Unfallrisiko in Österreich höher als in benachbarten EU–Beitrittsländern!
Österreich wird auch nach der EU–Erweiterung das höchste Unfallrisiko innerhalb der EU haben. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des VCÖ. Berechnet auf die Einwohnerzahl ereignen sich in den benachbarten Beitrittsländern Slowenien, Ungarn, Slowakei und Tschechien sowie in Polen weniger Verkehrsunfälle. Deutlich weniger Personen werden verletzt. Vor allem dank der besseren medizinischen Versorgung sind in Österreich aber weniger Verkehrstote zu beklagen. Der VCÖ fordert die rasche Einführung eines wirksamen Punkteführerscheins in Österreich sowie mehr Kontrollen und den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs.
"Bei der Verkehrssicherheit schneidet Österreich im Vergleich mit den benachbarten EU–Beitrittsländern schlecht ab. Pro Million Einwohner werden in Österreich bei Verkehrsunfällen doppelt so viele Personen verletzt wie in Tschechien und sogar dreimal so viele Personen wie in Ungarn. Dank der besseren medizinischen Erstversorgung sind in Österreich weniger Verkehrstote zu beklagen", fasst DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut die aktuelle VCÖ–Untersuchung zur Verkehrssicherheit in den benachbarten EU–Beitrittsländern zusammen. Die VCÖ–Untersuchung basiert auf der im Rahmen der OECD geführten Datenbank IRTAD. Insgesamt wurden in den EU15 sowie in Ungarn, Tschechien, Slowenien, Slowakei und Polen im Jahr 2002 bei rund 1,4 Millionen Verkehrsunfällen fast 1,6 Millionen Menschen verletzt und fast 49.000 Personen getötet.
Der VCÖ fordert für Österreich die rasche Einführung eines wirksamen Punkteführerscheins nach deutschem Vorbild sowie mehr Tempo– und Alkoholkontrollen auf Österreichs Straßen. "Wichtig ist zudem der Ausbau des
Öffentlichen Verkehrs in den ländlichen Regionen. Mit Nachtbussen könnten
zahlreiche tödliche Unfälle von Jugendlichen verhindert werden", stellt VCÖ–Experte Rauh fest.
"Bei der Verkehrssicherheit schneidet Österreich im Vergleich mit den benachbarten EU–Beitrittsländern schlecht ab. Pro Million Einwohner werden in Österreich bei Verkehrsunfällen doppelt so viele Personen verletzt wie in Tschechien und sogar dreimal so viele Personen wie in Ungarn. Dank der besseren medizinischen Erstversorgung sind in Österreich weniger Verkehrstote zu beklagen", fasst DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut die aktuelle VCÖ–Untersuchung zur Verkehrssicherheit in den benachbarten EU–Beitrittsländern zusammen. Die VCÖ–Untersuchung basiert auf der im Rahmen der OECD geführten Datenbank IRTAD. Insgesamt wurden in den EU15 sowie in Ungarn, Tschechien, Slowenien, Slowakei und Polen im Jahr 2002 bei rund 1,4 Millionen Verkehrsunfällen fast 1,6 Millionen Menschen verletzt und fast 49.000 Personen getötet.
Der VCÖ fordert für Österreich die rasche Einführung eines wirksamen Punkteführerscheins nach deutschem Vorbild sowie mehr Tempo– und Alkoholkontrollen auf Österreichs Straßen. "Wichtig ist zudem der Ausbau des
Öffentlichen Verkehrs in den ländlichen Regionen. Mit Nachtbussen könnten
zahlreiche tödliche Unfälle von Jugendlichen verhindert werden", stellt VCÖ–Experte Rauh fest.
VCÖ: Verkehrssicherheit in Österreich und den benachbarten EU–Beitrittsländern
Land Verkehrsunfälle / Verletzte / Verkehrstote (jeweils pro 1 Million Einwohner)
Ungarn: 1.850 Unfälle / 2.410 Verletzte / 124 Tote
Tschechien: 2.535 U / 3.280 V / 130 T
Slowenien: 4.625 U / 6.370 V / 140 T
Slowakei: 1.515 U / 2.010 V / 114 T
Polen: 1.395 U / 1.770 V / 143 T
Österreich: 5.380 U / 7.010 V / 119 T
EU–15: 3.430 U / 3.750 V / 107 T
Quelle: IRTAD, VCÖ 2004
Ungarn: 1.850 Unfälle / 2.410 Verletzte / 124 Tote
Tschechien: 2.535 U / 3.280 V / 130 T
Slowenien: 4.625 U / 6.370 V / 140 T
Slowakei: 1.515 U / 2.010 V / 114 T
Polen: 1.395 U / 1.770 V / 143 T
Österreich: 5.380 U / 7.010 V / 119 T
EU–15: 3.430 U / 3.750 V / 107 T
Quelle: IRTAD, VCÖ 2004