Wasserstoff kannibalisiert die Stromwende
Bislang werden alle, die Strom benötigen, mit Strom beliefert. Nun müssen wir zur Klimarettung auf 100 % Strom aus erneuerbaren Energien (EE–Strom) umsteigen.
Strom aus Erdgas, Kohle, Erdöl wird dann weniger verkauft oder gar nicht erzeugt. Fossil– und auch Atomkonzerne haben daher eine „Alternative“ gesucht und nur eine gefunden, den Wasserstoff (H2).
Nicht der Bürger oder das Unternehmen sollen sich ihren benötigten Strom mit Photovoltaik selbst produzieren und selbst verbrauchen (im Haus, im Betrieb, im E–Auto, in der Wärmepumpe etc.).
Nein, Energiekonzerne versuchen vehement vieles/alles auf Wasserstoff zu drehen (Fahren, Heizen, Strom) und, hurra, die alte Monopolsituation wäre wiederhergestellt.
Da nur grüner Wasserstoff klimawirksam ist, müssen die Monopolisten nun sehr große EE–Stromanlagen (Windparks, PV–Großanlagen, AKWs) bauen oder exklusiv unter Vertrag nehmen. Die dann exklusiv für die Wasserstoff–Gesellschaft reservierten Land– und Wasserflächen bzw.–ressourcen, wo dann extrem unwirtschaftlich Wasserstoff hergestellt werden wird (3 x so viel Strom ist zur H2–Produktion als für die gleich Menge direkter Nutzstrom notwendig; Die Kosten einer vollkommen neuen H2–Infrastruktur (und z.B. Atommüllentsorgung, sind noch nicht eingerechnet. Manche Staaten wollen, dass auch Atomstrom als grün gesehen wird). Die verbrauchten Flächen bzw. der Strom für Wasserstoff sind für die allgemeine Versorgung der Bevölkerung mit EE–Strom bzw. den Umstieg auf 100 % EE–Strom nicht mehr verfügbar.
Alles klar, wie immer: Auf Kosten der Menschen werden unter scheinheiligsten Vorwänden Lösungen präsentiert und durchgedrückt, die primär den Reichen/Großen/Mächtigen dienen. Würden die Politiker rund um den Globus nicht mitspielen, wäre das nicht möglich.
Die eher rhetorische Kernfrage lautet also: Sind die Politiker korrumpierte Volksverräter, oder nicht? Man kann die Frage kaum mit Nein beantworten, wenn man sich folgendes vor Augen hält:
Jene Politiker, die jetzt Wasserstoff–Mobilität, Wasserstoff–Heizen (statt Erdgas) etc. befürworten, plappern fossil–atomare Ideen nach. Sie übernehmen also unreflektiert – oder sehr bewusst – Ideen von jenen Energiekonzernen, die für die globale Klimazerstörung hauptverantwortlich zeichnen.
Politiker, die „Stopp dem Unsinn H2–Mobilität und H2–Heizen und H2–Stromspeichern“ rufen und jene zahlreichen Studien in die Kamera halten, die diesen globalen Großbetrug beweisen, habe ich noch nicht gesehen; Sie vielleicht?
Das Gegenteil ist der Fall: Frisch und fröhlich werden weltweit staatlicherseits Milliarden in die Wasserstoff– und AKW–Forschung gesteckt, anstatt die Energiewende mit bestens bewährten Technologien (Wind, Photovoltaik, Batterien) sowie deren Weiterentwicklung voranzutreiben.
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
Strom aus Erdgas, Kohle, Erdöl wird dann weniger verkauft oder gar nicht erzeugt. Fossil– und auch Atomkonzerne haben daher eine „Alternative“ gesucht und nur eine gefunden, den Wasserstoff (H2).
Nicht der Bürger oder das Unternehmen sollen sich ihren benötigten Strom mit Photovoltaik selbst produzieren und selbst verbrauchen (im Haus, im Betrieb, im E–Auto, in der Wärmepumpe etc.).
Nein, Energiekonzerne versuchen vehement vieles/alles auf Wasserstoff zu drehen (Fahren, Heizen, Strom) und, hurra, die alte Monopolsituation wäre wiederhergestellt.
Da nur grüner Wasserstoff klimawirksam ist, müssen die Monopolisten nun sehr große EE–Stromanlagen (Windparks, PV–Großanlagen, AKWs) bauen oder exklusiv unter Vertrag nehmen. Die dann exklusiv für die Wasserstoff–Gesellschaft reservierten Land– und Wasserflächen bzw.–ressourcen, wo dann extrem unwirtschaftlich Wasserstoff hergestellt werden wird (3 x so viel Strom ist zur H2–Produktion als für die gleich Menge direkter Nutzstrom notwendig; Die Kosten einer vollkommen neuen H2–Infrastruktur (und z.B. Atommüllentsorgung, sind noch nicht eingerechnet. Manche Staaten wollen, dass auch Atomstrom als grün gesehen wird). Die verbrauchten Flächen bzw. der Strom für Wasserstoff sind für die allgemeine Versorgung der Bevölkerung mit EE–Strom bzw. den Umstieg auf 100 % EE–Strom nicht mehr verfügbar.
Alles klar, wie immer: Auf Kosten der Menschen werden unter scheinheiligsten Vorwänden Lösungen präsentiert und durchgedrückt, die primär den Reichen/Großen/Mächtigen dienen. Würden die Politiker rund um den Globus nicht mitspielen, wäre das nicht möglich.
Die eher rhetorische Kernfrage lautet also: Sind die Politiker korrumpierte Volksverräter, oder nicht? Man kann die Frage kaum mit Nein beantworten, wenn man sich folgendes vor Augen hält:
Jene Politiker, die jetzt Wasserstoff–Mobilität, Wasserstoff–Heizen (statt Erdgas) etc. befürworten, plappern fossil–atomare Ideen nach. Sie übernehmen also unreflektiert – oder sehr bewusst – Ideen von jenen Energiekonzernen, die für die globale Klimazerstörung hauptverantwortlich zeichnen.
Politiker, die „Stopp dem Unsinn H2–Mobilität und H2–Heizen und H2–Stromspeichern“ rufen und jene zahlreichen Studien in die Kamera halten, die diesen globalen Großbetrug beweisen, habe ich noch nicht gesehen; Sie vielleicht?
Das Gegenteil ist der Fall: Frisch und fröhlich werden weltweit staatlicherseits Milliarden in die Wasserstoff– und AKW–Forschung gesteckt, anstatt die Energiewende mit bestens bewährten Technologien (Wind, Photovoltaik, Batterien) sowie deren Weiterentwicklung voranzutreiben.
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
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