VCÖ präsentiert Studie zum Autofreien Tag
Vorgestern hat die europäische Mobilitätswoche begonnen, die unter dem Motto "Sprit sparen – Bus und Bahnfahren" steht. Bei einer aktuellen VCÖ–Studie belegen Niederösterreichs Pendler den vierten Platz: Jeder 6. Pendler kommt mit Bus oder Bahn zur Arbeit Am häufigsten benützen Wiener und Tiroler Pendler Bus und Bahn für den Arbeitsweg. Am wenigsten fahren die Kärntner und steirischen Pendler mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Der VCÖ fordert angesichts der steigenden Spritpreise mehr Bus– und Bahnverbindungen für Pendlerinnen und Pendler.
17,1 Prozent der Pendlerinnen und Pendler Niederösterreichs kommen mit Bus oder Bahn zur Arbeit, weitere 1 Prozent mit dem Fahrrad. Damit belegt Niederösterreich bei der aktuellen VCÖ–Studie den vierten Platz. Am meisten nützen die Pendler Wiens und Tirols Bus und Bahn für den Arbeitsweg. "Die wenigsten Pendler fahren in Kärnten und in der Steiermark mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. In Kärnten sind es nicht einmal zehn Prozent, in der Steiermark sind nur zwölf Prozent ohne Auto zur Arbeit unterwegs", stellt DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut weitere Ergebnisse der VCÖ–Studie vor.
Der VCÖ betont, dass angesichts der steigenden Spritpreise Öffentliche Verkehrsmittel für Pendler immer wichtiger werden. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass schon heute Pendler, die mit Bus oder Bahn zur Arbeit fahren, im Durchschnitt um 1.800 Euro pro Jahr niedrigere Fahrtkosten haben als Pendler, die mit dem Auto fahren. "Jetzt rächt sich, dass beim Öffentlichen Nahverkehr in der Vergangenheit der Sparstift regierte. Anstatt die Bus– und Bahnverbindungen in der Region zu verbessern, wurden Linien eingestellt. Leidtragende sind gerade wegen der Spritpreise die Pendlerinnen und Pendler", kritisiert VCÖ–Experte Rauh.
Die Regierung hat mit 1. Jänner 2005 den Anteil des Bundes an der Nahverkehrsförderung von 50 auf 33 Prozent gekürzt. Der VCÖ fordert, dass wegen der steigenden Spritpreise der Anteil wieder auf 50 Prozent erhöht wird. "Derzeit pendeln 620.000 Menschen in Österreich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Doppelt so viele könnten es sein, wenn die Politik mehr in den Öffentlichen Nahverkehr investiert", betont VCÖ–Experte Rauh.
Der VCÖ weist auf die negative Entwicklung in den letzten fünfzehn Jahren hin. 1991 waren 74 Prozent der Ein– und Auspendler in Österreich mit dem Auto zur Arbeit unterwegs, heute sind es schon 82 Prozent. "Immer mehr Städte leiden unter dem enormen Autoverkehr. Staus, Abgasbelastung und Verkehrslärm sind die Folge. Mehr Öffis bringen weniger Staus und mehr Lebensqualität in die Städte.
17,1 Prozent der Pendlerinnen und Pendler Niederösterreichs kommen mit Bus oder Bahn zur Arbeit, weitere 1 Prozent mit dem Fahrrad. Damit belegt Niederösterreich bei der aktuellen VCÖ–Studie den vierten Platz. Am meisten nützen die Pendler Wiens und Tirols Bus und Bahn für den Arbeitsweg. "Die wenigsten Pendler fahren in Kärnten und in der Steiermark mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. In Kärnten sind es nicht einmal zehn Prozent, in der Steiermark sind nur zwölf Prozent ohne Auto zur Arbeit unterwegs", stellt DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut weitere Ergebnisse der VCÖ–Studie vor.
