Verkehr überholt Industrie als größter Luftverschmutzer!
Wien – Der Verkehr hat die Industrie als größten Luftverschmutzer Österreichs überholt. Der VCÖ weist auf den neuen Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamts hin. Der Verkehr ist der größte Verursacher von CO2 und der Stickoxid–Emissionen, die für die Bildung des bodennahen Ozons verantwortlich sind. Der VCÖ betont, dass in Österreich jede vierte Autofahrt kürzer als zwei Kilometer ist und fordert eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild, bessere Bedingungen für das Radfahren und eine verkehrsparende Raumordnung.
„Früher war die Industrie das Sorgenkind beim Umweltschutz. Mittlerweile hat der Verkehr die Industrie überholt und ist der größte Luftverschmutzer in Österreich. Der Handlungsbedarf liegt beim Verkehr, der effizienter und umweltfreundlicher werden muss„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum zum Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamtes fest.
Der Umweltkontrollbericht zeigt, dass sich die Treibhausgas–Emissionen des Verkehrs in Österreich seit dem Jahr 1990 nahezu verdoppelt haben. Der Verkehr verursacht zudem doppelt so viele Stickoxide wie die Industrie. Stickoxide sind für das bodennahe Ozon verantwortlich. „Die Motoren werden zwar effizienter, doch die Einsparungen werden dadurch zunichte gemacht, dass immer stärkere und schwerere Autos auf den Markt kommen„, so VCÖ–Experte Blum. Das Gewicht von Österreichs Neuwagen hat seit dem Jahr 2000 um 11 Prozent zugenommen.
Zudem werden immer mehr Strecken mit dem Auto gefahren. Der VCÖ weist darauf hin, dass 25 Prozent der Autofahrten kürzer als zwei Kilometer sind und 50 Prozent kürzer als fünf Kilometer. „Es fehlt ein vernünftiger Umgang mit dem Auto. Um diesen zu erreichen, braucht es stärkere Anreize, wie etwa verursachergerechte Steuern, mehr Bus– und Bahnverbindungen und bessere Bedingungen für das Radfahren und Gehen„, so VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ fordert eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild mit mehr Verbindungen für Pendlerinnen und Pendler, einem guten Angebot auch am Abend und am Wochenende und einer Modernisierung der Regionalbahnen. Der VCÖ–Bahntest erhebt derzeit die Zufriedenheit von Österreichs Fahrgästen www.vcoe.at/bahntest . Zudem tritt er für eine Reform bei der Raumplanung ein. „Betriebe sollen entlang bestehender Öffentlicher Verkehrsverbindungen angesiedelt werden. Wenn neue Siedlungen entstehen, muss der Anschluss an das Öffentliche Verkehrsnetz so selbstverständlich sein, wie der Anschluss an das Kanalnetz„, so VCÖ–Experte Blum. Der VCÖ hat den VCÖ–Mobilitätspreis ausgeschrieben, bei dem vorbildhafte Initiativen und Projekte für einen effizienteren Verkehr noch bis 10. Juli eingereicht werden können www.vcoe.at/mobilitaetspreis .
„Früher war die Industrie das Sorgenkind beim Umweltschutz. Mittlerweile hat der Verkehr die Industrie überholt und ist der größte Luftverschmutzer in Österreich. Der Handlungsbedarf liegt beim Verkehr, der effizienter und umweltfreundlicher werden muss„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum zum Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamtes fest.
Der Umweltkontrollbericht zeigt, dass sich die Treibhausgas–Emissionen des Verkehrs in Österreich seit dem Jahr 1990 nahezu verdoppelt haben. Der Verkehr verursacht zudem doppelt so viele Stickoxide wie die Industrie. Stickoxide sind für das bodennahe Ozon verantwortlich. „Die Motoren werden zwar effizienter, doch die Einsparungen werden dadurch zunichte gemacht, dass immer stärkere und schwerere Autos auf den Markt kommen„, so VCÖ–Experte Blum. Das Gewicht von Österreichs Neuwagen hat seit dem Jahr 2000 um 11 Prozent zugenommen.
Zudem werden immer mehr Strecken mit dem Auto gefahren. Der VCÖ weist darauf hin, dass 25 Prozent der Autofahrten kürzer als zwei Kilometer sind und 50 Prozent kürzer als fünf Kilometer. „Es fehlt ein vernünftiger Umgang mit dem Auto. Um diesen zu erreichen, braucht es stärkere Anreize, wie etwa verursachergerechte Steuern, mehr Bus– und Bahnverbindungen und bessere Bedingungen für das Radfahren und Gehen„, so VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ fordert eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild mit mehr Verbindungen für Pendlerinnen und Pendler, einem guten Angebot auch am Abend und am Wochenende und einer Modernisierung der Regionalbahnen. Der VCÖ–Bahntest erhebt derzeit die Zufriedenheit von Österreichs Fahrgästen www.vcoe.at/bahntest . Zudem tritt er für eine Reform bei der Raumplanung ein. „Betriebe sollen entlang bestehender Öffentlicher Verkehrsverbindungen angesiedelt werden. Wenn neue Siedlungen entstehen, muss der Anschluss an das Öffentliche Verkehrsnetz so selbstverständlich sein, wie der Anschluss an das Kanalnetz„, so VCÖ–Experte Blum. Der VCÖ hat den VCÖ–Mobilitätspreis ausgeschrieben, bei dem vorbildhafte Initiativen und Projekte für einen effizienteren Verkehr noch bis 10. Juli eingereicht werden können www.vcoe.at/mobilitaetspreis .