Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

Umwelthaftung ohne Nuklearhaftung ist ein Torso

17.12.2003

Bedauerliches Abstimmungsergebnis im EU–Parlament zur Nuklear– und GVO–Haftung

ja © Archiv
ja © Archiv
Strassburg, 2003–12–17 (fpd) – "Man könnte sagen: ein echter Schmarrn", ärgert sich der freiheitliche EU–Abgeordnete Dr. Hans Kronberger über das heutige Abstimmungsergebnis zur Umwelthaftung im Europäischen Parlament: "Die Abgeordneten haben die Einbeziehung von atomar verursachten Schäden in den Anwendungsbereich der Richtlinie abgelehnt. Damit sind wir einer europaweiten strengen Haftpflicht für Nuklearunfälle wieder keinen Schritt näher gerückt." Die Nuklearenergie, so Kronberger, sei die einzige Energieform, die von der Haftpflicht ausgenommen sei. "Das bedeutet eine weitere Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Atomkraft, die im Rahmen von Euratom ohnehin schon massiv privilegiert ist."
Die Abgeordneten haben auch zwei Änderungsanträge zur Haftpflicht bei der Freisetzung von GVO abgelehnt. Darin wurde die Kommission aufgefordert, einen Vorschlag zur privatrechtlichen Haftung vorzulegen; diese soll wirtschaftliche Verluste, die durch unbeabsichtigtes Vorhandensein von GVO in landwirtschaftlichen Produkten entstehen, abdecken.
Kronberger: "Die Frage der Haftung bei gentechnischen Verunreinigungen ist ein äußerst wichtiger Aspekt des Koexistenzproblems. Da die Kommission in Untätigkeit verharrt, wäre eine dezidierte Stellungnahme des Parlaments sehr hilfreich gewesen. Wenn nicht bald etwas unternommen wird, könnte das für Bauern und Konsumenten, die bewusst auf Gentechnik verzichten, existenzgefährdend sein."
Die fehlende Nuklear– und GVO–Haftung, mahnt der Abgeordnete, seien schmerzhafte Lücken im europäischen Umweltrecht, die rasch geschlossen werden müssten. „So lange es für diese zwei Bereiche keine Lösung gibt, ist die Aufgabe, einen strengen europäischen Gesetzesrahmen für Umwelthaftung aufzubauen, nicht abgeschlossen." (Schluss)

Verwandte Artikel

  • Leserbrief zum Profilartikel "Energie: Nach dem Sturm die Flaute"
  • Der Umweltjournalistenpreis wurde gestern zum 8. Mal vergeben
  • Kronberger: Kein Ausbau der 380-KV-Leitung!
  • Kronberger protestiert gegen Importgenehmigung für Gen–Mais
  • Kronberger: Explosion des Ölpreises kein "Betriebsunfall"
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
17.12.2003 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Temeliner–Störfälle im Doppelpack

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

WWF beglückwünscht Norwegen zu der Entscheidung, kein Öl vor den Lofoten zu fördern

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 18. Januar 2026, 68.144 Artikel Online

Weitere Themen

  • Zukunftsenergien schaffen Arbeitsplätze in Deutschland
  • Experten bestätigen Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft
  • LH Haiders Veto gegen Ökostrom gefährdet Alternativ-Energieerzeuger
  • LR Erich Schwärzler: Nein zu unbefristeten Kernkraftwerken
  • National Geographic: Kohlenstoff verzweifelt gesucht!
  • AntiAtom – Kein Konsens erreichbar?
  • Pröll: SPÖ und Grüne verlassen österreichischen Anti-Atom-Konsens
  • Erneuerbare Energie- Möglichkeiten in Australien
  • Kranzniederlegung am Grab der österreichischen Anti-Atompolitik
  • UMWELTAUSSCHUSS VERFEHLT KNAPP GEMEINSAMES ANTI–ATOM–PAPIER Koalition und Opposition uneinig bei Revision des EURATOM– Vertrags
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1266
  • 1267(current)
  • 1268
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.974 Artikel | Seite 1.267 von 1.298

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © Archiv

ja © Archiv