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Wasserstoffbusse für die Fußball–Weltmeisterschaft

14.06.2006

"Green Goal" Projekt der FIFA für sauberen Nahverkehr

In Anwesenheit von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wurden knapp vor der WM zwei Wasserstoffbusse an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) übergeben. Im Rahmen des FIFA–Projektes "Green Goal" werden auch sie dazu beitragen, den öffentlichen Personennahverkehr in der WM–Stadt Berlin sauberer zu machen. Wasserstoff–Technologie hat erhebliches Zukunftspotenzial "Regenerativ erzeugter Wasserstoff ermöglicht eine erhebliche Minderung von Treibhausgasen und Schadstoffen. Langfristig kann er zu einem wesentlichen Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrsstrategie werden. In der Übergangsphase sind Biokraftstoffe – vor allem der zweiten Generation – das wichtigste Instrument zur Treibhausgasminderung im Verkehr.", so der deutsche Bundesumweltminister.
Als Teil des Anfang 2006 gestarteten und von der EU geförderten Projektes HyFLEET:CUTE wird die BVG die ersten Wasserstoffbusse ab sofort einsetzen. Bis zum Herbst werden es 14 Busse sein. In unmittelbarer Nachbarschaft zu einer eigens für die Wasserstoffbusse eingerichteten Wartungshalle wurde eine Tankstelle errichtet, an der neben den konventionellen Kraftstoffen auch Wasserstoff als gasförmiger und flüssiger Kraftstoff erhältlich ist.
Green Goal ist das Umweltkonzept des Organisationskomitees der FIFA WM 2006. Den Schwerpunkt bilden quantitative Umweltziele in den Bereichen Wasser, Abfall, Energie und Mobilität. Darüber hinaus beinhaltet Green Goal auch Umweltaspekte in anderen Bereichen (zum Beispiel im Stadionbau) sowie das übergeordnete Ziel, die WM klimaneutral zu gestalten. Im Bereich Mobilität soll unter anderem der Anteil der Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Stadien auf das Doppelte erhöht und die Klimafolgen des An– und Abreiseverkehrs um 20 Prozent reduziert werden.
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14.06.2006 | Autor*in: holler
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