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Welt–Umwelttag heuer im Zeichen des Klimaschutzes

02.06.2006

Österreich Motto für den 5. Juni: "Wir sind klima:aktiv" – auch mit Kampagne "Abfahren auf´s Radfahren"

ja © Christian Almeder
ja © Christian Almeder
Sein Verhalten im Alltag zu ändern, kann auch viel für den Klimaschutz bringen. Das soll das heurige Motto "Wir sind klima:aktiv" signalisieren. Beim Bauen, bei der Wahl des Verkehrsmittels, beim Einkauf von Lebensmitteln, bei der Wahl von Elektrogeräten usw. – Auch die EU–Kommission hat dies erkannt und heute in Österreich ihre europaweite Kampagne "Du hast Einfluss auf den Klimawandel" gestartet, die das Lebensministerium mit einem Riesentransparent auf der Fassade des Ministeriums plakativ unterstützt. In Österreich ist derzeit deswegen auch Pia Bucella, Direktorin der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission. Bei der Auftaktveranstaltung dabei auch Diplomkaufmann Christian Stiglitz, Vorstand der ARA AG, Sepp Eisenriegler, Obmann "die umweltberatung" Österreich und Tour de France Etappensieger Georg Totschnig.
Im Vorfeld des Welt–Umwelttages wurde ein Aktionstag organisiert, der die Jugend in den Mittelpunkt stellt. Rund 100 Jugendliche diskutieren deswegen heute im Parlament mit namhaften Expertinnen und Experten unter dem Titel "Jugendimpulse 2020" über die Umweltpolitik der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen die Themenfelder Abfall, Verkehr, Lebensmittel, Wasser, Energie und Klima. Im Anschluss werden die Schülerinnen und Schülern ihre Anliegen und Lösungsvorschläge im Budgetsaal des Parlaments vorstellen.
Radfahrkampagne "Abfahren auf‚s Radfahren"
Um 14:00 Uhr erfolgte vor der Rampe des Parlaments gemeinsam mit Georg Totschnig und Pia Bucella der Startschuss für eine groß angelegte Radfahr–Kampagne des Lebensministeriums. Österreich liegt im internationalen Vergleich im letzten Drittel Europas, was die Nutzung dieses umweltfreundlichen Verkehrsmittels anbelangt. Dabei ist das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel für kurze Strecken. Der Großteil der Autofahrten ist kürzer als zwei Kilometer. Verbrennungsmotoren arbeiten jedoch erst sauber und effizient arbeiten, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, somit kann durch das Fahrradfahren eine deutliche Erleichterung bei Feinstaub und Stickoxiden erreicht werden, auch Parkplatzsorgen muss man keine mehr haben. Im Herbst will das Lebensministerium einen Masterplan Radfahren vorlegen, der Bund, Länder und Gemeinden in die Pflicht nehmen soll, die Rahmenbedingungen für RadfahrerInnen zu verbessern.
Die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbes "Abfall vermeiden macht jetzt Schule" werden heute von Lebensministerium und ARA System vor den Vorhang geholt. Auch die Schülerinnen und Schülern, die im Parlament gearbeitet haben, werden ihre Ideen allen Jugendlichen zu präsentieren. Bei einem Radparcour, bei dem es nicht um Schnelligkeit, sondern möglichst gleichmäßige Rundenzeiten geht sind attraktive Preise, wie etwa eine Trainingstag mit Hermann Maier, zu gewinnen. Auf alle wartet eine BMX Show und den Höhepunkt bildet um 18:00 Uhr ein Live Konzert der Chartstürmer Shiver und SheSays.
Die von allen TeilnehmerInnen beim Rad–Gleichmäßigkeits–Parcours zurückgelegten Runden werden in einen Brunnen für Afrika der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" von Karl Heinz Böhm umgewandelt.

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02.06.2006 | Autor*in: holler
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