VCÖ–Untersuchung: Unfallrisiko für Kinder ist in Oberösterreich am höchsten!
VCÖ (Wien, 21. November 2003) – 4.024 Kinder wurden im Vorjahr bei
Verkehrsunfällen in Österreich verletzt. In Oberösterreich haben Kinder
das höchste Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu verunglücken. Das niedrigste
Verletzungsrisiko besteht für Kinder im Burgenland. Der VCÖ fordert mehr
verkehrsberuhigte Zonen, mehr Alkohol– und Tempokontrollen und den Ausbau
des Öffentlichen Verkehrs.
Pro 10.000 Kinder verunglückten in Oberösterreich im Vorjahr 37 Kinder bei
Verkehrsunfällen. Damit ist Oberösterreich trauriger Spitzenreiter. Das
zweithöchste Unfallrisiko für Kinder weist Tirol auf, das dritthöchste
Vorarlberg wie eine aktuelle Untersuchung des VCÖ zeigt. Das niedrigste
Unfallrisiko haben Kinder im Burgenland sowie in Wien, Salzburg und in der
Steiermark.
„Die Verkehrssicherheit für Kinder kann und muss in ganz Österreich noch
deutlich erhöht werden„, betont DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut.
Der VCÖ fordert niedrigeres Tempo im Ortsgebiet sowie mehr Alkohol– und
Tempokontrollen. „Wer zu schnell oder alkoholisiert Auto fährt, spielt mit
dem Leben anderer russisches Roulette. Es braucht mehr Verkehrspolizisten,
damit die Kontrollen ausgeweitet werden können„, stellt VCÖ–Experte Rauh
fest. Auch ein Ausbau des Öffentlichen Verkehr senkt das Unfallrisiko.
„Kinder, die mit Bus und Bahn unterwegs sind, haben ein deutlich niedrigeres
Unfallrisiko, als Kinder, die im Pkw mitfahren„, so VCÖ–Experte Rauh.
VCÖ–Untersuchung: In Oberösterreich haben Kinder höchstes Unfallrisiko
Bundesländer Verletzte Verletzte Kinder
pro 10.000 Kinder im Jahr 2002
B 18 76
K 31 284
NÖ 28 708
OÖ 37 895
S 26 240
St 26 549
T 35 431
V 33 221
W 26 620
Ö 30 4.024
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2003
Verkehrsunfällen in Österreich verletzt. In Oberösterreich haben Kinder
das höchste Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu verunglücken. Das niedrigste
Verletzungsrisiko besteht für Kinder im Burgenland. Der VCÖ fordert mehr
verkehrsberuhigte Zonen, mehr Alkohol– und Tempokontrollen und den Ausbau
des Öffentlichen Verkehrs.
Pro 10.000 Kinder verunglückten in Oberösterreich im Vorjahr 37 Kinder bei
Verkehrsunfällen. Damit ist Oberösterreich trauriger Spitzenreiter. Das
zweithöchste Unfallrisiko für Kinder weist Tirol auf, das dritthöchste
Vorarlberg wie eine aktuelle Untersuchung des VCÖ zeigt. Das niedrigste
Unfallrisiko haben Kinder im Burgenland sowie in Wien, Salzburg und in der
Steiermark.
„Die Verkehrssicherheit für Kinder kann und muss in ganz Österreich noch
deutlich erhöht werden„, betont DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut.
Der VCÖ fordert niedrigeres Tempo im Ortsgebiet sowie mehr Alkohol– und
Tempokontrollen. „Wer zu schnell oder alkoholisiert Auto fährt, spielt mit
dem Leben anderer russisches Roulette. Es braucht mehr Verkehrspolizisten,
damit die Kontrollen ausgeweitet werden können„, stellt VCÖ–Experte Rauh
fest. Auch ein Ausbau des Öffentlichen Verkehr senkt das Unfallrisiko.
„Kinder, die mit Bus und Bahn unterwegs sind, haben ein deutlich niedrigeres
Unfallrisiko, als Kinder, die im Pkw mitfahren„, so VCÖ–Experte Rauh.
VCÖ–Untersuchung: In Oberösterreich haben Kinder höchstes Unfallrisiko
Bundesländer Verletzte Verletzte Kinder
pro 10.000 Kinder im Jahr 2002
B 18 76
K 31 284
NÖ 28 708
OÖ 37 895
S 26 240
St 26 549
T 35 431
V 33 221
W 26 620
Ö 30 4.024
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2003
Verwandte Artikel
- In Österreich wird das große Potenzial von Transporträdern zu wenig genutzt
- VCÖ warnt: Großparkplätze verschärfen Hitzebelastung – Entsiegelung und Baumpflanzungen gefordert
- Dreifachbelastung für Tirol im Vergleich zum Gotthard in der Schweiz: Brennerroute bleibt Europas Lkw-Hotspot
- Feinstaub- und Stickstoffdioxid Belastung in Österreich war im Vorjahr aus Gesundheitssicht bedenklich
- Österreich hinkt bei Elektro-Bussen und E-Lkw hinter EU-Schnitt her
- ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA