VCÖ-Umfrage: Wie radfahrfreundlich sind Wiens Bezirke?
Wie - Rund 610.000 Wienerinnen und Wiener nutzen gelegentlich das Fahrrad als Verkehrsmittel, davon rund 250.000 täglich oder mehrmals pro Woche, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Aber wie radfahrfreundlich sind Wiens Bezirke? Das erhebt nun die Mobilitätsorganisation VCÖ mit Hilfe der Wiener Radfahrerinnen und Radfahrer im Rahmen einer Umfrage. An der Umfrage kann bis 21. Juni teilgenommen werden.
"Das Fahrrad ist gerade in Zeiten hoher Spritpreise ein ideales Verkehrsmittel für kürzere Distanzen. Wer regelmäßig Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegt, spart nicht nur Geld, sondern stärkt durch die Bewegung auch Gesundheit und Fitness. Wo die Bezirke gute Bedingungen zum Radfahren schaffen, können viele ihrer Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrrad mobil sein", sagt VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk.
Ob zum Bäcker oder andere kleinere Einkäufe, zur Arbeit oder zur Schule oder in der Freizeit zum Tennis, Schwimmen oder ins Kino - schon heute erledigen rund 610.000 Wienerinnen und Wiener zumindest gelegentlich Alltagswege mit dem Fahrrad, rund 250.000 sogar täglich oder mehrmals pro Woche. Dazu kommen noch viele Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre.
Das Potenzial für den Radverkehr ist groß, wie eine Auswertung der MA18 zeigt. Viele Autofahrten sind in Radfahr-Distanz. Und zwischen den Bezirken gibt es beim Radverkehrsanteil große Unterschiede. Dieser lag im Zeitraum 2020 bis 2024 in der Leopoldstadt im Schnitt bei 18 Prozent, in Wien-Landstraße bei 16 Prozent, in der Inneren Stadt bei 14 Prozent sowie in der Josefstadt, Alsergrund und Meidling bei jeweils 13 Prozent, während in Liesing in diesem Zeitraum nur vier Prozent der Alltagswege mit dem Rad gefahren wurden.
Gemeinsam mit Wiens Radfahrerinnen und Radfahrern soll erhoben werden, wie gut es sich in den einzelnen Bezirken Rad fahren lässt. Der VCÖ informiert nach Abschluss der Umfrage die Bezirke über das jeweilige Gesamtergebnis.
Eine gute und sichere Radinfrastruktur trägt auch wesentlich zur Vermeidung von Radunfällen. Der verstärkte Ausbau der Radwege und das Schließen von Lücken im Radwegenetz sind sehr wichtige Maßnahmen, um die Sicherheit beim Radfahren für alle Altersgruppen zu erhöhen, betont der VCÖ. Auch Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50 erhöhen die Verkehrssicherheit und machen es für die Bevölkerung angenehmer, Alltagswege mit dem Rad zu fahren.
"Das Fahrrad ist gerade in Zeiten hoher Spritpreise ein ideales Verkehrsmittel für kürzere Distanzen. Wer regelmäßig Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegt, spart nicht nur Geld, sondern stärkt durch die Bewegung auch Gesundheit und Fitness. Wo die Bezirke gute Bedingungen zum Radfahren schaffen, können viele ihrer Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrrad mobil sein", sagt VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk.
Ob zum Bäcker oder andere kleinere Einkäufe, zur Arbeit oder zur Schule oder in der Freizeit zum Tennis, Schwimmen oder ins Kino - schon heute erledigen rund 610.000 Wienerinnen und Wiener zumindest gelegentlich Alltagswege mit dem Fahrrad, rund 250.000 sogar täglich oder mehrmals pro Woche. Dazu kommen noch viele Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre.
Das Potenzial für den Radverkehr ist groß, wie eine Auswertung der MA18 zeigt. Viele Autofahrten sind in Radfahr-Distanz. Und zwischen den Bezirken gibt es beim Radverkehrsanteil große Unterschiede. Dieser lag im Zeitraum 2020 bis 2024 in der Leopoldstadt im Schnitt bei 18 Prozent, in Wien-Landstraße bei 16 Prozent, in der Inneren Stadt bei 14 Prozent sowie in der Josefstadt, Alsergrund und Meidling bei jeweils 13 Prozent, während in Liesing in diesem Zeitraum nur vier Prozent der Alltagswege mit dem Rad gefahren wurden.
Gemeinsam mit Wiens Radfahrerinnen und Radfahrern soll erhoben werden, wie gut es sich in den einzelnen Bezirken Rad fahren lässt. Der VCÖ informiert nach Abschluss der Umfrage die Bezirke über das jeweilige Gesamtergebnis.
Eine gute und sichere Radinfrastruktur trägt auch wesentlich zur Vermeidung von Radunfällen. Der verstärkte Ausbau der Radwege und das Schließen von Lücken im Radwegenetz sind sehr wichtige Maßnahmen, um die Sicherheit beim Radfahren für alle Altersgruppen zu erhöhen, betont der VCÖ. Auch Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50 erhöhen die Verkehrssicherheit und machen es für die Bevölkerung angenehmer, Alltagswege mit dem Rad zu fahren.