(Venezolanisches) Erdöl auf die Fakten heruntergebrochen
Prinzipiell ist das Verhältnis von Energiewende zu Erdölpreisen (Erdgas) simpel: Ist Erdöl bzw. Benzin/Diesel/Kerosin/Schiffsdiesel teuer, wird das Heil in erneuerbaren Alternativen gesucht.
Nur weil E-Mobilität bereits ökonomischer als fossile ist, steigen die Menschen im Westen nur zögerlich um. In China ist das ganz anders. Dort ist das ein Boom hin zu E-Fahrzeugen, enorm und anhaltend.
Die Wahrnehmung und die Politiken im Westen werden von den Fossilkonzernen gesteuert. Und trotz dieser Verzerrung erobern E-Fahrzeuge auch hier ständig Marktanteile, wenn auch viel langsamer als in China.
Was das mit venezolanischem Erdöl zu tun hat, ist leicht nachvollziehbar und setzt sich aus zwei wesentlichen Kriterien zusammen:
Der Großteil der global erbrachten Transportleistung basiert auf Erdöl. Aber die E-Mobilität holt sich unumkehrbar ein um das andere Prozent des Kuchens. Sie ist ein Faktor und eine konkrete Bedrohung für die Fossilindustrie geworden.
Eine sinkende Nachfrage nach und ein Überangebot von Erdöl wird folglich die Preise senken? Weit gefehlt!
Die Erdölsuche, und -entwicklung bis zur -förderung dauert Jahre. Die Fossilkonzerne müssen dafür Kapital im Voraus investieren, dass erst Jahre später durch den Erdölverkauf wieder hereinkommen kann. Aktuell haben wegen der batterieelektrischen Markteroberung Ölmultis also generell nur verhaltene Lust auf Explorationen. Sie investieren kaum in neue Erdölfelder und damit in mehr Angebot.
Das zweite Kriterium ist die Beschaffenheit des venezolanischen Erdöls, nämlich dickflüssig bis zäh. Was erhöhte Kosten bedeutet, um es zu fördern. Es gibt Stimmen aus dem Erdölsektor, die meinen. Erdöl aus Venezuela kann rentabel erst ab einem Börsenpreis von ca. 80 $ gefördert werden. Nur bei dauerhaft 80 $ war der Erdölpreis (WTI) schon ein Jahrzehnt (Ausnahme ca. 6 Monate nach Beginn des Ukrainekriegs) nicht mehr - derzeit um die 60 $.
Der Erdöl-Schatz, auf dem Venezuela sitzt, glänzt nicht halb so schön wie Gold. Und das allgemeine Fazit für Benzin/Diesel-Fahrer lautet. Das Risiko ist sehr hoch, dass sich Fossilkonzerne rascher als man sich das heute vielleicht vorstellen mag, aus dem Sektor verabschieden und die Tankstellenpreise durch die Decke schießen. Was den Umstieg auf die Alternative, nämlich das E-Auto, nur noch befeuert.
Nur weil E-Mobilität bereits ökonomischer als fossile ist, steigen die Menschen im Westen nur zögerlich um. In China ist das ganz anders. Dort ist das ein Boom hin zu E-Fahrzeugen, enorm und anhaltend.
Die Wahrnehmung und die Politiken im Westen werden von den Fossilkonzernen gesteuert. Und trotz dieser Verzerrung erobern E-Fahrzeuge auch hier ständig Marktanteile, wenn auch viel langsamer als in China.
Was das mit venezolanischem Erdöl zu tun hat, ist leicht nachvollziehbar und setzt sich aus zwei wesentlichen Kriterien zusammen:
Der Großteil der global erbrachten Transportleistung basiert auf Erdöl. Aber die E-Mobilität holt sich unumkehrbar ein um das andere Prozent des Kuchens. Sie ist ein Faktor und eine konkrete Bedrohung für die Fossilindustrie geworden.
Eine sinkende Nachfrage nach und ein Überangebot von Erdöl wird folglich die Preise senken? Weit gefehlt!
Die Erdölsuche, und -entwicklung bis zur -förderung dauert Jahre. Die Fossilkonzerne müssen dafür Kapital im Voraus investieren, dass erst Jahre später durch den Erdölverkauf wieder hereinkommen kann. Aktuell haben wegen der batterieelektrischen Markteroberung Ölmultis also generell nur verhaltene Lust auf Explorationen. Sie investieren kaum in neue Erdölfelder und damit in mehr Angebot.
Das zweite Kriterium ist die Beschaffenheit des venezolanischen Erdöls, nämlich dickflüssig bis zäh. Was erhöhte Kosten bedeutet, um es zu fördern. Es gibt Stimmen aus dem Erdölsektor, die meinen. Erdöl aus Venezuela kann rentabel erst ab einem Börsenpreis von ca. 80 $ gefördert werden. Nur bei dauerhaft 80 $ war der Erdölpreis (WTI) schon ein Jahrzehnt (Ausnahme ca. 6 Monate nach Beginn des Ukrainekriegs) nicht mehr - derzeit um die 60 $.
Der Erdöl-Schatz, auf dem Venezuela sitzt, glänzt nicht halb so schön wie Gold. Und das allgemeine Fazit für Benzin/Diesel-Fahrer lautet. Das Risiko ist sehr hoch, dass sich Fossilkonzerne rascher als man sich das heute vielleicht vorstellen mag, aus dem Sektor verabschieden und die Tankstellenpreise durch die Decke schießen. Was den Umstieg auf die Alternative, nämlich das E-Auto, nur noch befeuert.