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Wechselrichter können Netzstabilität, Heureka!

22.04.2025

Klingt unspektakulär, ist aber ein riesiger Gamechanger!

Zielflagge.jpg
Nachdem Wind- und Solarkraftwerke zunehmend fossil-atomare Kraftwerke ersetzen müssen, fehlt dem Stromnetz ein stabiler Taktgeber für Stromspannung und -frequenz, den bislang fossile Mega-Kraftwerke bzw. AKWs bereitstellen.


Für dieses Problem der Stromwende entwickelten Forschende der ETH Zürich eine Wechselrichter-Steuerung, die sogar das Netz stützt.


Die Lösung beruht auf einem Algorithmus für Wechselrichter, der die Netzfrequenz aktiv stabilisiert und gleichzeitig den Strom beschränkt.
Die Simulationen lieferten ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.
Nunmehr wird die Software in Feldtests auf Herz und Nieren überprüft.


Bislang trennt sich ja ein Wechselrichter zu seinem Schutz eigenständig vom Netz, wenn dieses ausfällt bzw. grob instabil performt.
Mit dem neuen Algorithmus reagiert er jedoch direkt auf solche Turbulenzen im Netzgeschehen und gleicht sie unterstützend aus.


Die Perspektive aus der Erfindung ist klar: Ein dezentral funktionierendes Stromnetz ohne fossile oder atomare Großkraftwerke ist auch in diesem Punkt konkrete Zukunft und somit in absehbarer Zeit eine Reservehaltung von Alt-Kraftwerken nicht mehr erforderlich.

Links

  • Bericht der ETH Zürich
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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22.04.2025
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