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Verkehr in Österreich kostet 59 Milliarden Euro pro Jahr!

21.01.2005

Davon werden 13,8 Milliarden Euro auf Allgemeinheit abgewälzt! Durch Kostentransparenz kann Verkehr deutlich billiger werden!

VCÖ (Wien, 20. Jänner 2005) – Jeder 4. Euro in Österreich fließt in den Verkehr. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass in Österreich insgesamt 59 Milliarden Euro für den Transport von Personen und Güter ausgegeben werden. Ein Viertel der Kosten, nämlich 13,8 Milliarden Euro, muss die Allgemeinheit zahlen. Hauptverursacher dieser Belastung ist mit fast 10 Milliarden Euro der Straßenverkehr. Der VCÖ weist darauf hin, dass mehr Kostentransparenz den Verkehr deutlich billiger machen würde. Der VCÖ fordert eine verursachergerechte Besteuerung und eine City–Maut in Ballungsräumen.
„59 Milliarden Euro werden in Österreich für den Transport von Personen und Gütern ausgegeben. Das ist das 10–Fache von dem, was der Staat für Bildung ausgibt„, fasst DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut eine aktuelle VCÖ–Studie zusammen. Die VCÖ–Studie zeigt, dass 77 Prozent der Kosten auch von den Verursachern getragen werden, 23 Prozent der Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. „Das belastet jeden einzelnen von uns, aber natürlich auch den Staatshaushalt und die Wirtschaft„, erläutert VCÖ–Experte Rauh.

Insgesamt fehlen 13,8 Milliarden Euro

„Das sind pro Person – vom Baby bis zum Greis – 1.700 Euro. Allein der Straßenverkehr ist für fast 10 Milliarden Euro verantwortlich, das ist eine Belastung von 1.200 Euro pro Kopf. Zum Vergleich: Die Ausgaben des Staates für Erziehung und Unterricht betragen nur 700 Euro pro Kopf„, betont VCÖ–Experte Rauh.
Der VCÖ weist darauf hin, dass die Kosten des Verkehrs deutlich gesenkt werden können. „Derzeit nehmen wir beim Verkehr die verursachten Kosten nur zu einem Teil direkt war. Dieses mangelnde Verursacherprinzip begünstigt Verschwendung„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest. Der VCÖ fordert daher im Verkehrsbereich mehr Kostentransparenz.
Der VCÖ fordert unter anderem eine City–Maut in Ballungsräumen, eine Energiesteuer auf Treibstoffe und die Verringerung des Kilometergeldes auf die tatsächlich anfallenden Kosten. Zudem soll mittelfristig die Lkw–Maut wie in der Schweiz auf das gesamte Straßennetz ausgedehnt werden.

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21.01.2005 | Autor*in: pawek
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