Der VCÖ betont, dass angesichts der steigenden Spritpreise Öffentliche Verkehrsmittel für Pendler immer wichtiger werden. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass schon heute Pendler, die mit Bus oder Bahn zur Arbeit fahren, im Durchschnitt um 1.800 Euro pro Jahr niedrigere Fahrtkosten haben als Pendler, die mit dem Auto fahren. "Jetzt rächt sich, dass beim Öffentlichen Nahverkehr in der Vergangenheit der Sparstift regierte. Anstatt die Bus– und Bahnverbindungen in der Region zu verbessern, wurden Linien eingestellt. Leidtragende sind gerade wegen der Spritpreise die Pendlerinnen und Pendler", kritisiert VCÖ–Experte Rauh.
Die Regierung hat mit 1. Jänner 2005 den Anteil des Bundes an der Nahverkehrsförderung von 50 auf 33 Prozent gekürzt. Der VCÖ fordert, dass wegen der steigenden Spritpreise der Anteil wieder auf 50 Prozent erhöht wird. "Derzeit pendeln 620.000 Menschen in Österreich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Doppelt so viele könnten es sein, wenn die Politik mehr in den Öffentlichen Nahverkehr investiert", betont VCÖ–Experte Rauh.
Der VCÖ weist auf die negative Entwicklung in den letzten fünfzehn Jahren hin. 1991 waren 74 Prozent der Ein– und Auspendler in Österreich mit dem Auto zur Arbeit unterwegs, heute sind es schon 82 Prozent. "Immer mehr Städte leiden unter dem enormen Autoverkehr. Staus, Abgasbelastung und Verkehrslärm sind die Folge. Mehr Öffis bringen weniger Staus und mehr Lebensqualität in die Städte.
VCÖ–Studie: Wiener und Tiroler pendeln am meisten mit Öffentlichen Verkehrsmitteln
(Anteil der Ein– und Auspendler, die autofrei mit Bus, Bahn und Fahrrad zur Arbeit kommen)
1. Wien: 40,5 Prozent (39,9 % Öffis plus 0,6 % Fahrrad)
2. Tirol: 21,6 Prozent (18,9 % Öffis plus 2,7 % Fahrrad)
3. Vorarlberg: 20,8 Prozent (16,2 % Öffis plus 4,6 % Fahrrad)
4. Niederösterreich: 18,1 Prozent (17,1 % Öffis plus 1,0 % Fahrrad)
5. Salzburg: 17,7 Prozent (15,4 % Öffis pluzs 2,3 % Fahrrad)
6. Burgenland: 13,1 Prozent (12,6 % Öffis plus 0,5 % Fahrrad)
7. Oberösterreich: 12,4 Prozent (11,1 % Öffis plus 1,3 % Fahrrad)
8. Steiermark: 12,1 Prozent (10,3 % Öffis plus 1,8 % Fahrrad)
9. Kärnten: 9,9 Prozent (9,3 % Öffis plus 0,6 % Fahrrad)
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2005
1. Wien: 40,5 Prozent (39,9 % Öffis plus 0,6 % Fahrrad)
2. Tirol: 21,6 Prozent (18,9 % Öffis plus 2,7 % Fahrrad)
3. Vorarlberg: 20,8 Prozent (16,2 % Öffis plus 4,6 % Fahrrad)
4. Niederösterreich: 18,1 Prozent (17,1 % Öffis plus 1,0 % Fahrrad)
5. Salzburg: 17,7 Prozent (15,4 % Öffis pluzs 2,3 % Fahrrad)
6. Burgenland: 13,1 Prozent (12,6 % Öffis plus 0,5 % Fahrrad)
7. Oberösterreich: 12,4 Prozent (11,1 % Öffis plus 1,3 % Fahrrad)
8. Steiermark: 12,1 Prozent (10,3 % Öffis plus 1,8 % Fahrrad)
9. Kärnten: 9,9 Prozent (9,3 % Öffis plus 0,6 % Fahrrad)
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2005