Verkehr belastet Gesundheitssystem mit 890 Millionen Euro pro
Wien – Der Verkehr verursachte im Vorjahr durch Verkehrsunfälle, Abgase und Verkehrslärm medizinische Behandlungskosten in der Höhe von rund 890 Millionen Euro, betont der VCÖ. Der VCÖ weist darauf hin, dass der Verkehr rund 3.300 Todesfälle pro Jahr verursacht und allein die Schadstoffe des Verkehrs für mehr als 4.000 Spitalseinweisungen verantwortlich sind. Der VCÖ kritisiert, dass die derzeit vom Lkw– und Pkw–Verkehr verursachten Gesundheitskosten auf die Allgemeinheit abgeschoben werden. Der VCÖ spricht sich für einen Gesundheitscent bei Benzin und Diesel aus. Dieser Beitrag soll dem Gesundheitsbudget zu fließen.
„Der Verkehr verursacht enorm hohe Gesundheitskosten. Davon wird aber nur ein Bruchteil bezahlt. Die aktuelle Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge wäre nicht nötig, wenn der Lkw– und Pkw–Verkehr die verursachten Gesundheitskosten auch bezahlt„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Aallein im Vorjahr verunglückten rund 53.000 Personen bei Verkehrsunfällen in Österreich, nach vorläufigen Daten davon 727 Personen tödlich. Laut Weltgesundheitsorganisation verursachen die Schadstoffe des Verkehrs pro Jahr 4.370 Spitalsaufenthalte und 1,3 Millionen
Krankenstandstage. Dauerhafter Verkehrslärm verursacht hohen Blutdruck und Herz–Kreislauferkrankungen. Pro Jahr sind 190 tödliche Herzinfarkte auf dauerhaften Verkehrslärm zurückzuführen.
Im Vorjahr haben die Verkehrsunfälle, die Schadstoffe des Verkehrs und der Lärm rund 3.300 Todesopfer gefordert. „Jeder 23. Todesfall ist damit auf den Verkehr zurückzuführen„, verdeutlicht VCÖ–Experte Blum. Der VCÖ fordert, dass statt einer allgemeinen Beitragserhöhung, die vom Verkehr verursachten Gesundheitskosten verursachergerecht verrechnet werden. Der VCÖ spricht sich für einen Gesundheitscent bei Sprit aus. Bei Benzin soll ein Cent pro Liter in das Gesundheitssystem fließen, bei Diesel aufgrund der gesundheitsschädlicheren Abgase zwei Cent pro Liter. "Aufgrund des Tanktourismus würden rund 30 Prozent der Gesundheitscents vom Transitverkehr bezahlt werden", so VCÖ–Experte Blum.
Zudem fordert der VCÖ ein stärkere Förderung des Radfahrens und Gehens. „DieWeltgesundheitsorganisation WHO betont, dass täglich eine halbe Stunde Bewegung das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent verringert. Wenn es entlang von Freilandstraßen Geh– und Radwege gibt sowie in den Städten die Verkehrsplanung fußgängerfreundlicher ist, würden mehr Menschen zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit kommen und damit ihrer Gesundheit gutes tun können„, betont VCÖ–Experte Blum.
„Der Verkehr verursacht enorm hohe Gesundheitskosten. Davon wird aber nur ein Bruchteil bezahlt. Die aktuelle Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge wäre nicht nötig, wenn der Lkw– und Pkw–Verkehr die verursachten Gesundheitskosten auch bezahlt„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Aallein im Vorjahr verunglückten rund 53.000 Personen bei Verkehrsunfällen in Österreich, nach vorläufigen Daten davon 727 Personen tödlich. Laut Weltgesundheitsorganisation verursachen die Schadstoffe des Verkehrs pro Jahr 4.370 Spitalsaufenthalte und 1,3 Millionen
Krankenstandstage. Dauerhafter Verkehrslärm verursacht hohen Blutdruck und Herz–Kreislauferkrankungen. Pro Jahr sind 190 tödliche Herzinfarkte auf dauerhaften Verkehrslärm zurückzuführen.
Im Vorjahr haben die Verkehrsunfälle, die Schadstoffe des Verkehrs und der Lärm rund 3.300 Todesopfer gefordert. „Jeder 23. Todesfall ist damit auf den Verkehr zurückzuführen„, verdeutlicht VCÖ–Experte Blum. Der VCÖ fordert, dass statt einer allgemeinen Beitragserhöhung, die vom Verkehr verursachten Gesundheitskosten verursachergerecht verrechnet werden. Der VCÖ spricht sich für einen Gesundheitscent bei Sprit aus. Bei Benzin soll ein Cent pro Liter in das Gesundheitssystem fließen, bei Diesel aufgrund der gesundheitsschädlicheren Abgase zwei Cent pro Liter. "Aufgrund des Tanktourismus würden rund 30 Prozent der Gesundheitscents vom Transitverkehr bezahlt werden", so VCÖ–Experte Blum.
Zudem fordert der VCÖ ein stärkere Förderung des Radfahrens und Gehens. „DieWeltgesundheitsorganisation WHO betont, dass täglich eine halbe Stunde Bewegung das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent verringert. Wenn es entlang von Freilandstraßen Geh– und Radwege gibt sowie in den Städten die Verkehrsplanung fußgängerfreundlicher ist, würden mehr Menschen zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit kommen und damit ihrer Gesundheit gutes tun können„, betont VCÖ–Experte Blum.