Vorarlberg will Biomasse–Nutzung um ein Drittel erhöhen
Das Land Vorarlberg will den Einsatz von Biomasse bis 2010 um 35 Prozent steigern. Das ist einer der Kernpunkte eines von Land und Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam erarbeiteten Positionspapiers zur Biomasse–Nutzung. Damit könnten mehr als 20 Prozent des Raumwärmebedarfs durch den Energieträger Holz gedeckt werden, sagte Umwelt–Landesrat Erich Schwärzler bei einer Pressekonferenz am Montag in Bildstein.
Anlass für die Erarbeitung des Positionspapiers waren die immer wiederkehrenden Diskussionen über die Nutzung von Holz für Heizzwecke. „Wir möchten mit dieser Positionierung einen objektiven Beitrag zu dieser Diskussion leisten„, .betont der Geschäftsführer des Energieinstitut Vorarlberg, Dipl.–Ing. Dr. Adolf Gross.
Das Energieinstitut Vorarlberg hat unter anderem die Aufgabe, sich für einen effizienten Energieeinsatz und für die Nutzung erneuerbarer Ressourcen einzusetzen. „Der erneuerbare Energieträger Biomasse spielt in der Wärmeversorgung eine wichtige Rolle„, so Gross.
Anlass für die Erarbeitung des Positionspapiers waren die immer wiederkehrenden Diskussionen über die Nutzung von Holz für Heizzwecke. „Wir möchten mit dieser Positionierung einen objektiven Beitrag zu dieser Diskussion leisten„, .betont der Geschäftsführer des Energieinstitut Vorarlberg, Dipl.–Ing. Dr. Adolf Gross.
Das Energieinstitut Vorarlberg hat unter anderem die Aufgabe, sich für einen effizienten Energieeinsatz und für die Nutzung erneuerbarer Ressourcen einzusetzen. „Der erneuerbare Energieträger Biomasse spielt in der Wärmeversorgung eine wichtige Rolle„, so Gross.
Biomasse hat viele Vorteile
Hauptgrund für den Einsatz von Biomasse ist der Klimaschutz. Die energetische Nutzung von Biomasse verursacht über den Lebenszyklus betrachtet keine zusätzlichen CO2–Emissionen. Dies setzt eine nachhaltige Bewirtschaftung voraus, das heißt, es wird nicht mehr Holz eingeschlagen als nachwächst. Dies ist für Vorarlberg und auch für Österreich jedenfalls gegeben.
Weitere exemplarische Vorteile der Biomassenutzung sind:
· Erneuerbarkeit
· Stärkung regionaler Wertschöpfung und Beschäftigung
· Erhöhung der Versorgungssicherheit
· Reduzierung Importabhängigkeit von Energie
· Beitrag zur Ressourcenschonung fossiler Energieträger
· Umweltfreundlich und klimaschutzfördernd
· Geringes technisches Gefahrenpotential
· Vereinbar mit dem Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens
· Sicherung der Schutzfunktion des Waldes durch nachhaltige Bewirtschaftung
Weitere exemplarische Vorteile der Biomassenutzung sind:
· Erneuerbarkeit
· Stärkung regionaler Wertschöpfung und Beschäftigung
· Erhöhung der Versorgungssicherheit
· Reduzierung Importabhängigkeit von Energie
· Beitrag zur Ressourcenschonung fossiler Energieträger
· Umweltfreundlich und klimaschutzfördernd
· Geringes technisches Gefahrenpotential
· Vereinbar mit dem Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens
· Sicherung der Schutzfunktion des Waldes durch nachhaltige Bewirtschaftung
Kosten sind vergleichbar
In der Regel verursachen Holzheizungen höhere Investitionen als die meisten anderen Systeme. Gleichzeitig sind die Betriebskosten – bedingt durch niedrige Brennstoffkosten –geringer. Grundsätzlich zeigt Holz eine größere Preisstabilität als fossile Energieträger, insbesondere Öl. Die Kostenunterschiede können aber von System zu System stark variieren.
