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VKI-unplugged: Tipps fürs Blackout

30.03.2025

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bringt Licht ins Dunkle und berät, wie man sich optimal auf potenziellen Stromausfall in Österreich vorbereitet.

Blackout Kerze Hand.jpg
© Pixabay
 

Vor etwas mehr als fünf Jahren stufte die WHO das Coronavirus als Pandemie ein. Scheinen Bilder von leergefegten Supermarktregalen bereits verblasst, kann es auch zukünftig zu Engpässen bei Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikel kommen, beispielsweise durch ein Blackout oder regionale Naturereignisse, wie Überflutungen oder Lawinen. „Daher empfehlen wir sich einen Vorrat an Lebensmitteln und Getränken anzulegen, mit dem man im Notfall mindestens sieben Tage auskommt“, sagt Nina Eichberger.

Was?
Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse. Diese sollten bei der Vorratshaltung berücksichtigt werden. „Es ist ratsam, jene Lebensmittel zu bevorraten, die ich auch sonst in meiner Ernährung, zumindest ab und an, verwende. So fällt es auch leichter, die Vorräte zwischendurch aufzubrauchen und nachzukaufen – damit keine Lebensmittel weggeworfen werden müssen“, so die VKI-Expertin. Folgende Lebensmittel eignen sich zur Bevorratung: 

  • Obst: Apfelmus, Obstkonserven, Quetschies, Trockenobst
  • Gemüse: Sauerkraut/Rote Rüben im Beutel, eingelegtes Gemüse, Salate im Glas
  • Getreideprodukte: Haferflocken, Müsli, Knäckebrot, Zwieback, Reis-/Maiswaffeln, Wraps
  • Eiweißquellen: Gekochte Eier, Tofu, gekochte Bohnen/Linsen/Kichererbsen, pflanzliche Drinks
  • Als Zwischenmahlzeit: Nüsse, Samen, Kerne, Maroni (gegart), Müsliriegel, getrocknete (pflanzliche) Würste, Erdnussbutter, Fisch in Konserven
  • Zum Erhitzen: Konserven, Packerlsuppen, Kartoffelpüree aus dem Beutel, getrocknete Teigwaren (bspw. Tortellini, asiatische Nudeln), Couscous
  • Flüssigkeit: Stilles Wasser in Glasflaschen (neutraler Geschmack)

Wie viel?
Der Vorrat sollte für alle Mitglieder des Haushaltes für eine Versorgung von mindestens sieben, besser 14 Tagen reichen. Expert:innen raten zu 2,5L Wasser pro Person und Tag. Darüber hinaus muss an Wasser zum Kochen gedacht werden. Eichberger ergänzt: „Wenn Haustiere vorhanden sind, wird natürlich auch für diese ein entsprechende Menge an Futter und Wasser empfohlen. Dosen- und Trockenfutter haben eine lange Haltbarkeit und können immer wieder aufgebraucht und ausgetauscht werden.“

Wie lagern?
„Damit die gebunkerten Lebensmittel nicht verderben, empfehlen wir eine jährliche ‚Vorrat-Check-Woche‘, bei der alle Vorräte überprüft und jene Lebensmittel verbraucht werden, die am ehesten ablaufen“, so die VKI-Expertin. „Diese werden anschließend wieder aufgefüllt. Darum empfiehlt es sich, die Lebensmittel nach Ablaufdatum gut sichtbar zu sortieren und gegebenenfalls mit einem Permanentmarker zu markieren. Lebensmittel sollten außerdem möglichst in Boxen gelagert werden, um Schädlingsbefall zu vermeiden.“ 

Steht kein Keller für die Lagerung zur Verfügung, müssen alle verfügbaren Stauraumoptionen in der Wohnung gut genutzt werden: Bettkästen eignen sich perfekt für die Lagerung von lang haltbaren Lebensmitteln wie Reis, Nudeln oder Dosen. Einige Sofas bieten ebenfalls Stauraum im Inneren. Vakuumverpackungen sparen zusätzlich Platz. Lebensmittel wie Reis, Nudeln oder sogar frische Produkte lassen sich gut vakuumieren und sind dadurch sogar länger haltbar.

Besondere Bedürfnisse bedenken 
Auch an die speziellen Bedürfnisse bestimmter Personengruppen ist zu denken, wie Babys, Kleinkinder oder alte Menschen. „Gibt es beispielsweise Diabetiker:innen oder Allergiker:innen im Haushalt, die auf Medikamente angewiesen sind? Wie müssen diese gelagert werden? Auch das sollte bei der Vorratshaltung berücksichtigt werden“, merkt Nina Eichberger an.

Equipment
Neben ausreichend Flüssigkeit und Grundnahrungsmitteln können folgende Gegenstände im Notfall hilfreich sein: Gaskocher, Handkurbelradio, Powerbank, Solar-Ladegeräte, Erste-Hilfe-Set und Kerzen. Wer Letztere nutzt, sollte auch einen Feuerlöscher oder Löschdecke parat haben. Auch ein Griller kann praktisch sein: „Personen, die die Möglichkeit haben einen Griller zu verwenden, können sich in einer Notfallsituation glücklich schätzen. Ein Griller kann bei der Zubereitung von Speisen behilflich sein und sorgt gleichzeitig auch für Wärme. Wichtig ist für ausreichend Brennstoff in Form von Kohle, Holz, eventuell Anzünder oder Gas zu sorgen“, so die Ernährungsexpertin abschließend. 

SERVICE: Ausführlichere Informationen dazu gibt es ab 27. März in der April-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.vki.at/Blackout-2025

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