VCÖ zu ÖAMTC: Straßenverkehr verursacht deutlich höhere Kosten als Einnahmen!
In Mauten Unfall–, Gesundheits–, Umwelt und Staukosten miteinbeziehen!
VCÖ (Wien, 7. Jänner 2005) – Der Straßenverkehr hat im Jahr 2004 deutlich höhere Kosten verursacht als über Steuern, Abgaben und Mauten bezahlt wurden, stellt der VCÖ fest. Die gesamten Kosten des Straßenverkehrs inklusive Unfall–, Gesundheits– und Umwelkosten beliefen sich im Jahr 2004 auf 14,3 Milliarden Euro, werden die Staukosten mitgerechnet betragen die Kosten sogar 20,7 Milliarden Euro. Der VCÖ fordert die Einbeziehung von Unfall–, Gesundheits–,
Umwelt– und Staukosten in die Mauthöhen.
Umwelt– und Staukosten in die Mauthöhen.
Die fehlende Kostenwahrheit im Straßenverkehr kommt dem Steuerzahler teuer zu stehen
„Allein im Jahr 2004 betrugen die von Lkw– und Pkw–Verkehr verursachten Kosten 14,3 Milliarden Euro, inklusive Staukosten sogar 20,7 Milliarden Euro„, stellt VCÖ–Experte DI Wolfgang Rauh fest. Neben der Kosten für den Bau und den Erhalt der Infrastruktur sind dabei auch Unfallfolge–, Gesundheit– und Umweltkosten eingerechnet.
Laut ÖAMTC haben Lkw– und Pkw–Verkehr im Jahr 2004 rund 10,3 Milliarden Euro an den Staat bezahlt. Anders aber das Ergebnis der amtlichen Wegekostenrechnung. „Im Beirat für die Erstellung der Wegekostenrechnung war auch der ÖAMTC vertreten. Als verkehrsspezifische Einnahmen werden die Mauten, Vignetten, Mineralölsteuer, motorbezogene Versicherungssteuer, Normverbrauchsabgabe, Kfz–Steuer und Normverbrauchsabgabe eingerechnet. Das waren bezogen auf das Jahr 2004 rund 5,3 Milliarden Euro„, korrigiert VCÖ–Wissenschafter Rauh die veröffentlichten Zahlen.
Der VCÖ weist darauf hin, dass auf Basis der amtlichen Wegekostenrechnung der Straßenverkehr rund 9 Milliarden Euro mehr Kosten als Einnahmen verursachte. „Der Straßenverkehr hat damit jede Person in Österreich – vom Baby bis zum Greis, egal wie viel und ob überhaupt mit dem Auto unterwegs – mit 1.100 Euro belastet„, betont VCÖ–Experte Rauh. Der VCÖ fordert Steuern und Mauten nach dem Verursacherprinzip.
Laut ÖAMTC haben Lkw– und Pkw–Verkehr im Jahr 2004 rund 10,3 Milliarden Euro an den Staat bezahlt. Anders aber das Ergebnis der amtlichen Wegekostenrechnung. „Im Beirat für die Erstellung der Wegekostenrechnung war auch der ÖAMTC vertreten. Als verkehrsspezifische Einnahmen werden die Mauten, Vignetten, Mineralölsteuer, motorbezogene Versicherungssteuer, Normverbrauchsabgabe, Kfz–Steuer und Normverbrauchsabgabe eingerechnet. Das waren bezogen auf das Jahr 2004 rund 5,3 Milliarden Euro„, korrigiert VCÖ–Wissenschafter Rauh die veröffentlichten Zahlen.
Der VCÖ weist darauf hin, dass auf Basis der amtlichen Wegekostenrechnung der Straßenverkehr rund 9 Milliarden Euro mehr Kosten als Einnahmen verursachte. „Der Straßenverkehr hat damit jede Person in Österreich – vom Baby bis zum Greis, egal wie viel und ob überhaupt mit dem Auto unterwegs – mit 1.100 Euro belastet„, betont VCÖ–Experte Rauh. Der VCÖ fordert Steuern und Mauten nach dem Verursacherprinzip.
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