Vienna to Dakar: Leise durch den Winter: Ein lautes Statement für die Zukunft
Wer mich, Doris Holler-Bruckner, die Herausgeberin und Chefredakteurin von OEKONEWS kennt, der weiß wieviele emobile Reisen ich als Präsidentin des Bundesverbands nachhaltige Mobilität schon gemacht habe.
Vor kurzem habe ich mich entschlossen, wieder einmal vollends neue Wege zu machen: Wir starteten mit 5 E-Fahrzeugen (aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Marokko) die etwas andere E-Tour. Eine Fahrt die noch nie von mehreren Elektrofahrzeugen gemeinsam gemacht wurde!
Es gibt noch kaum Ladeinfrastruktur, diese will die Technik von kilowatt.ma in Mauretanien und Senegal parallel zu unserer emobilen Reise errichten.
Der Start - eine ungewohnte Situation, mitten in Europa
Schneetreiben, Nacht, 40 km/h auf einer weißen Autobahn.
Was für viele nach Stillstand klingt, war der Auftakt zu "einer der mutigsten E-Mobilitätsreisen Europas" (wie eine Kollegin meinte) und natürlich auch Afrikas: Vienna to Dakar – mit einem Ford Mustang Mach-E, der uns von Ford Österreich, zur Verfügung gestellt wurde, quer über den Kontinent.
Aufbruch am Nachmittag, leider aus Zeitdruck etwas später. Mitten in der Nacht, irgendwo zwischen Aufbruch und Abenteuer, wurde geladen. Kein Motorlärm, kein Gestank. Nur Wind, Schnee und das leise Klicken des Ladesteckers.
Die erste Etappe fühlte sich nicht nach Verzicht an – sondern nach absoluter Entschleunigung!
Von Augsburg über Mühlheim an der Donau, wo mein Teamkollege Thomas Lacher an Bord kam, weiter über die Alpen Richtung Grenoble, durch die Schweiz bis nach Frankreich:
Was auffällt, ist nicht mehr die Herausforderung – sondern einfach absolute Selbstverständlichkeit. Das geht echt einfach!!!
👉 Ziel eingeben, losfahren
👉 Das Auto, unser FORD MUSTANG MACH E, plant die Ladepunkte selbst (die Allerneuesten fanden wir zusätzlich entlang der Autobahn)
👉 Keine App-Orgie, kein Stress
👉 Transparente kWh-Preise (ja, Frankreich zeigt sie einfach an!!) wie wir uns das überall in ganz Europa wünschen würden
👉 Klare Beschilderung, saubere Ladeplätze – sogar manchmal Scheibenwasser direkt beim Charger (wieder Frankreich)
So sieht alltagstaugliche Elektromobilität aus. Und sie funktioniert längst europaweit.
Besonders stark für einen E-Mobility-Freak wie mich:
In der Schweiz Laden Seite an Seite mit E-Lkw. Der Schwerverkehr ist angekommen – elektrisch, leise, effizient.
Nach tausenden Kilometern - für alle die mehr wissen wollen, es waren 3000 km - durch Österreich, Deutschland, Frankreich und Spanien ist klar:
Wer heute noch behauptet, E-Autos seien in Europa nichts für die Langstrecke, der ignoriert die Realität. Kaum Probleme, nur in Spanien ging ein Schnellader nicht, aber wir hatten mehr als genug Puffer für den nächsten!
Berge, Städte, Küsten, auf Autobahnen, auf Landstraßen, Schnee, Regen, leichter Nebel – alles zieht leise vorbei.
Die Technik ist da.
Die Infrastruktur auch.
Vienna to Dakar ist mehr als eine Reise.
Es ist ein rollender Beweis dafür, dass die Mobilitätswende nicht irgendwann kommt –
sie fährt bereits.
Mehr demnächst :-)
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