Vorarlberg: Versorgung mit leistbarer Sonnenenergie bricht massiv ein
Die aktuelle Beantwortung einer Anfrage der Grünen durch Landesrat Allgäuer zeigt einen massiven Einbruch beim Ausbau der Photovoltaik in Vorarlberg. Für Daniel Zadra, Klubobmann und Energiesprecher der Grünen, ist klar: Beim Ausbau der Sonnenenergie braucht es ein neues Durchstarten. „Gerade jetzt brauchen die Menschen leistbaren und sicheren Strom aus Vorarlberg. Jede zusätzliche PV-Anlage bedeutet Entlastung, macht uns unabhängiger von internationalen Energiekrisen und stärkt unsere Versorgungssicherheit.“
Massiver Einbruch beim Ausbau der Photovoltaik
Während der Ausbau der Photovoltaik 2023 noch bei 101 Megawatt pro Jahr lag, sind es 2025 nur mehr 59 Megawatt. Gleichzeitig wurde das geplante Wasserkraftwerk in Lochau von der schwarz-blauen Landesregierung gestrichen. „Mit dem Kraftwerk Lochau wurde ein Projekt gestrichen, das Strom für mehr als 30.000 Haushalte liefern hätte können. Umso wichtiger wäre es jetzt, andere erneuerbare Energiequellen entschlossen auszubauen. Genau dieser Wille fehlt der schwarz-blauen Landesregierung derzeit“, kritisiert Zadra.
„Vorarlberg hat bereits gezeigt, dass ein echter Solarboom möglich ist“, so Zadra. „An diese Stärke wollen wir anknüpfen.“ Die Grünen fordern deshalb eine Solaroffensive mit stabilen Einspeisetarifen, damit Haushalte und Betriebe sicher investieren können, der Rücknahme der Förderkürzungen sowie einer konsequenten PV-Offensive auf Landesgebäuden und Parkplätzen. Zusätzlich soll entlang der Rheintalautobahn ein großes Sonnenkraftwerk entstehen. „Wir wollen die Kraft aus der Sonne für die eigenständige und leistbare Energieversorgung voll ausschöpfen. Wenn wir jetzt entschlossen Maßnahmen setzen, können sich in den nächsten zehn Jahren doppelt so viele Haushalte wie heute mit Sonnenstrom versorgen“, so Zadra abschließend.