Umweltdachverband fordert von künftiger Regierung: Umwelt– und Naturschutzpolitik weiter entwickeln!
"Demnächst starten die Koalitionsverhandlungen. In den kommenden Wochen werden somit die Weichen für die künftige Umwelt– und Naturschutzpolitik gestellt", sagt Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes, anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Ökosozialen Forum und der Caritas in Wien. "Wir hoffen, dass es der neuen Regierung gelingen wird, sich mit einer engagierten und verlässlichen Umwelt– und Naturschutzpolitik zu profilieren", so Heilingbrunner. Eine konsequente Ausrichtung allen politischen Handelns am Leitprinzip einer nachhaltigen Entwicklung muss die künftige Prämisse sein. Der Umweltdachverband formuliert im Forderungspaket "Nachhaltigkeit leben" Kernaufgaben, die unverzichtbarer Bestandteil einer aktiven Umwelt– und Naturschutzpolitik der kommenden Legislaturperiode sein müssen.
Umwelt– und Naturschutz–Eckpunkte für das neue Regierungsprogramm
Zu den notwendigen künftigen Schwerpunkten zählen:
– Mehr politische Verbindlichkeit und Relevanz für eine neue österreichische Nachhaltigkeitsstrategie
– Verbindliche Umsetzung einer ökosozialen Steuerreform
– Unterstützung des Global Marshall Plan (GMP)
– Ambitionierte Energie– und Klimaschutz sowie glaubwürdige Anti–Atompolitik
– Kein Ausverkauf öffentlicher Dienstleistungen zur Daseinsvorsorge
– Verfassungsschutz für lebenswichtige Natur–Ressourcen (Wälder, Gletscher, Seen)
– Dauerhafter Gewässer–, Trinkwasser– und Hochwasserschutz sowie ein Wasserkraftnutzungsbeitrag für Naturverbrauch
– Konsequenter Alpenschutz und rasche Umsetzung der Alpenkonvention
– Nachhaltige Verkehrspolitik, die der Stärkung des öffentlichen Verkehrs Vorrang gibt
– Maßgebliche Stärkung der Naturschutz– und Schutzgebietspolitik
– Mehr Nachhaltigkeit in der Land– und Forstwirtschaft zur Stärkung des ländlichen Raumes
– Parteistellung von Umwelt– und Naturschutz–NGOs und steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für den Natur–, Umwelt– und Konsumentenschutz
– Umweltbildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung
– Gesetz zum Schutz vor nicht–ionisierender Strahlung
– "Nachhaltige" EU–Erweiterung
– Mehr politische Verbindlichkeit und Relevanz für eine neue österreichische Nachhaltigkeitsstrategie
– Verbindliche Umsetzung einer ökosozialen Steuerreform
– Unterstützung des Global Marshall Plan (GMP)
– Ambitionierte Energie– und Klimaschutz sowie glaubwürdige Anti–Atompolitik
– Kein Ausverkauf öffentlicher Dienstleistungen zur Daseinsvorsorge
– Verfassungsschutz für lebenswichtige Natur–Ressourcen (Wälder, Gletscher, Seen)
– Dauerhafter Gewässer–, Trinkwasser– und Hochwasserschutz sowie ein Wasserkraftnutzungsbeitrag für Naturverbrauch
– Konsequenter Alpenschutz und rasche Umsetzung der Alpenkonvention
– Nachhaltige Verkehrspolitik, die der Stärkung des öffentlichen Verkehrs Vorrang gibt
– Maßgebliche Stärkung der Naturschutz– und Schutzgebietspolitik
– Mehr Nachhaltigkeit in der Land– und Forstwirtschaft zur Stärkung des ländlichen Raumes
– Parteistellung von Umwelt– und Naturschutz–NGOs und steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für den Natur–, Umwelt– und Konsumentenschutz
– Umweltbildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung
– Gesetz zum Schutz vor nicht–ionisierender Strahlung
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