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  2. Biomasse

Unglaubliche Falschmeldung bezüglich Transportaufkommen Biomasse

26.01.2004

IG Windkraft kritisiert absurde Zahlen von Regulator Boltz und "Die Presse". Mit oekonews-Kommentar

ja © IG Windkraft - www.igwindkraft.at
ja © IG Windkraft - www.igwindkraft.at
Die IG Windkraft weist die Verunglimpfung der Biomasse in der Freitag-Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse" zurück. Dort wurde auf Berufung von Regulator Boltz behauptet, dass ein Biomassekraftwerk jährlich 260.000 LKW Fuhren Holz auslöst und somit Biomasse zu einer Verkehrslawine führt.
Es kann nicht sein, dass Regulator Boltz mit falschen Zahlen gegen die aufstrebende Ökostrombranche polemisiert. Auch ist es ein Armutszeugnis, dass in einer renommierten Zeitung wie der "Presse" offensichtlich ohne Rücksprache mit der angegriffenen Branche Zahlen veröffentlicht werden, die mit einfachem Nachrechnen widerlegt werden können. Die angegebene Zahl ist laut Angaben des Hauptverbandes der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe um das 37-fache zu hoch angesetzt. Grotesk erscheint weiters ein auf derselben Seite veröffentlichter Bericht der "Presse", in dem ebenso unreflektiert über die angeblich großen Zukunftschancen der Atomkraft berichtet wird. Dass Kohle, Öl, Gas und Uran über Kontinente hinweg gekarrt werden, wird akzeptiert; geschimpft wird nur über die Biomasse.
"Die IG Windkraft sieht die Biomasse als wesentlichen Faktor im zukünftigen Energiemix, der aus Biomasse, Sonne, Wasser und Wind bestehen wird. Die Versuche, diese heimischen Zukunftsenergien durch Polemik kleinzuhalten oder zu spalten, werden scheitern.", so IG Windkraft Geschäftsführer Stefan Hantsch. Er fordert Regulator Boltz und "Die Presse" zu einer Richtigstellung auf.
Rückfragehinweis: IG Windkraft: http://www.igwindkraft.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0076 2004-01-26/11:14

oekonews meint: ein Angriff auf eine Erneuerbare Energieform ist ein Angriff auf alle Erneuerbare Energien - Solidarität ist jetzt wichtig

Fast wöchentlich wird der geschickt getarnte Versuch unternommen, die einzelnen Erneuerbaren Energien gegeneinander auszuspielen. Glücklicherweise gelingt das nicht, wie die obige Presseaussendung beweist. Nur mit so einer Solidarität, die auch von anderen Organisationen wünschenswert wäre (zb. wenn die Windkraft ins Kreuzfeuer kommt) kann gegen das enorm falsche Spiel der Atom-/Öl-Lobby angekämpft werden. Weiter so, liebe IG Windkraft!!

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26.01.2004 | Autor*in: pawek
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