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VCÖ: Kluft beim Autobesitz zwischen Stadt und Land wächst weiter

15.10.2025

Die Unterschiede beim Autobesitz zwischen Stadt und Land sind in Österreich so groß wie nie zuvor.

Autobahn.jpg.jpg
© oekonews / Autobahn

Das zeigt eine aktuelle Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) auf Basis von Daten der Statistik Austria. Während in fünf Wiener Bezirken weniger als 300 Pkw pro 1.000 Einwohner:innen unterwegs sind, gibt es bereits 17 Bezirke mit über 700 Pkw pro 1.000 Einwohner:innen.

 

Starker Rückgang in Städten, hohe Dichte auf dem Land

Mit 258 Pkw pro 1.000 Personen weist Wien-Margareten die niedrigste Autodichte auf, während im Waldviertler Bezirk Waidhofen an der Thaya fast dreimal so viele Autos stehen: 775 Pkw pro 1.000 Einwohner:innen. Auch bei den Bundesländern liegt Wien mit 363 Pkw pro 1.000 Personen am unteren Ende, das Burgenland führt mit 692 Pkw pro 1.000 Personen. Bei privaten Haushalten sind die Unterschiede noch deutlicher: Wien kommt auf 284 Pkw, Burgenland auf 614.

VCÖ-Experte Michael Schwendinger erklärt: „Die Schere zwischen Stadt und Land geht beim Autobesitz immer weiter auseinander. Ursachen sind massive Zersiedelung, Rückgang der Nahversorgung und der Ausbau der Straßeninfrastruktur bei gleichzeitigem Schrumpfen des Schienennetzes.“
 

Trendumkehr in den Regionen möglich


Trotz der hohen Autobesitzdichte ist eine Wende möglich. Der VCÖ empfiehlt eine verkehrssparende Raumplanung, die Stärkung der Ortskerne, ein besseres öffentliches Mobilitätsangebot, Carsharing und den Ausbau der Radinfrastruktur. Bereits sichtbar ist, dass in Bezirken wie Hallein, Feldkirch oder Graz sowie in 16 Wiener Bezirken die Pkw-Dichte im Vorjahr gesunken ist. Schwendinger: „Wo die Bevölkerung vom Auto unabhängiger wird, sinken Verkehrsprobleme, die Mobilität wird kostengünstiger, gesünder und umweltfreundlicher.“
 

Fakten im Überblick

  • Niedrigste Pkw-Dichte: Wien-Margareten 258 Pkw/1.000 EW

  • Höchste Pkw-Dichte: Waidhofen an der Thaya 775 Pkw/1.000 EW

  • Städte mit Rückgang der Pkw-Zahl: u.a. Innsbruck, Graz, St. Pölten, Hallein, mehrere Wiener Bezirke

Gezielte Maßnahmen wie Ausbau von Nahverkehr, Carsharing und Radinfrastruktur  könnten die Zahl der Autos in den Regionen langfristig senken.

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