VCÖ–Zukunftskonferenz: Experten fordern Qualitätsoffensive beim Öffentlichen Verkehr!
Der Öffentliche Verkehr in Österreich braucht eine Qualitätsoffensive. Darüber waren sich die 120 Expertinnen und Experten bei der VCÖ–Zukunftskonferenz im Siemens Forum Wien einig. Eine rasche Einführung eines Taktfahrplans in Österreich, mehr Verbindungen auch am Abend und am Wochenende sowie eine dichtes Öffentliches Verkehrsnetz soll die Qualitätsoffensive beinhalten. Einigkeit herrschte bei der VCÖ–Zukunftskonferenz auch darüber, dass ein stärkeres Bekenntnis der Politik zum Öffentlichen Verkehr nötig ist.
„Schon heute fahren jeden Tag 2,5 Millionen Menschen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit die Österreicher auch in Zukunft fleißige Öffi–Fahrer bleiben, braucht es dringend eine Qualitätsoffensive„, fasst VCÖ–Experte DI Wolfgang Rauh ein zentrales Ergebnis der VCÖ–Zukunftskonferenz zusammen. Auf Einladung des VCÖ haben am Freitag im Siemens Forum Wissenschafter, Vertreter von Fahrgästen, der Industrie, des Verkehrs– und Lebensministeriums, der Bundesländer sowie der Verkehrsunternehmen über nötige Maßnahmen für Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr beraten.
Einigkeit herrschte bei der VCÖ–Zukunftskonferenz über die Notwenigkeit einer raschen Einführung eines Taktfahrplans in Österreich. Die Fahrgäste brauchen eine optimale Abstimmung zwischen Bus und Bahn, kurze Wartezeiten beim Umsteigen und einen einfachen Fahrplan. Unverzichtbar ist ein dichtes Öffentliches Verkehrsnetz. Werden Regionalbahnen einstellt, stürzt der Öffentlichen Verkehr in eine Abwärtsspirale. Ohne regionale Zubringer verlieren auch die Hauptstrecken„, betont VCÖ–Experte Rauh. Wichtig sind zudem pünktliche und verlässliche Verbindungen, freundliches und motiviertes Personal sowie komfortables Wagenmaterial.
Die Expertinnen und Experten sehen neben den Verkehrsunternehmen, auch die Politik gefordert. „So wie in der Schweiz braucht es ein starkes Bekenntnis der Politik zum Öffentlichen Verkehr. Eine Qualitätsoffensive beim Öffentlichen Verkehr ist nur mit Rückendeckung der Politik möglich. Die Politik ist stolz, wenn mehrere Milliarden Euro in den Bau neuer Autobahnen fließen. Bei Investitionen in den Öffentlichen Verkehr wird der Anschein erweckt, als seien diese anrüchig„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest.
Weitere zentrale Aussagen der VCÖ–Zukunftskonferenz: Zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Verringerung der Staus in den Ballungsräumen braucht es mehr Öffentlichen Verkehr in Österreich. Vertreter der Industrie, darunter Siemens–Generaldirektor Albert Hochleitner, betonten, dass der Wirtschaftsstandort Österreich einen guten Öffentlichen Verkehr braucht.
Eine VCÖ–Studie zeigt, dass der Öffentliche Verkehr der Allgemeinheit deutlich weniger Kosten verursacht, als der Straßenverkehr. „Die von den Österreich öffentlich gefahrenen 24,9 Milliarden Kilometer sind für die Allgemeinheit um 1,56 Milliarden Euro billiger als 24,9 Milliarden Personenkilometer mit dem Pkw„, betont VCÖ–Experte Rauh.
„Schon heute fahren jeden Tag 2,5 Millionen Menschen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit die Österreicher auch in Zukunft fleißige Öffi–Fahrer bleiben, braucht es dringend eine Qualitätsoffensive„, fasst VCÖ–Experte DI Wolfgang Rauh ein zentrales Ergebnis der VCÖ–Zukunftskonferenz zusammen. Auf Einladung des VCÖ haben am Freitag im Siemens Forum Wissenschafter, Vertreter von Fahrgästen, der Industrie, des Verkehrs– und Lebensministeriums, der Bundesländer sowie der Verkehrsunternehmen über nötige Maßnahmen für Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr beraten.
Einigkeit herrschte bei der VCÖ–Zukunftskonferenz über die Notwenigkeit einer raschen Einführung eines Taktfahrplans in Österreich. Die Fahrgäste brauchen eine optimale Abstimmung zwischen Bus und Bahn, kurze Wartezeiten beim Umsteigen und einen einfachen Fahrplan. Unverzichtbar ist ein dichtes Öffentliches Verkehrsnetz. Werden Regionalbahnen einstellt, stürzt der Öffentlichen Verkehr in eine Abwärtsspirale. Ohne regionale Zubringer verlieren auch die Hauptstrecken„, betont VCÖ–Experte Rauh. Wichtig sind zudem pünktliche und verlässliche Verbindungen, freundliches und motiviertes Personal sowie komfortables Wagenmaterial.
Die Expertinnen und Experten sehen neben den Verkehrsunternehmen, auch die Politik gefordert. „So wie in der Schweiz braucht es ein starkes Bekenntnis der Politik zum Öffentlichen Verkehr. Eine Qualitätsoffensive beim Öffentlichen Verkehr ist nur mit Rückendeckung der Politik möglich. Die Politik ist stolz, wenn mehrere Milliarden Euro in den Bau neuer Autobahnen fließen. Bei Investitionen in den Öffentlichen Verkehr wird der Anschein erweckt, als seien diese anrüchig„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest.
Weitere zentrale Aussagen der VCÖ–Zukunftskonferenz: Zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Verringerung der Staus in den Ballungsräumen braucht es mehr Öffentlichen Verkehr in Österreich. Vertreter der Industrie, darunter Siemens–Generaldirektor Albert Hochleitner, betonten, dass der Wirtschaftsstandort Österreich einen guten Öffentlichen Verkehr braucht.
Eine VCÖ–Studie zeigt, dass der Öffentliche Verkehr der Allgemeinheit deutlich weniger Kosten verursacht, als der Straßenverkehr. „Die von den Österreich öffentlich gefahrenen 24,9 Milliarden Kilometer sind für die Allgemeinheit um 1,56 Milliarden Euro billiger als 24,9 Milliarden Personenkilometer mit dem Pkw„, betont VCÖ–Experte Rauh.
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