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Weltweit erstes offenes Vehicle–To–Grid–Testlab entsteht

19.05.2023

The Mobility House und Ambibox setzen weltweit einzigartiges Testlab für bidirektionales Laden auf.

© Kindel Media auf pexels  / Elektroauto beim Laden
© Kindel Media auf pexels / Elektroauto beim Laden
Das Technologieunternehmen The Mobility House und der Mainzer Ladetechnik Hersteller Ambibox bieten Automobilherstellern ab sofort die weltweit erste Möglichkeit die Vehicle–To–Grid (V2G) Technologie unter realen Bedingungen End–To–End zu erproben. Ambibox stellt dafür auf seinem Unternehmensgelände in Mainz sechs seiner V2G–fähigen DC–Charger bereit, ein weiterer Standort am Hauptsitz von The Mobility House in München soll später folgen. The Mobility House realisiert hierbei die Vermarktung in unterschiedlichen Energiemärkten und –produkten mit der EV Aggregation Platform und dem Flexbility Trading, sodass die Elektroautos in den Energiemarkt eingebunden und deren Flexibilitäten gewinnbringend vermarktet werden können. Die Autos dienen dabei als mobile Stromspeicher und sind somit Puffer für das Stromnetz. Automobilherstellern wird dadurch erstmalig die Möglichkeit gegeben auf Basis etablierter Standards und offener Schnittstellen das gesamte Ökosystem über reale Anwendungen dauerhaft und über den Rahmen von Testivals/Plugfests hinaus zu testen – von der Ladestation über das Backend bis hin zur Vermarktung an der europäischen Strombörse (EPEX Spot). Die Testlabs der beiden Unternehmen unterstützen dadurch nicht nur die Standardisierung der elektrischen Fahrzeuge der Automobilhersteller, sondern beschleunigen auch das Thema bidirektionales Laden.
Bidirektionales Laden ganzheitlich im Test
Die Kompetenzen der beiden Unternehmen als Pioniere im V2G–Bereich ergänzen sich hierbei ideal: Ambibox hat eine fortschrittliche Lösung für dezentrale Energiesysteme entwickelt und steuert mit der „ambiCHARGE“ die V2G–Ladestation bei. The Mobility House bringt des Weiteren seine Technologie, Trading–Erfahrung und Expertise für V2G ein: Bereits seit über acht Jahren sammelt das Technologieunternehmen Erfahrung beim bidirektionalen Laden und der Vermarktung der Flexibilitäten von Elektroautos an den europäischen Energie– und Leistungsmärkten. Dies passiert unter anderem auch in Form von 4.500 neuen sowie gebrauchten stationären Elektroautobatterien. Mit der EV Aggregation Plattform und dem Flexibility Trading wurde dafür eine eigene Technologie entwickelt, durch die das Speicher– und Flexibilitätspotential von Elektroautobatterien erschlossen wird. So können signifikante Erlöse pro Fahrzeug generiert, die CO2–Emissionen reduziert und zugleich die Kosten des Fahrstroms kompensiert werden.
Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House, erklärt: „Als führender Treiber der intelligenten Integration von Elektroautobatterien in das Stromnetz ist es The Mobility House ein wichtiges Anliegen, Automobilherstellern eine praxisnahe Testumgebung anzubieten. Die Partnerschaft mit dem führenden V2G–Ladestationshersteller Ambibox macht genau das möglich. So kann die Technologie vom Fahrzeug bis zum Energiemarkt ausprobiert und die Standardisierung beschleunigt werden. Wenn in einem nächsten Schritt nun die Bundesregierung noch die zugesagten nötigen Regularien für das bidirektionale Laden setzt, können wir für unsere Kund:innen und Partner das volle Potenzial der Elektromobilität erschließen.“
Manfred Przybilla, Geschäftsführer von Ambibox, ergänzt: „Durch die Kooperation bringen wir die Stärken beider Unternehmen zusammen, um bidirektionales Laden weiter voranzutreiben. Indem wir unsere Kräfte bündeln und unsere jeweiligen Kompetenzen einbringen, kommen wir der Zukunft der Elektromobilität ein ganzes Stück näher.”
Seit 2015 konnte The Mobility House bereits in über acht internationalen V2G–Pilotprojekten beweisen, dass die Technologie funktioniert, der Batterie nicht schadet und ein effizientes erneuerbares sowie CO2–ärmeres Energiesystem fördert.
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19.05.2023 | Autor*in: holler
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© Kindel Media auf pexels  / Elektroauto beim Laden

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