„Generelle Aussagen sind schwierig. Im Großen und Ganzen können wir aber festhalten, dass über eine mittelfristige Betrachtungsperiode die Kostenunterschiede zwischen Holz– und anderen Heizsystemen nur gering sind„, meint Energieinstituts–Geschäftsführer Gross. Die bestehenden Vorarlberger Förderprogramme helfen, diesen Nachteil bei den Anschaffungskosten zu kompensieren.
„Generelle Aussagen sind schwierig. Im Großen und Ganzen können wir aber festhalten, dass über eine mittelfristige Betrachtungsperiode die Kostenunterschiede zwischen Holz– und anderen Heizsystemen nur gering sind„, meint Energieinstituts–Geschäftsführer Gross. Die bestehenden Vorarlberger Förderprogramme helfen, diesen Nachteil bei den Anschaffungskosten zu kompensieren.
Abhängigkeit wird reduziert
Jede Energieversorgung ist vom Anbieter des Rohstoffs unmittelbar abhängig. Der Holzmarkt wird von heimischen Anbietern geprägt, das heißt es gibt keine unwägbaren Abhängigkeiten von sehr weit entfernten und politisch labilen Ländern.
Zusätzlicher Vorteil: Am Holzmarkt gibt es immer eine Vielzahl einzelner Anbieter. Der Rohstoffpreis ist also Ergebnis eines breit gefächerten Marktes und nicht „ferngesteuerter„ Börsenmechanismen. Zur Verbesserung des Service haben die Forstbetriebe und die Landwirtschaftskammer gemeinsam eine Marketingstelle eingerichtet, die das Angebot koordiniert und die Lieferung von Biomasse organisiert und vereinfacht.
Zusätzlicher Vorteil: Am Holzmarkt gibt es immer eine Vielzahl einzelner Anbieter. Der Rohstoffpreis ist also Ergebnis eines breit gefächerten Marktes und nicht „ferngesteuerter„ Börsenmechanismen. Zur Verbesserung des Service haben die Forstbetriebe und die Landwirtschaftskammer gemeinsam eine Marketingstelle eingerichtet, die das Angebot koordiniert und die Lieferung von Biomasse organisiert und vereinfacht.
Nahwärmeversorgung extrem komfortabel
Derzeit hat die Stückholzheizung den größten Anteil an der Holznutzung. Die für den Kunden die komfortabelste Möglichkeit ist aber die Biomasse–Nahwärmeversorgung. Sie gelten als die technisch zuverlässigsten Systeme. Seit 1998 konnte die Holznutzung in Großanlagen verachtfacht werden.
Umfragen zeigen eine extrem hohe Zufriedenheit der Nahwärmekunden. Die Wärmelieferung erfolgt über standardisierte Lieferverträge mit transparenten Regelungen über die Preisentwicklung sowie Rechten und Pflichten.
In den 43 größeren Vorarlberger Anlagen (zwischen 200 und 23.000 Kilowatt) werden zirka 160.000 Schüttraummeter Hackgut eingesetzt. Allein im Herbst 2003 gingen sechs neue Großanlagen in Bezau, Damüls, Faschina, Innerbraz, Andelsbuch, Fraxern in Betrieb. Sie weisen einen Bedarf von rund 20.000 Schüttraummetern auf.
Umfragen zeigen eine extrem hohe Zufriedenheit der Nahwärmekunden. Die Wärmelieferung erfolgt über standardisierte Lieferverträge mit transparenten Regelungen über die Preisentwicklung sowie Rechten und Pflichten.
In den 43 größeren Vorarlberger Anlagen (zwischen 200 und 23.000 Kilowatt) werden zirka 160.000 Schüttraummeter Hackgut eingesetzt. Allein im Herbst 2003 gingen sechs neue Großanlagen in Bezau, Damüls, Faschina, Innerbraz, Andelsbuch, Fraxern in Betrieb. Sie weisen einen Bedarf von rund 20.000 Schüttraummetern auf.
Emissionen sinken laufend
Ein wichtiger Kritikpunkt an den Holzheizungen sind die Emissionen. Diese sind von System zu System sehr unterschiedlich, haben sich in den letzten Jahren aber deutlich verbessert. Die gesetzlich festgelegten Grenzwerte wurden immer wieder verschärft, die Entwicklungen laufend vorangetrieben.
