Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
20260608 oekonews Banner

USA: Einreichung des ersten Tiefseebergbau-Antrags von The Metals Company

30.04.2025

Unternehmen will globale Vereinbarungen im Rahmen der Internationalen Meeresbodenbehörde umgehen. 

ArktiswarnungGreenpeace.jpg
© Greenpeace / Greenpeace warnt in der Arktis vor dem Tiefseebergbau

Hamburg/New York – Als weltweit erstes Unternehmen hat The Metals Company (TMC) bei der US-Behörde NOAA, der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten, einen Abbauantrag für Tiefseebergbau eingereicht. Das Unternehmen will damit globale Vereinbarungen im Rahmen der Internationalen Meeresbodenbehörde umgehen. 

Greenpeace-Meeresexpertin Daniela von Schaper sieht darin einen Frontalangriff auf das internationale Seerecht:   “Donald Trumps Signatur unter seinem Dekret für Tiefseebergbau ist noch nicht trocken, da versucht The Metals Company als erstes Unternehmen die Tiefsee zur Ausbeutungszone zu erklären. Mit diesem Schritt ignoriert der US-Konzern internationales Recht. Die USA und TMC zerschlagen gezielt das multilaterale System, das seit Jahrzehnten die Grundlage für die Zukunft des Meeresbodens bilden soll.

Tiefseebergbau ist eine ökologische Katastrophe mit Ansage. Riesige Maschinen vernichten ein empfindliches Ökosystem, das sich vielleicht nie wieder erholen wird. Das UN-Gremium darf dieses Vorgehen nicht hinnehmen. Bei der nächsten Sitzung der Internationalen Meeresbodenbehörde im Juli müssen sich die Regierungen geschlossen gegen die Pläne der USA und von TMC stellen – und für ein globales Moratorium für Tiefseebergbau eintreten. Auch die Bundesregierung muss klar machen: Die Tiefsee ist kein rechtsfreier Raum.”

  • Drucken
  • Empfehlen
30.04.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

USA: Kohlekraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen ist vollkommen unwirtschaftlich

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

39. Tschernobyl-Jahrestag: Proteste auch gegen Atommülltransporte

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 14. Juni 2026, 69.380 Artikel Online

Weitere Themen

  • 40 Jahre Urananreicherungsanlage Gronau: Umweltverbände fordern sofortige Stilllegung
  • Geplante LNG-Anlegestelle in Brunsbüttel gefährdet Menschen und Umwelt: Deutsche Umwelthilfe leitet rechtliche Schritte ein
  • Abhängigkeit von Öl und Gas: Budgetrede liefert richtige Diagnose, aber schwache Therapie
  • Energiebranche drängt auf Beschluss des EABG: „Energiezukunft jetzt sichern“
  • Nationalrat beschließt  Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz
  • Doppelbudget: Geringe Fortschritte für Wärmewende, trotz Bekenntnis zur Schlüsselrolle für Wohlstand
  • Schneider Electric: „Trägheit ist Europas größtes Energierisiko”
  • AKW-Laufzeiten bis zu 80 Jahre: Der Schweizer Bundesrat setzt auf ein riskantes Szenario
  • Greenpeace protestiert gegen mögliche Rückkehr zur Atomkraft in der Schweiz
  • Schweizer AKW bleiben auf Russland angewiesen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.229 Artikel | Seite 1 von 1.323

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ArktiswarnungGreenpeace.jpg

© Greenpeace / Greenpeace warnt in der Arktis vor dem Tiefseebergbau