Umweltdachverband deckt auf: Kraftwerk im Nationalpark Gesäuse geplant!
Am Johnsbach mitten im Nationalpark Gesäuse wird unter höchster Geheimhaltung von der Firma Envesta GmbH an einem Wasserkraftwerksprojekt gearbeitet. Auf einer rund 900 bis 1000 Meter langen Fließstrecke soll der naturbelassene Johnsbach in eine Druckrohrleitung umgeleitet werden, was ihn weitgehend trocknen fallen ließe.
"Wir protestieren aufs Schärfste gegen diesen Plan. Offenbar ist nicht einmal mehr ein Nationalpark, der noch dazu auch europarechtlich als Natura 2000–Gebiet verankert ist, vor der E–Wirtschaft sicher", ist Mag. Franz Maier, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes, empört. "Wir fordern den zuständigen LR Manfred Wegscheider und die Nationalpark–Verwaltung auf, dieses ruinöse Projekt sofort im Keim zu ersticken. Ein Kraftwerk hat in einem Nationalpark nichts verloren", so Maier.
Imageverlust und Naturschutzblamage für Österreich
"Die Errichtung eines Kraftwerkes im Nationalpark Gesäuse ist mit geltendem österreichischen Nationalparkrecht und Europarecht unvereinbar. Ein solches Projekt würde zu einer sofortigen Aberkennung des Gebietes als Schutzgebiet der Kategorie II ("Nationalpark") durch die Weltnaturschutzorganisation IUCN führen. Das wäre eine peinliche Naturschutzblamage für Österreich!", warnt Maier.
Das Kraftwerk würde mit Sicherheit auch das Aus für das Nationalpark LIFE–Programm bedeuten, das noch bis 31.7.2010 läuft und von der Europäischen Kommission gefördert wird. Das Programm beinhaltet als einen Schwerpunkt das Revitalisierungsprojekt "Ökologische Neukonzeption und naturgemäßer Umbau des Johnsbaches". Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Bund und der EU wären die Folge. "Sollte das Projekt nicht binnen kurzer Frist zurückgezogen werden, wird der Umweltdachverband offiziell das für die Nationalparks zuständige Lebensministerium und in weiterer Folge die Europäische Kommission sowie die IUCN einschalten", sagt Maier.
Der Fall Johnsbach zeigt einmal mehr die Rücksichtslosigkeit der E–Wirtschaft und den Druck, dem unsere letzten natürlichen Flussabschnitte ausgesetzt sind. "Energiesparmaßnahmen und Effizienzsteigerung an bestehenden Kraftwerken statt fortgesetzter Naturzerstörung sind dringend angesagt", sagt Maier.
"Wir protestieren aufs Schärfste gegen diesen Plan. Offenbar ist nicht einmal mehr ein Nationalpark, der noch dazu auch europarechtlich als Natura 2000–Gebiet verankert ist, vor der E–Wirtschaft sicher", ist Mag. Franz Maier, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes, empört. "Wir fordern den zuständigen LR Manfred Wegscheider und die Nationalpark–Verwaltung auf, dieses ruinöse Projekt sofort im Keim zu ersticken. Ein Kraftwerk hat in einem Nationalpark nichts verloren", so Maier.
Imageverlust und Naturschutzblamage für Österreich
"Die Errichtung eines Kraftwerkes im Nationalpark Gesäuse ist mit geltendem österreichischen Nationalparkrecht und Europarecht unvereinbar. Ein solches Projekt würde zu einer sofortigen Aberkennung des Gebietes als Schutzgebiet der Kategorie II ("Nationalpark") durch die Weltnaturschutzorganisation IUCN führen. Das wäre eine peinliche Naturschutzblamage für Österreich!", warnt Maier.
Das Kraftwerk würde mit Sicherheit auch das Aus für das Nationalpark LIFE–Programm bedeuten, das noch bis 31.7.2010 läuft und von der Europäischen Kommission gefördert wird. Das Programm beinhaltet als einen Schwerpunkt das Revitalisierungsprojekt "Ökologische Neukonzeption und naturgemäßer Umbau des Johnsbaches". Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Bund und der EU wären die Folge. "Sollte das Projekt nicht binnen kurzer Frist zurückgezogen werden, wird der Umweltdachverband offiziell das für die Nationalparks zuständige Lebensministerium und in weiterer Folge die Europäische Kommission sowie die IUCN einschalten", sagt Maier.
Der Fall Johnsbach zeigt einmal mehr die Rücksichtslosigkeit der E–Wirtschaft und den Druck, dem unsere letzten natürlichen Flussabschnitte ausgesetzt sind. "Energiesparmaßnahmen und Effizienzsteigerung an bestehenden Kraftwerken statt fortgesetzter Naturzerstörung sind dringend angesagt", sagt Maier.
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