Von Wien aus zum größten Refurbishment-Marktplatz Europas
Neu hinzu kommen die Märkte in der Schweiz, Spanien, Frankreich, im Vereinigtes Königreich, in Polen, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Litauen, Estland, Lettland, Bulgarien und Luxemburg. Damit adressiert refurbed nun einen kombinierten Markt von 486 Millionen Konsument:innen.
Möglich wurde diese Expansion durch ein 50-Millionen-Euro-Rekordinvestment im vergangenen Jahr – die größte öffentlich kommunizierte Finanzierungsrunde in Österreich 2025. Das Kapital fließt gezielt in eine datengetriebene Markteintrittsstrategie, die auf klare Nachfrage, stabile Angebotsstrukturen und langfristige Wertschöpfung setzt.
„Wir skalieren dort, wo unser Modell funktioniert – und wir wissen, dass es funktioniert“, betont Gründer und CEO Peter Windischhofer. Nach Erreichen der Profitabilität sei die Expansion der logische nächste Schritt.
Neun Jahre nach der Gründung in Wien ist Refurbishment für viele Kund:innen längst zur neuen Normalität geworden. Über 10 Millionen verkaufte Produkte und ein Wachstum von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreichen den Trend. Allein im Heimatmarkt Österreich hat bereits knapp jeder zehnte Erwachsene bei refurbed eingekauft, zwei Drittel der Kund:innen kaufen wiederholt. Laut Berechnungen von Fraunhofer Austria konnten seit der Gründung rund 445.000 Tonnen CO₂ im Vergleich zum Neukauf eingespart werden.
Zusätzliche Dynamik bringt das 2025 eingeführte Premium-Segment mit „Exzellent“-Produkten, die technisch wie optisch neuwertig sind. Auch Kooperationen mit Markenherstellern wie Dyson, woom, AEG und Kärcher treiben das Wachstum voran. Sie bereiten ihre eigenen Produkte auf und vertreiben sie über die Plattform – ein starkes Signal dafür, dass sich Refurbishment als eigenständige und profitable Konsumkategorie in Europa etabliert hat.