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Umweltminister Pröll: Markteinführung klimafreundlicher Technologien forcieren

12.07.2004

Mit klima:aktiv soll österreichische Wirtschaft "Kyoto-fit" werden

"Wir wollen eine rasche und breite Markteinführung klimafreundlicher Technologien in den Sektoren Bauen und Wohnen, Mobilität, Betriebe, Stromsparen und erneuerbare Energie erreichen. Mit klima:aktiv setzen wir daher gezielt die notwendigen Impulse, um eine entsprechende Veränderung des Marktangebots in Österreich auszulösen." das sagte Umweltminister Josef Pröll, heute, Montag, anläßlich der Präsentation des Impulsprogramms 'klima:aktiv'. Mit langfristig angelegten Beratungs-, Ausbildungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen sollen klimaschonende Technologien und Dienstleistungen die selbstverständliche Alternative für Unternehmen, Wohnbauträger, Professionisten und schließlich auch für jedeÖsterreicherin und jeden Österreicher werden. Das Lebensministerium finanziert klima:aktiv in einem ersten Schritt mit jährlich ca. 3 Mio Euro. Projektträger ist die Energieverwertungsagentur. Mit den sechs Startprogrammen von klima:aktiv soll ein CO2 Reduktionspotential von zumindest 1 Mio. Tonnen angesprochen werden.
Wer ein Haus baut oder renoviert, wer seine Heizung modernisiert oder die Energieeffizienz eines Gebäudes verbessern möchte, weiß, dass kompetente und fachlich versierte Beratung in diesen Fragen, nicht immer leicht zu finden ist. Daher wird klima:aktiv die Weiterbildung, Beratung und Information wichtiger Akteure sowie die Sicherung und Verbesserung der Produktqualität unterstützen. Beispielsweise sollen Baumeister Passivhäuser in Zukunft so selbstverständlich bauen wie Standardziegelhäuser oder Installateure qualitativ hochwertige Heizungs- und Lüftungsanlagen auf Basis von Biomasse und Solarwärme. Haustechnikplaner werden zu Spezialisten im Bereich klima:aktive Sanierung ausgebildet. In Gemeinden und Unternehmen soll das Thema Energieeffizienz und Erneuerbare weiteren Schub erhalten. Entsprechend dem Ziel der Bundesregierung den Einsatz von Biomasse um 70 % bis 2010 zu erhöhen, soll das Angebot heimischer biogener Energieträger verbessert und vergrößert werden. Fertigteilhäuser und Wohnanlagen sollen klima:aktiver werden, in dem Passivhaus oder Niedrigstenergiebauweise kombiniert mit einer serienmäßigen Solaranlage zum Standard wird.
"Mir als Umweltminister ist es ein besonderes Anliegen, dass durch das Aktionsprogramm klima:aktives Handeln auch für den Endverbraucher erleichtert wird", meint Pröll. Das, so Pröll, diene nicht nur dem Klimaschutz, sondern vor allem auch den vielen österreichischen Betrieben, die auf klimaschonende Produkte und Wirtschaftsweisen setzen. So entstehen zukunftsfähige Arbeitsplätze mit langfristigen Perspektiven und ausgezeichnete Exportchancen.Österreich ist bereits heute ausnehmend erfolgreich im Export von klimaschonenden Produkten: bei thermischen Solaranlagen istÖsterreich Exportweltmeister und hält einen Marktanteil von rund 25 % in der EU. Auch in den Bereichen Biomasse, Wasserkraft, Erdwärme und Passivhauskomponenten zählt Österreich zu den führenden Technologieanbietern weltweit.
Das klima:aktiv Aktionsprogramm wird aus Mitteln des Lebensministeriums in einem ersten Schritt mit ca. 3 Mio Euro jährlich umgesetzt. Die Maßnahmen werden in zielgruppen- bzw. themenspezifischen Programmen zusammengefasst. Laut einer Untersuchung der Internationalen Energieagentur kann mit derartigen Programmen sehr günstig CO2 eingespart werden. Da auch die Effizienz und Qualität entsprechender Anlagen steigt, werden bestehende Förderinstrumente unterstützt. Hinzu kommen die positiven Auswirkungen auf den jeweiligen Wirtschaftsstandort, weil zusätzlich ein Know-How Vorsprung im internationalen Wettbewerb aufgebaut wird.
Das Management des Aktionsprogramms übernimmt die Energieverwertungsagentur (E.V.A.). Aufgabe der E.V.A. ist es dabei, die mehr als ein Dutzend vorgesehenen klima:aktiv-Programme vorzubereiten, für diese geeignete Programmmanager zu bestellen und die Koordination sowie das Monitoring und Controlling aller Programme zu organisieren. Mit der Koordination wurden von GF Fritz Unterpertinger die Mitarbeiter Michael Cerveny und Stephan Fickl betraut.
Die klima:aktiv Programme werden in den Schwerpunktbereichen Bauen, Mobilität, Unternehmen, Stromsparen und Erneuerbare Energien den Markt für energieeffiziente, nachhaltige Technologien beleben.

Folgende Programme wurden bzw. werden im Jahr 2004 gestartet:

eco:facility:
unterstützt Eigentümer bei der Sanierung von privaten Dienstleistungsgebäuden - z. B. Hotel- und Gastgewerbe, Bürohäuser, Wellnessbetriebe, Alten- und Pflegeheime, etc.
e5:
umfassendes Klimaschutzprogramm für energieeffiziente Gemeinden.
solar:wärme:
Steigerung des Einsatzes von Solarkollektoren in Einfamilienhäusern, bei Wohnbauträgern und Tourismusbetrieben
energieeffiziente Betriebe:
unterstützt Unternehmen beim Ausschöpfen ihrer Energiesparpotenziale und dem Einsatz Erneuerbarer
Mobilitätsmanagement Betriebe:
Forcierung klimafreundlicher Mobilität von Betrieben
bio:gas:
Anzahl und Qualität der Biogasanlagen in Österreich sollen erhöht werden
Qualitätsmanagement Heizwerke:
Effizienzsteigerung von geförderten Biomasseheizwerken

Weitere Informationen:

www.programm.klimaaktiv.at
Kontakt klima:aktiv-Koordination:
Michael Cerveny Energieverwertungsagentur (E.V.A.)
Otto-Bauer-Gasse 6
1060 Wien
01-5861524-15
[klimaaktiv@eva.ac.at]
Rückfragehinweis: Lebensministerium Pressestelle
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0047 2004-07-12/10:30

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12.07.2004 | Autor*in: holler
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