Welt–Umwelttag in Österreich mit umfangreichem Programm
Die Österreichische Klimastrategie definiert Energiesparen, Spritsparen, Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern, die Forcierung von Öko–Energie und die Steigerung der Energieeffizienz als wichtigste Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Mit dem Klima– und Energiefonds wurde gestern ein wichtiges Instrument geschaffen, um Energie– und Klima–forschung und die rasche Anwendung klimafreundlicher Technologien voranzutreiben. Ent–scheidend für den Erfolg all dieser Maßnahmen wird aber sein, dass Bund, Länder und Ge–meinden sowie jeder einzelne Haushalt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Als ein Zeichen kann auch der Einsatz von Energiesparlampen einen Beitrag zur Errei–chung der Kyotoziele leisten.
Österreichs Haushalte sind für rund ein Drittel des CO2–Ausstoßes verantwortlich. Eine einfache Klimaschutz–Maßnahmen ist der Tausch von Glühlampen gegen moderne und wesentlich effizientere Energiesparlampen. Die klassische Glühlampe hat eine sehr geringe Energieeffizienz, weil 95 Prozent der Energie als ungesteuerte Wärme abgegeben werden und nur 5 Prozent für Licht. Rund 80 Prozent der Beleuchtung in Privathaushalten basiert heute noch auf der ineffizienten Technologie der klassischen Glühlampe.
Durch den Umstieg auf Energiesparlampen wäre es möglich, bei der Beleuchtung Strom–Einsparungen von rund 50 bis 80 Prozent zu erzielen. Das entspricht einer Reduzierung des CO2–Ausstoßes in Österreich um 1 Million Tonnen. Wenn alle österreichischen Privathaushalte bei einem sinnvollen Umstieg zur Energiesparlampe mitmachen, entspricht das der Leistung von zwei Kraftwerken in der Größe der Freudenau. Gleichzeitig können Konsumenten ihre Stromrechnung jährlich um bis zu 12 Euro pro Lampe senken. Pro Haushalt können bei geschätzten 15 Energiesparlampen eine Ersparnis von etwa 100 Euro pro Jahr zusammen. Beim sofortigen Umstieg auf energieeffiziente Lösungen bei der Gesamtbeleuchtung (privat, öffentlich und gewerblich) würde Österreich 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger produzieren.
Im Lebensministerium wurden bereits Schritte unternommen, um bei der Beleuchtung von Büros und Gängen die Energieeffizienz zu optimieren. An den EMAS–zertifizierten Standorten Stubenbastei 5, in der Marxergasse und am Stubenring 1 sind ausschließlich Leuchtstoffröhren mit elektronischen Vorschaltgeräten und Energiesparlampen installiert. Im Regierungsgebäude am Stubenring 1 ist die Umrüstung fast zu 100 Prozent abgeschlossen. Hier wurden sogar – wo aus Denkmalschutzgründen Kugellampen vorgeschrieben sind – formgleiche Energiesparlampen montiert.
Um das Wissen über die Vorteile von Energiesparlampen bei den KonsumentInnen zu vertiefen und mit Vorurteilen aufzuräumen, hat das Lebensministerium einen eigenen Energiesparlampen–Folder aufgelegt. Die klima:aktiv Homepage bietet auf www.energiesparlampe.klimaaktiv.at umfangreiche Informationen über die Einsatzmöglichkeiten von Energiesparlampen, im Handel erhältliche Varianten und Formen sowie als Besonderheit einen Energiesparrechner. Der zeigt auf einen Blick, wie viel Strom, Geld und CO2 durch den Tausch einzelner Glühlampen gespart wird.
Als ein Zeichen kann auch der Einsatz von Energiesparlampen einen Beitrag zur Errei–chung der Kyotoziele leisten.
Österreichs Haushalte sind für rund ein Drittel des CO2–Ausstoßes verantwortlich. Eine einfache Klimaschutz–Maßnahmen ist der Tausch von Glühlampen gegen moderne und wesentlich effizientere Energiesparlampen. Die klassische Glühlampe hat eine sehr geringe Energieeffizienz, weil 95 Prozent der Energie als ungesteuerte Wärme abgegeben werden und nur 5 Prozent für Licht. Rund 80 Prozent der Beleuchtung in Privathaushalten basiert heute noch auf der ineffizienten Technologie der klassischen Glühlampe.
Durch den Umstieg auf Energiesparlampen wäre es möglich, bei der Beleuchtung Strom–Einsparungen von rund 50 bis 80 Prozent zu erzielen. Das entspricht einer Reduzierung des CO2–Ausstoßes in Österreich um 1 Million Tonnen. Wenn alle österreichischen Privathaushalte bei einem sinnvollen Umstieg zur Energiesparlampe mitmachen, entspricht das der Leistung von zwei Kraftwerken in der Größe der Freudenau. Gleichzeitig können Konsumenten ihre Stromrechnung jährlich um bis zu 12 Euro pro Lampe senken. Pro Haushalt können bei geschätzten 15 Energiesparlampen eine Ersparnis von etwa 100 Euro pro Jahr zusammen. Beim sofortigen Umstieg auf energieeffiziente Lösungen bei der Gesamtbeleuchtung (privat, öffentlich und gewerblich) würde Österreich 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger produzieren.
