Vom Salatöl zum regionalen hochwertigen Treibstoff „Pflanzenöl„
Das „Klima aktive Handeln„ des Clusters wurde im Haus der Kaufmannschaft in Wien vom österreichischen Umweltminister ausgezeichnet, da gerade der Mobilitätssektor im Klimaschutz großes Augenmerk benötigt.
Diesen nachhaltigen Weg beschreitet der Ökocluster Oststeiermark mit seinen Pflanzenölprojekten konsequent seit Jahren in der „Energieregion Oststeiermark„. Jahrelange Pionierarbeit und Entwicklungsarbeit bzw. Projektaktivitäten haben dieses Stärkefeld aufbereitet, das nun ausgezeichnet wurde. Im Zuge der wissenschaftlichen Projektaktivitäten des Ökocluster Oststeiermark (Poem I und Poem II von 2000 bis 2005) konnte in der Oststeiermark ein Pflanzenöltankstellennetzwerk mit 12 Pflanzenöltankstellen initiiert und realisiert werden. Das Fassungsvermögen dieser 12 Tankstellen beträgt derzeit rund 117.000 L, der Einkauf und die Verteilung des Pflanzenöls auf diese Tankstellen wird seither vom Ökocluster durchgeführt. 12 Tankstellen mit einem durchschnittlichen Monatsverbrauch von ca. 9000 Litern und etwa 90 umgerüstete oststeirische Fahrzeuge – Tendenz steigend – lassen die zunehmende Bedeutung für die oststeirische Mobilität erkennen. Die erste vollautomatisierte Pflanzenöltankstelle, die rund um die Uhr genutzt werden kann, wurde im Innovationszentrum ländlicher Raum in Auersbach 2000 errichtet. Anschließend wurden weitere Hoftankstellen errichtet. 2004 wurde die zweite vollautomatisierte Pflanzenöltankstelle in der Oststeiermark am Hofgeländer der Feistritzwerke errichtet, die zudem eine PV Anlage als Überdachung nutzt. Ökologische und ökonomische Vorteile, die Schaffung dezentraler, nachhaltiger Versorgungskreisläufe in der Landwirtschaft, die Chance neuer Erwerbsquellen und ein weiterer Schritt in Richtung Energiebewusstsein und Energieautarkie machen „Pflanzenöl„ für Landwirte, Gemeinden, Betriebe als auch Private immer interessanter u. sinnvoller.
Autorin: Bakk. Birgit Birnstingl–Gottinger [birgit.birnstingl@inode.at]
Diesen nachhaltigen Weg beschreitet der Ökocluster Oststeiermark mit seinen Pflanzenölprojekten konsequent seit Jahren in der „Energieregion Oststeiermark„. Jahrelange Pionierarbeit und Entwicklungsarbeit bzw. Projektaktivitäten haben dieses Stärkefeld aufbereitet, das nun ausgezeichnet wurde. Im Zuge der wissenschaftlichen Projektaktivitäten des Ökocluster Oststeiermark (Poem I und Poem II von 2000 bis 2005) konnte in der Oststeiermark ein Pflanzenöltankstellennetzwerk mit 12 Pflanzenöltankstellen initiiert und realisiert werden. Das Fassungsvermögen dieser 12 Tankstellen beträgt derzeit rund 117.000 L, der Einkauf und die Verteilung des Pflanzenöls auf diese Tankstellen wird seither vom Ökocluster durchgeführt. 12 Tankstellen mit einem durchschnittlichen Monatsverbrauch von ca. 9000 Litern und etwa 90 umgerüstete oststeirische Fahrzeuge – Tendenz steigend – lassen die zunehmende Bedeutung für die oststeirische Mobilität erkennen. Die erste vollautomatisierte Pflanzenöltankstelle, die rund um die Uhr genutzt werden kann, wurde im Innovationszentrum ländlicher Raum in Auersbach 2000 errichtet. Anschließend wurden weitere Hoftankstellen errichtet. 2004 wurde die zweite vollautomatisierte Pflanzenöltankstelle in der Oststeiermark am Hofgeländer der Feistritzwerke errichtet, die zudem eine PV Anlage als Überdachung nutzt. Ökologische und ökonomische Vorteile, die Schaffung dezentraler, nachhaltiger Versorgungskreisläufe in der Landwirtschaft, die Chance neuer Erwerbsquellen und ein weiterer Schritt in Richtung Energiebewusstsein und Energieautarkie machen „Pflanzenöl„ für Landwirte, Gemeinden, Betriebe als auch Private immer interessanter u. sinnvoller.
Autorin: Bakk. Birgit Birnstingl–Gottinger [birgit.birnstingl@inode.at]