Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Wegweisendes Urteil in Frankreich: TotalEnergies muss Verantwortung für seine gesamte Klimabilanz übernehmen

15.07.2026

Ein französisches Gericht hat in einem richtungsweisenden Klimaverfahren gegen den Öl- und Energiekonzern TotalEnergies entschieden:

erdöl.jpg
Erdölförderung © Moni49 pixabay.com
Paris - Das Unternehmen muss seine Verantwortung für die gesamten Treibhausgasemissionen entlang seiner Wertschöpfungskette wahrnehmen, einschließlich jener Emissionen, die durch die Nutzung seiner Produkte durch Kundinnen und Kunden entstehen.

 

Der Pariser Gerichtshof stellte fest, dass TotalEnergies seine Verpflichtungen aus dem französischen Sorgfaltspflichtgesetz von 2017 nicht ausreichend erfüllt habe. Besonders im Fokus standen die sogenannten Scope-3-Emissionen, also jene Emissionen, die bei der Verbrennung von Öl- und Gasprodukten entstehen und den größten Anteil der Klimawirkung fossiler Unternehmen ausmachen.
 

Nach Ansicht des Gerichts kann sich der Konzern nicht darauf berufen, dass die Emissionen erst durch die Nutzung der Produkte durch Verbraucher entstehen. Unternehmen müssten vielmehr die gesamten Klimarisiken ihrer Geschäftstätigkeit erfassen und Maßnahmen zu deren Verringerung entwickeln.
 

Für Klimaschutzorganisationen ist das Urteil ein wichtiger Präzedenzfall. Erstmals überhaupt wurde ein französischer multinationaler Konzern wegen mangelnder Umsetzung seiner gesetzlichen Klimasorgfaltspflichten zur Verantwortung gezogen.
 

Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die fossile Industrie haben: Sie stärkt die Position von Klimaklagen weltweit, in denen Unternehmen zunehmend aufgefordert werden, nicht nur direkte Emissionen aus ihrer Produktion, sondern auch die Klimafolgen ihrer gesamten Geschäftsmodelle zu berücksichtigen.
 

  • Drucken
  • Empfehlen
15.07.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

5,9 Milliarden Wassertiere pro Jahr: Die unsichtbaren Opfer der Atomkraft in Frankreich

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Czernohorszky: „Hitzewellen zeigen die Grenzen der Atomkraft deutlich auf!“

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 11. September 2026, 70.114 Artikel Online

Weitere Themen

  • Neue Gaskraftwerke: Die Rechnung kommt mit der Klimakrise
  • REPowerEU stockt: EU-Rechnungshof fordert neuen Schwung für Europas Energieunabhängigkeit
  • Energiewende finanzieren: Milliardenersparnis durch günstigere Kapitalkosten möglich
  • Tschechien: Erkundung für Atomendlager kann fortgesetzt werden
  • Solarenergie: Der Retter für Europas Stromnetz
  • EU-Streit um Sondersteuer auf Ölkonzerne spitzt sich zu
  • Trump-Regierung will Klimaschutz bei Kraftwerken zurückdrehen
  • Greenpeace fordert Kurswechsel bei OMV unter neuer CEO Emma Delaney
  • Alice Weidel mischt sich in Österreichs Energie- und Klimapolitik ein
  • Tschechien:  Nach zehn Jahren ist Schluss mit den Plänen für eine neue Uranmine bei Brzkov  
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.321 Artikel | Seite 1 von 1.333

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
erdöl.jpg

Erdölförderung © Moni49 pixabay.com