Im Lebensministerium wurden bereits Schritte unternommen, um bei der Beleuchtung von Büros und Gängen die Energieeffizienz zu optimieren. An den EMAS–zertifizierten Standorten Stubenbastei 5, in der Marxergasse und am Stubenring 1 sind ausschließlich Leuchtstoffröhren mit elektronischen Vorschaltgeräten und Energiesparlampen installiert. Im Regierungsgebäude am Stubenring 1 ist die Umrüstung fast zu 100 Prozent abgeschlossen. Hier wurden sogar – wo aus Denkmalschutzgründen Kugellampen vorgeschrieben sind – formgleiche Energiesparlampen montiert.
Um das Wissen über die Vorteile von Energiesparlampen bei den KonsumentInnen zu vertiefen und mit Vorurteilen aufzuräumen, hat das Lebensministerium einen eigenen Energiesparlampen–Folder aufgelegt. Die klima:aktiv Homepage bietet auf www.energiesparlampe.klimaaktiv.at umfangreiche Informationen über die Einsatzmöglichkeiten von Energiesparlampen, im Handel erhältliche Varianten und Formen sowie als Besonderheit einen Energiesparrechner. Der zeigt auf einen Blick, wie viel Strom, Geld und CO2 durch den Tausch einzelner Glühlampen gespart wird.
Aktionen zum Welt–Umwelttag in Österreich
"die umweltberatung" Österreich koordiniert im Auftrag des Lebensministeriums die Aktionen rund um den Welt–Umwelttag. „Der sinnvolle, effiziente Einsatz von Energie war und ist nicht nur Schwerpunkt des heurigen Umwelttages in Österreich, sondern für "die umweltberatung" auch ein Schwerpunkt in der täglichen Beratungsarbeit„, erklärte Mag. Melissa Tauber, Geschäftsführerin von "die umweltberatung" Österreich: „Nicht umsonst heißt unser Motto ‚Vom Wissen zum Handeln!‚ – auch beim Energie sparen. Das Energiesparpotenzial ist enorm! Wenn zum Beispiel in allen österreichischen Haushalten Geräte mit einem Kippschalter an der Steckerleiste einfach abgeschaltet werden anstatt auf Stand–by zu laufen, dann lässt sich damit die Stromproduktion eines ganzen Donaukraftwerks einsparen. Kleine Maßnahmen daheim oder im Büro haben also in der Summe betrachtet große Wirkung. Das möchten wir am Welt–Umwelttag deutlich zeigen.„
In ganz Österreich fanden und finden auch heuer wieder zahlreiche Veranstaltungen ganz im Zeichen des Umweltschutzes statt. Ungefähr 40 öffentlich zugängliche Aktionen rund um den Welt–Umwelttag zu verschiedensten Umweltthemen wurden bei "die umweltberatung" gemeldet. In St. Pölten wird ein Eisblock enthüllt, der im März in Dämmmaterial eingepackt wurde. Wie viel wird noch übrig sein von dem großen Eisblock? Die Aktion soll zeigen, was gute Wärmedämmung bewirkt und wie groß die Energieersparnis durch das Dämmen ist.
In Oberösterreich, am Linzer Bahnhof, informiert der oberösterreichische Energiesparverband in Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Landesregierung über die Kampagne „Richtig hell„. Diese Kampagne zeigt, wie viel Energie durch das Verwenden effizienter Beleuchtungssysteme gespart werden kann.
www.umwelttag.at
Übersicht über alle Umwelttags–Veranstaltungen in Österreich und viele Tipps zum aktiven Umweltschutz
In ganz Österreich fanden und finden auch heuer wieder zahlreiche Veranstaltungen ganz im Zeichen des Umweltschutzes statt. Ungefähr 40 öffentlich zugängliche Aktionen rund um den Welt–Umwelttag zu verschiedensten Umweltthemen wurden bei "die umweltberatung" gemeldet. In St. Pölten wird ein Eisblock enthüllt, der im März in Dämmmaterial eingepackt wurde. Wie viel wird noch übrig sein von dem großen Eisblock? Die Aktion soll zeigen, was gute Wärmedämmung bewirkt und wie groß die Energieersparnis durch das Dämmen ist.
In Oberösterreich, am Linzer Bahnhof, informiert der oberösterreichische Energiesparverband in Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Landesregierung über die Kampagne „Richtig hell„. Diese Kampagne zeigt, wie viel Energie durch das Verwenden effizienter Beleuchtungssysteme gespart werden kann.
www.umwelttag.at
Übersicht über alle Umwelttags–Veranstaltungen in Österreich und viele Tipps zum aktiven Umweltschutz