Walch: AKW-Temelin: "Weiterer Störfall - Stilllegung muß kommen"
Wien, 2004-08-28 (fpd) - Heftige Kritik übte heute der freiheitliche Abg. Max Walch an den Kraftwerksbetreibern des AKW-Temelin und an der tschechische Regierung.****
"Störfall Nummer 68 beim AKW-Temelin und der tschechische AKW-Betreiber tut dies als Kleinigkeit ab. Interessant ist auch, daß Bundespräsident Fischer bei seinem letzten Staatsbesuch in Tschechien, zwar die ungerechten Benes-Dekrete angesprochen hat, aber leider über die Sicherheitsprobleme des AKW nicht geredet wurde", sagte Walch.
"Dieses AKW macht mir und der Bevölkerung sowohl in Oberösterreich als auch in Tschechien große Sorgen, da dieses Kraftwerk sehr störungsanfällig ist und die Angst der Menschen berechtigt ist. Die Gefahr eines größeren Störfall, womöglich mit Austritt von radioaktiven Materials, bei dem es zu unverantwortlichen Konsequenzen für die Bevölkerung kommen könnte, ist groß", betonte Walch.
Ich fordere daher die tschechischen Atombetreiber sowie die tschechische Regierung auf, endlich vernünftig zu werden, dieses unwirtschaftliche, störanfällige Kraftwerk stillzulegen bzw. in ein umweltfreundliches Kraftwerk umzubauen. Außerdem muß auch die EU bereit sein, Geld für die Stilllegung bzw. Umbau zur Verfügung zu stellen", so Walch abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0017 2004-08-28/10:56
"Störfall Nummer 68 beim AKW-Temelin und der tschechische AKW-Betreiber tut dies als Kleinigkeit ab. Interessant ist auch, daß Bundespräsident Fischer bei seinem letzten Staatsbesuch in Tschechien, zwar die ungerechten Benes-Dekrete angesprochen hat, aber leider über die Sicherheitsprobleme des AKW nicht geredet wurde", sagte Walch.
"Dieses AKW macht mir und der Bevölkerung sowohl in Oberösterreich als auch in Tschechien große Sorgen, da dieses Kraftwerk sehr störungsanfällig ist und die Angst der Menschen berechtigt ist. Die Gefahr eines größeren Störfall, womöglich mit Austritt von radioaktiven Materials, bei dem es zu unverantwortlichen Konsequenzen für die Bevölkerung kommen könnte, ist groß", betonte Walch.
Ich fordere daher die tschechischen Atombetreiber sowie die tschechische Regierung auf, endlich vernünftig zu werden, dieses unwirtschaftliche, störanfällige Kraftwerk stillzulegen bzw. in ein umweltfreundliches Kraftwerk umzubauen. Außerdem muß auch die EU bereit sein, Geld für die Stilllegung bzw. Umbau zur Verfügung zu stellen", so Walch abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0017 2004-08-28/10:56
Verwandte Artikel
- Bleckwandhütte neu eröffnet: Nachhaltiges Hüttenprojekt über dem Wolfgangsee
- Start des 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsawards: Synergieeffekte durch Photovoltaik
- Bundesjugendvertretung: Vollversammlung fordert Klimaschutzgesetz ein
- E-Control: Sonnenenergie nutzen und Stromkosten senken
- Regierung stimmt gegen Ausstieg aus fossiler Abhängigkeit - trotz steigender Spritpreise
- ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA