Verbesserungen für Donauschifffahrt müssen ökologisch verträglich sein!
Der VCÖ spricht sich für einen „Vertrag mit der Donau„ aus. Der VCÖ schlägt vor, dass sich darin Österreich verpflichtet, dass Verbesserungen für die Donauschifffahrt ökologisch verträglich sein müssen. Der VCÖ betont, dass eine stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Donau sinnvoll ist. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass bis zum Jahr 2015 der Güterverkehr im Donaukorridor deutlich zunehmen wird. Der VCÖ fordert, dass bei der Verbesserung der Donausschifffahrt Maßnahmen an den Leitsystemen und an den Schiffen Vorrang vor Baumaßnahmen am Fluss erhalten.
„Die Donauschifffahrt ist im Vergleich zum Lkw–Verkehr ökologisch verträglicher. Die CO2–Bilanz des Schiffes ist vier Mal besser als jene des Lkw–Verkehrs. Eine Verlagerung des Verkehrs vom Lkw auf die Wasserstraße Donau macht Sinn – aber nur, wenn die Verbesserungen für die Donauschifffahrt ökologisch verträglich durchgeführt werden„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Aufgrund der Diskussionen zwischen Befürwortern der Donauschifffahrt und Naturschutzorganisationen schlägt der VCÖ einen „Vertrag mit der Donau„ vor. „Darin soll sich Österreich verpflichten, dass die Verbesserungen für die Donauschifffahrt ökologisch verträglich sein müssen. Es ist möglich, ökologische Kriterien einzuhalten und gleichzeitig die Bedingungen für die Donausschifffahrt zu verbessern„, betont VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ sieht die Notwendigkeit einer stärkeren Nutzung der Donau für den Güterverkehr. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass der Güterverkehr im Donaukorridor von derzeit rund 60 Millionen Tonnen pro Jahr auf bis zu 94 Millionen Tonnen im Jahr 2015 steigen wird, der Lkw–Verkehr droht sich sogar fast zu verdoppeln. „Verkehr vermeiden und Verkehr verlagern. Diese Strategie ist nötig, damit es entlang der Donau keine Lkw–Lawinen gibt„, betont VCÖ–Experte Blum.
So kann mit einer flächendeckenden Lkw–Maut die Effizienz des Lkw–Verkehrs erhöht werden. „Sinnlose Fahrten rentieren sich dann nicht mehr, wenn der Lkw–Verkehr die von ihm verursachten Kosten zur Gänze tragen muss. Zudem erhöht sich die Konkurrenzfähigkeit der Donauschifffahrt„, betont VCÖ–Experte Blum. Zusätzlich ist die Verlagerung auf die Donau vor allem mit Maßnahmen bei der Schiffsflotte, bei der Hafeninfrastruktur und durch den Einsatz von Flussinformationssystemen zu forcieren. „Der „Vertrag mit der Donau„ soll verhindern, dass Baumaßnahmen am Fluss zu unwiderruflichen Zerstörungen der schönen Donau führen„, betont VCÖ–Experte Blum.
„Die Donauschifffahrt ist im Vergleich zum Lkw–Verkehr ökologisch verträglicher. Die CO2–Bilanz des Schiffes ist vier Mal besser als jene des Lkw–Verkehrs. Eine Verlagerung des Verkehrs vom Lkw auf die Wasserstraße Donau macht Sinn – aber nur, wenn die Verbesserungen für die Donauschifffahrt ökologisch verträglich durchgeführt werden„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Aufgrund der Diskussionen zwischen Befürwortern der Donauschifffahrt und Naturschutzorganisationen schlägt der VCÖ einen „Vertrag mit der Donau„ vor. „Darin soll sich Österreich verpflichten, dass die Verbesserungen für die Donauschifffahrt ökologisch verträglich sein müssen. Es ist möglich, ökologische Kriterien einzuhalten und gleichzeitig die Bedingungen für die Donausschifffahrt zu verbessern„, betont VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ sieht die Notwendigkeit einer stärkeren Nutzung der Donau für den Güterverkehr. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass der Güterverkehr im Donaukorridor von derzeit rund 60 Millionen Tonnen pro Jahr auf bis zu 94 Millionen Tonnen im Jahr 2015 steigen wird, der Lkw–Verkehr droht sich sogar fast zu verdoppeln. „Verkehr vermeiden und Verkehr verlagern. Diese Strategie ist nötig, damit es entlang der Donau keine Lkw–Lawinen gibt„, betont VCÖ–Experte Blum.
So kann mit einer flächendeckenden Lkw–Maut die Effizienz des Lkw–Verkehrs erhöht werden. „Sinnlose Fahrten rentieren sich dann nicht mehr, wenn der Lkw–Verkehr die von ihm verursachten Kosten zur Gänze tragen muss. Zudem erhöht sich die Konkurrenzfähigkeit der Donauschifffahrt„, betont VCÖ–Experte Blum. Zusätzlich ist die Verlagerung auf die Donau vor allem mit Maßnahmen bei der Schiffsflotte, bei der Hafeninfrastruktur und durch den Einsatz von Flussinformationssystemen zu forcieren. „Der „Vertrag mit der Donau„ soll verhindern, dass Baumaßnahmen am Fluss zu unwiderruflichen Zerstörungen der schönen Donau führen„, betont VCÖ–Experte Blum.
VCÖ: Güterverkehr im Donaukorridor nimmt stark zu / Gütermenge in Millionen Tonnen
im Jahr 2004:
Lkw: 32
Bahn: 19
Schiff: 9
Gesamt: 60
Prognose für das Jahr 2015
Lkw: 50
Bahn: 28
Schiff: 16
Gesamt: 94
Quelle: ÖIR, VCÖ 2005
Lkw: 32
Bahn: 19
Schiff: 9
Gesamt: 60
Prognose für das Jahr 2015
Lkw: 50
Bahn: 28
Schiff: 16
Gesamt: 94
Quelle: ÖIR, VCÖ 2005
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