Die Bewertung von Emissionen ist sehr schwierig, weil es letztlich keine absolut objektiven Maßstäbe und keine absoluten Aussagen zur „Gefährlichkeit„ eines Schadstoffes gibt.
Stickstoffemissionen (NOx): Holz enthält Stickstoff, dieser wird bei der Verbrennung frei. Stickstoff unterliegt in der Natur einem Kreislauf. Holzstickstoff hat grundsätzlich eine ausgeglichene Mengenbilanz. Der freigesetzte Stickstoff wird beim Pflanzenwachstum wieder gebunden. Natürlich finden im Verbrennungskreislauf aber andere Mechanismen statt als bei der Verrottung.
An den gesamten NOx–Emissionen sind ist der Hausbrand zu 20 Prozent beteiligt, der Verkehr zum Vergleich mit 51 Prozent (Quelle: Umweltbundesamt).
Kohlenmonoxidemissionen (CO): CO ist im Wesentlichen ein Verbrennungsindikator. Das heißt: Hohe CO–Emissionen deuten auf eine schlechte Verbrennung hin.
Staubemissionen: Holzfeuerungen, aber auch Systeme mit flüssigen Energieträgern emittieren Staub. Die Höhe der Staubemissionen ist stark technologieabhängig. Pelletskessel beispielsweise sind diesbezüglich günstiger als Stückholzheizungen. Heizwerke erlauben den Einbau von effizienten Rückhalteeinrichtungen, um die Staubemissionen auf sehr geringe Werte zu reduzieren. Wichtig ist auch ein sachgerechter Betrieb der Anlagen, andernfalls können hohe Staubemissionen auftreten.
Feinstaub: Die sogenannten Feinstäube geraten immer mehr in Diskussion. Dabei geht es insbesondere um Stäube, deren Teilchen kleiner als 10 Mikrometer (ein Millionstel Millimeter) sind. Diese können in die Atemwege eindringen und haben vermutlich negative gesundheitliche Auswirkungen. Allerdings weiß man noch sehr wenig über die tatsächlichen Vorgänge.
Der Hausbrand – somit alle Heizsysteme mit allen Energieträgern – verursacht etwa 15 bis 20 Prozent der Feinstaub–Emissionen. Wichtig sind also weitere Bemühungen die Staubemissionen zu reduzieren. Allerdings sollte man das Mengengerüst (welcher Verursacher trägt insgesamt wie viel bei) nicht aus den Augen verlieren.
Keine Vogel–Strauß–Politik. „Die teilweise höheren Emissionen von Holzheizungen sind nur ein Teil der Wahrheit„, betont der Obmann des Energieinstituts, Umwelt–Landesrat Erich Schwärzler. „Man muss selbstverständlich die gesamte Bereitstellungskette von der Gewinnung, über Umwandlungsstufen und den Transport bis zur Verbrennung betrachten. Alles andere wäre eine Vogel–Strauß–Politik.„
Schwärzler ist überzeugt: „Bei einer gesamthaften Betrachtung hat Holz entscheidende Vorteile gegenüber anderen Energieträgern. Das ist durch zahlreiche Analysen belegt.„
Die Bewertung von Emissionen ist sehr schwierig, weil es letztlich keine absolut objektiven Maßstäbe und keine absoluten Aussagen zur „Gefährlichkeit„ eines Schadstoffes gibt.
Stickstoffemissionen (NOx): Holz enthält Stickstoff, dieser wird bei der Verbrennung frei. Stickstoff unterliegt in der Natur einem Kreislauf. Holzstickstoff hat grundsätzlich eine ausgeglichene Mengenbilanz. Der freigesetzte Stickstoff wird beim Pflanzenwachstum wieder gebunden. Natürlich finden im Verbrennungskreislauf aber andere Mechanismen statt als bei der Verrottung.
An den gesamten NOx–Emissionen sind ist der Hausbrand zu 20 Prozent beteiligt, der Verkehr zum Vergleich mit 51 Prozent (Quelle: Umweltbundesamt).
