Walch: Ankündigung des Temelinausbaus Provokation durch Tschechien
Melker Abkommen ist das Papier nicht wert =
Wien, 2003-11-18 (fpd) - "Die Ankündigung, in Temelin zwei weitere Reaktoren zu bauen, ist eine unglaubliche Provokation und als Faustschlag der tschechischen Regierung ins Gesicht aller Atomkraftgegner zu werten", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Abg. Max Walch. "Die FPÖ hat die tschechische Atomgefahr schon längst erkannt, das Melker Abkommen ist anscheinend nicht einmal das Papier wert, auf dem es geschrieben steht." ****
"Das wird die nachbarschaftlichen Beziehungen nicht gerade fördern, noch dazu so kurz vor der Osterweiterung. Nun wird die Gefahr, mit der Erweiterung der EU eine Vergrößerung der Atom-Lobby zu bekommen, offensichtlich", so Walch weiter. "Möglicherweise ist jetzt der richtige Zeitpunkt, in Brüssel einmal über einen europaweiten Atomausstieg zu sprechen."
"Jetzt sind der Bundeskanzler und Brüssel gefordert, schnellstmöglich gegen den geplanten Zubau vorzugehen. Die Bevölkerung in der Grenzregion, speziell bei mir im Mühlviertel, hat schon jetzt Angst vor dem Atomkraftwerk Temelin, und das vollkommen zu Recht. Wir wollten, daß Temelin nicht ans Netz geht, und nun sollen die Reaktoren sogar verdoppelt werden. So geht man mit seinem Nachbarn nicht um", schloß Walch. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0115 2003-11-18/11:48
Wien, 2003-11-18 (fpd) - "Die Ankündigung, in Temelin zwei weitere Reaktoren zu bauen, ist eine unglaubliche Provokation und als Faustschlag der tschechischen Regierung ins Gesicht aller Atomkraftgegner zu werten", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Abg. Max Walch. "Die FPÖ hat die tschechische Atomgefahr schon längst erkannt, das Melker Abkommen ist anscheinend nicht einmal das Papier wert, auf dem es geschrieben steht." ****
"Das wird die nachbarschaftlichen Beziehungen nicht gerade fördern, noch dazu so kurz vor der Osterweiterung. Nun wird die Gefahr, mit der Erweiterung der EU eine Vergrößerung der Atom-Lobby zu bekommen, offensichtlich", so Walch weiter. "Möglicherweise ist jetzt der richtige Zeitpunkt, in Brüssel einmal über einen europaweiten Atomausstieg zu sprechen."
"Jetzt sind der Bundeskanzler und Brüssel gefordert, schnellstmöglich gegen den geplanten Zubau vorzugehen. Die Bevölkerung in der Grenzregion, speziell bei mir im Mühlviertel, hat schon jetzt Angst vor dem Atomkraftwerk Temelin, und das vollkommen zu Recht. Wir wollten, daß Temelin nicht ans Netz geht, und nun sollen die Reaktoren sogar verdoppelt werden. So geht man mit seinem Nachbarn nicht um", schloß Walch. (Schluß)
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OTS0115 2003-11-18/11:48
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