehr Aufklärung über die Sicherheit von Elektroautos, Anreize für intelligentes Laden und eine Vereinfachung der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern.
Auch in Deutschland passiert ein Wandel: Der Anteil reiner Stromer an den Autoexporten stieg auf 27 Prozent, mit einem monatlichen Exportvolumen von durchschnittlich 82.000 Fahrzeugen im Wert von 3,4 Milliarden Euro. Damit übersteigen die Ausfuhren von E-Autos den Importwert um das Fünffache – ein starkes Zeichen für die steigende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie im Zeitalter der Elektromobilität.
Elektroautos auf dem Vormarsch – auch auf deutschen Straßen
Der deutsche Markt zieht nun spürbar nach: Im zweiten Quartal 2025 erreichte der Anteil reiner Elektroautos und Plug-in-Hybride an den Neuzulassungen 29 Prozent – ein markanter Sprung gegenüber dem ersten Quartal, in dem die Quote noch unter 20 Prozent lag.
„Die Zeichen für einen weiteren Aufschwung der Elektromobilität in Deutschland verdichten sich“, sagt Dr. Johannes Rode, Senior Economist bei KfW Research. „Sowohl der Klimaschutz als auch die deutsche Automobilindustrie könnten von einer weitergehenden Elektrifizierung profitieren.“
Grünstrom-Rekord beim Laden
Ein zentraler Klimavorteil: Der Ladestrom wird zunehmend grüner. Im Jahr 2025 stammten in Deutschland bereits 36 Prozent des Ladestroms aus selbsterzeugtem, regenerativem Strom – ein neuer Rekord. Weitere 44 Prozent kamen von Grünstromanbietern.
Wandel in den Köpfen – aber auch Hürden
Laut dem KfW-Energiewendebarometer 2025, einer repräsentativen Befragung von über 5.000 Haushalten, sinken die Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität spürbar:
- Die Angst vor mangelnder Ladeinfrastruktur ist binnen fünf Jahren von 72 auf 51 Prozent gesunken.
- Bedenken zur Reichweite gingen von 54 auf 44 Prozent zurück.
- Ladezeiten empfinden nur noch 30 Prozent der Befragten als Hindernis – vorher waren es fast 50 Prozent.
- Auch Zweifel an der Umweltverträglichkeit nehmen ab – nur noch 34 Prozent nennen sie als Ausschlusskriterium (2020: 48 Prozent).
Dennoch gibt es Hemmnisse: Nur drei Prozent der Haushalte planen aktuell die Anschaffung eines Elektroautos im nächsten Jahr. Hauptgrund bleibt der hohe Kaufpreis – 59 Prozent geben diesen als entscheidend gegen einen Umstieg an. Nachdem jedoch zunehmend kleinere und günstigere E-Fahrzeuge auf den Markt kommen, dürfte auch dieser Grund bald nicht mehr vorhanden sein.
KfW empfiehlt: Informationsdefizite abbauen, Infrastruktur verbessern
„Es bleibt wichtig, den Markthochlauf von Elektroautos in Deutschland zu unterstützen“, mahnt KfW-Ökonom Rode. Dazu brauche es mehr Aufklärung über die Sicherheit von Elektroautos, Anreize für intelligentes Laden und eine Vereinfachung der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern.
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