Kohlenmonoxidemissionen (CO): CO ist im Wesentlichen ein Verbrennungsindikator. Das heißt: Hohe CO–Emissionen deuten auf eine schlechte Verbrennung hin.
Staubemissionen: Holzfeuerungen, aber auch Systeme mit flüssigen Energieträgern emittieren Staub. Die Höhe der Staubemissionen ist stark technologieabhängig. Pelletskessel beispielsweise sind diesbezüglich günstiger als Stückholzheizungen. Heizwerke erlauben den Einbau von effizienten Rückhalteeinrichtungen, um die Staubemissionen auf sehr geringe Werte zu reduzieren. Wichtig ist auch ein sachgerechter Betrieb der Anlagen, andernfalls können hohe Staubemissionen auftreten.
Feinstaub: Die sogenannten Feinstäube geraten immer mehr in Diskussion. Dabei geht es insbesondere um Stäube, deren Teilchen kleiner als 10 Mikrometer (ein Millionstel Millimeter) sind. Diese können in die Atemwege eindringen und haben vermutlich negative gesundheitliche Auswirkungen. Allerdings weiß man noch sehr wenig über die tatsächlichen Vorgänge.
Der Hausbrand – somit alle Heizsysteme mit allen Energieträgern – verursacht etwa 15 bis 20 Prozent der Feinstaub–Emissionen. Wichtig sind also weitere Bemühungen die Staubemissionen zu reduzieren. Allerdings sollte man das Mengengerüst (welcher Verursacher trägt insgesamt wie viel bei) nicht aus den Augen verlieren.
Keine Vogel–Strauß–Politik. „Die teilweise höheren Emissionen von Holzheizungen sind nur ein Teil der Wahrheit„, betont der Obmann des Energieinstituts, Umwelt–Landesrat Erich Schwärzler. „Man muss selbstverständlich die gesamte Bereitstellungskette von der Gewinnung, über Umwandlungsstufen und den Transport bis zur Verbrennung betrachten. Alles andere wäre eine Vogel–Strauß–Politik.„
Schwärzler ist überzeugt: „Bei einer gesamthaften Betrachtung hat Holz entscheidende Vorteile gegenüber anderen Energieträgern. Das ist durch zahlreiche Analysen belegt.„
Biomasse bringt Arbeitsplätze und hat hohes Potenzial
Wie eine Reihe von Studien belegen, bringt die Nutzung von Biomasse positive volkswirtschaftliche Gesamteffekte. Der Wertschöpfungs– und Beschäftigungsgewinn ist größer als die dadurch auftretenden Einbußen in den verdrängten Segmenten. Bei allen relevanten Aspekte – von der Produktion der Heizanlagen, der Installation und Wartung bis zur Brennstoffbeschaffung – sind heimische Anbieter am Markt dominant.
Durch die seit 1993 gewährte Biomasseförderung in Vorarlberg konnten bereits beachtliche wirtschaftliche und ökologische Erfolge erzielt werden: Bisher wurden zirka 3.200 Anlagen mit über 10,6 Millionen Euro gefördert. Das hat zu einer Wertschöpfung von zirka 66 Millionen Euro und einer Beschäftigungswirkung von rund 1340 Personenjahren geführt.
Darüber hinaus wurden rund 21 Millionen Kilogramm Kohlendioxid eingespart und 7,68 Millionen Liter Heizöl extra leicht ersetzt. Damit wurde ein wichtiger Beitrag für die Umwelt geleistet werden.
Derzeit werden in Vorarlberg nur zwei Drittel des Holzzuwachses von jährlich rund 400.000 Kubikmetern geschlägert. Holz hat an der Deckung des Energiebedarfs für Raumwärme einen Anteil von 15 Prozent. Bei derzeitigem Energieverbrauch wäre demnach eine Steigerung des Anteils auf gut 20 Prozent möglich.
