Verkehr belastet heimische Wirtschaft mit 8,8 Milliarden Euro im Jahr!
VCÖ (Wien, 7. Jänner 2005) – Mit durchschnittlich 286.000 Menschen ohne Job war 2004 das Jahr mit den meisten Arbeitslosen seit Gründung der 2. Republik! Der VCÖ weist darauf hin, dass die heimische Wirtschaft durch den Verkehr mit 8,8 Milliarden Euro im Jahr belastet wird. Allein die Staus kosten den Betrieben 3,4 Milliarden Euro im Jahr. Der VCÖ fordert Verkehrssteuern nach dem Verursacherprinzip, die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs nach Schweizer Vorbild und eine Reform der Stellplatzverordnung.
Es ist höchste Zeit, alle Sektoren auf ihre Wirtschaftlichkeit und ihr Beschäftigungspotenzial zu analysieren
„Noch nie waren in der zweiten Republik so viele Menschen arbeitslos wie im Vorjahr. Allein durch mehr Effizienz im Verkehrsbereich könnten netto bis zu 100.000 neue Jobs geschaffen werden„, stellt DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut fest.
Der VCÖ weist darauf hin, dass derzeit die heimische Wirtschaft durch den Verkehr mit 8,8 Milliarden Euro pro Jahr belastet wird. „Diese 8,8 Milliarden Euro fehlen für Investitionen, die neue Jobs und der gesamten Wirtschaft einen Wachstumsschub bringen würden. Es geht hier immerhin um das fast Sechsfache jenes Volumens, das die Steuerreform 2004/2005 den Unternehmen an Entlastungen gebracht hat„, betont VCÖ–Wissenschafter Rauh.
Allein die Staus kosten der Wirtschaft 3,4 Milliarden Euro im Jahr. „Das sind pro Werktag rund 13 Millionen Euro! Anstatt mehr Verkehr durch neue Straßen zu erzeugen, sollte auch im Verkehrssektor mehr Effizienz angestrebt werden„, fordert VCÖ–Experte Rauh. Mehr Effizienz ist durch Steuern nach dem Verursacherprinzip, City–Mauten in Ballungsräumen und durch eine Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs nach Schweizer Vorbild erreichbar.
Neben den Staus wird die Wirtschaft auch durch bestehende Vorschriften, wie die Stellplatzverordnung belastet. „Allein die Bau– und Erhaltungskosten von behördlich verordneten Stellplätzen belasten die heimischen Betriebe mit rund 750 Millionen Euro im Jahr„, tritt VCÖ–Wissenschafter Rauh für eine Reform der Stellplatzverordnung ein. Die Verkehrsunfälle belasten die Betriebe durch Produktionsausfälle und generell höhere Lohnnebenkosten mit rund 930 Millionen Euro im Jahr, betont der VCÖ.
Der VCÖ weist darauf hin, dass derzeit die heimische Wirtschaft durch den Verkehr mit 8,8 Milliarden Euro pro Jahr belastet wird. „Diese 8,8 Milliarden Euro fehlen für Investitionen, die neue Jobs und der gesamten Wirtschaft einen Wachstumsschub bringen würden. Es geht hier immerhin um das fast Sechsfache jenes Volumens, das die Steuerreform 2004/2005 den Unternehmen an Entlastungen gebracht hat„, betont VCÖ–Wissenschafter Rauh.
Allein die Staus kosten der Wirtschaft 3,4 Milliarden Euro im Jahr. „Das sind pro Werktag rund 13 Millionen Euro! Anstatt mehr Verkehr durch neue Straßen zu erzeugen, sollte auch im Verkehrssektor mehr Effizienz angestrebt werden„, fordert VCÖ–Experte Rauh. Mehr Effizienz ist durch Steuern nach dem Verursacherprinzip, City–Mauten in Ballungsräumen und durch eine Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs nach Schweizer Vorbild erreichbar.
Neben den Staus wird die Wirtschaft auch durch bestehende Vorschriften, wie die Stellplatzverordnung belastet. „Allein die Bau– und Erhaltungskosten von behördlich verordneten Stellplätzen belasten die heimischen Betriebe mit rund 750 Millionen Euro im Jahr„, tritt VCÖ–Wissenschafter Rauh für eine Reform der Stellplatzverordnung ein. Die Verkehrsunfälle belasten die Betriebe durch Produktionsausfälle und generell höhere Lohnnebenkosten mit rund 930 Millionen Euro im Jahr, betont der VCÖ.
Kosten des Verkehrs belasten die heimische Wirtschaft – Kosten in Milliarden Euro – bezogen auf das Jahr 2003
Quelle: VCÖ 2005
*Produktionsausfälle, erhöhte Lohnnebenkosten
* * Produktionsausfälle, erhöhte Lohnnebenkosten, Kosten für Erreichung von Klimazielen
*Produktionsausfälle, erhöhte Lohnnebenkosten
* * Produktionsausfälle, erhöhte Lohnnebenkosten, Kosten für Erreichung von Klimazielen
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