Der Energieverbrauch für Raumwärme wird durch höhere Gebäudestandards in den nächsten Jahren sinken, wobei eine Halbierung ohne besondere technische Schwierigkeiten umsetzbar wäre. „Der Anteil der Biomasse sollte deshalb sogar über 20 Prozent gesteigert werden„, betont Umwelt–Landesrat Schwärzler.
Ihm gehe es aber nicht darum, andere Energieträger schlecht zu reden: Am Schluss sei die Entscheidung, welchem Energieträger man den Vorzug geben will, eine Interessensabwägung, so Schwärzler.
Das Energieinstitut hat deshalb gemeinsam mit den jeweiligen Vertretern eine qualitative Bewertung von Öl, Gas, Holz und Strom (Wärmepumpe) durchgeführt. Dabei wurden die Energieträger auf Aspekte wie Erneuerbarkeit, Heizkomfort, Kosten, Umwelt– und Klimawirkungen sowie Verfügbarkeit untersucht.
Ergebnis ist die Energieträgermatrix „Wie heizen?„. Sie kann über die Homepage www.energieinstitut.at (Link „Wie heizen?„) abgerufen werden. So kann jeder Vorarlberger eine individuelle Gewichtungen der verschiedenen Aspekte für seine Entscheidung vornehmen.
Aus Sicht des Landes ist die Entscheidung jedoch klar. Landesrat Schwärzler: „Bei der Energieträgerwahl ist der Biomasse und anderen erneuerbaren Energieträgern klar der Vorzug zu geben. Langfristig gibt es zu den erneuerbaren Energieträgern keine Alternative.„
Durch die seit 1993 gewährte Biomasseförderung in Vorarlberg konnten bereits beachtliche wirtschaftliche und ökologische Erfolge erzielt werden: Bisher wurden zirka 3.200 Anlagen mit über 10,6 Millionen Euro gefördert. Das hat zu einer Wertschöpfung von zirka 66 Millionen Euro und einer Beschäftigungswirkung von rund 1340 Personenjahren geführt.
Darüber hinaus wurden rund 21 Millionen Kilogramm Kohlendioxid eingespart und 7,68 Millionen Liter Heizöl extra leicht ersetzt. Damit wurde ein wichtiger Beitrag für die Umwelt geleistet werden.
Derzeit werden in Vorarlberg nur zwei Drittel des Holzzuwachses von jährlich rund 400.000 Kubikmetern geschlägert. Holz hat an der Deckung des Energiebedarfs für Raumwärme einen Anteil von 15 Prozent. Bei derzeitigem Energieverbrauch wäre demnach eine Steigerung des Anteils auf gut 20 Prozent möglich.
Der Energieverbrauch für Raumwärme wird durch höhere Gebäudestandards in den nächsten Jahren sinken, wobei eine Halbierung ohne besondere technische Schwierigkeiten umsetzbar wäre. „Der Anteil der Biomasse sollte deshalb sogar über 20 Prozent gesteigert werden„, betont Umwelt–Landesrat Schwärzler.
Ihm gehe es aber nicht darum, andere Energieträger schlecht zu reden: Am Schluss sei die Entscheidung, welchem Energieträger man den Vorzug geben will, eine Interessensabwägung, so Schwärzler.
Das Energieinstitut hat deshalb gemeinsam mit den jeweiligen Vertretern eine qualitative Bewertung von Öl, Gas, Holz und Strom (Wärmepumpe) durchgeführt. Dabei wurden die Energieträger auf Aspekte wie Erneuerbarkeit, Heizkomfort, Kosten, Umwelt– und Klimawirkungen sowie Verfügbarkeit untersucht.
Ergebnis ist die Energieträgermatrix „Wie heizen?„. Sie kann über die Homepage www.energieinstitut.at (Link „Wie heizen?„) abgerufen werden. So kann jeder Vorarlberger eine individuelle Gewichtungen der verschiedenen Aspekte für seine Entscheidung vornehmen.
Aus Sicht des Landes ist die Entscheidung jedoch klar. Landesrat Schwärzler: „Bei der Energieträgerwahl ist der Biomasse und anderen erneuerbaren Energieträgern klar der Vorzug zu geben. Langfristig gibt es zu den erneuerbaren Energieträgern keine Alternative.„