Um ein Kind großzuziehen … braucht es ein ganzes Dorf
Zum 5. Mal fand am letzten Wochenende das jährliche Treffen von Gemeinschaften und Ökodorf–Initiativen aus ganz Österreich statt. Veranstalter war der Grün–Preisträger 2003 „Leben in Gemeinschaft OÖ„ (www.leben–in–gemeinschaft.net).
Über 100 Menschen trafen sich von 23. bis 25. Juli 2004 an der Jaunitz in Freistadt/OÖ, um sich über ihre Erfahrungen auf dem Weg zu gemeinschaftlichen Lebensformen auszutauschen.
Die Ökodorfbewegung ist weltweit im Vormarsch und hat in den letzten Jahren auch Österreich erreicht. Die Initiativen schießen aus dem Boden „wie die Schwammerl„. Eine echte „Graswurzelbewegung„ ist im Gange, die neben einer ökologischen Lebensweise auch kooperative soziale Beziehungen anstrebt, um Isolation und Vereinzelung entgegenzuwirken.
Über 100 Menschen trafen sich von 23. bis 25. Juli 2004 an der Jaunitz in Freistadt/OÖ, um sich über ihre Erfahrungen auf dem Weg zu gemeinschaftlichen Lebensformen auszutauschen.
Die Ökodorfbewegung ist weltweit im Vormarsch und hat in den letzten Jahren auch Österreich erreicht. Die Initiativen schießen aus dem Boden „wie die Schwammerl„. Eine echte „Graswurzelbewegung„ ist im Gange, die neben einer ökologischen Lebensweise auch kooperative soziale Beziehungen anstrebt, um Isolation und Vereinzelung entgegenzuwirken.
Ökodörfer an sich sind keine neue Erfindung
Sie haben sich über Jahrhunderte bewährt und brauchen nur wiederentdeckt zu werden.
Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen ist das wichtigste Ziel. Kinder sollen wieder unter Kindern aufwachsen, Altersdurchmischung ist gefragt, sodass auch neue Lebens–Perspektiven für ältere Menschen auftauchen. In Gemeinschaft ein Leben mit Freunden und Gleichgesinnten zu führen, bietet in der täglichen Auseinandersetzung ein weites Feld zum Einüben zwischenmenschlicher Qualitäten, was automatisch zu innerem Wachstum und persönlicher Reifung führt, meinen die TeilnehmerInnen an dem Treffen.
Insgesamt 15 Initiativen und bestehende Gemeinschaften mit sehr unterschiedlichen Zielen und Schwerpunkten wurden in Freistadt vorgestellt. Manche bestehen schon seit über 15 Jahren, andere stehen kurz vor dem Einzug in „ihr„ Projekt, oder haben gerade erst begonnen, Menschen für eine Gemeinschaft zu suchen. Interessierte gibt es viele. Der Prozess der Gemeinschaftsfindung ist aber nicht komplikationsfrei, braucht Durchhaltevermögen und die Bereitschaft der TeilnehmerInnen, sich aufeinander einzulassen.
Ein großer Schritt beim diesjährigen Treffen war die Gründung des Dachverbandes „Austrotopia – Netzwerk für Leben in Gemeinschaft„. Die Plattform wird in wenigen Wochen über eine eigene Homepage verfügen – www.austrotopia.net und zur Stärkung der Bewegung in Österreich wesentlich beitragen.
Die Ökologiebewegung braucht für ihre Wirksamkeit lebende Beispiele, sie braucht konkrete Orte, die ein „Leben mit Zukunft„ demonstrieren, sie braucht Menschen, die jetzt beginnen eine positive Zukunft zu gestalten.
Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen ist das wichtigste Ziel. Kinder sollen wieder unter Kindern aufwachsen, Altersdurchmischung ist gefragt, sodass auch neue Lebens–Perspektiven für ältere Menschen auftauchen. In Gemeinschaft ein Leben mit Freunden und Gleichgesinnten zu führen, bietet in der täglichen Auseinandersetzung ein weites Feld zum Einüben zwischenmenschlicher Qualitäten, was automatisch zu innerem Wachstum und persönlicher Reifung führt, meinen die TeilnehmerInnen an dem Treffen.
Insgesamt 15 Initiativen und bestehende Gemeinschaften mit sehr unterschiedlichen Zielen und Schwerpunkten wurden in Freistadt vorgestellt. Manche bestehen schon seit über 15 Jahren, andere stehen kurz vor dem Einzug in „ihr„ Projekt, oder haben gerade erst begonnen, Menschen für eine Gemeinschaft zu suchen. Interessierte gibt es viele. Der Prozess der Gemeinschaftsfindung ist aber nicht komplikationsfrei, braucht Durchhaltevermögen und die Bereitschaft der TeilnehmerInnen, sich aufeinander einzulassen.
Ein großer Schritt beim diesjährigen Treffen war die Gründung des Dachverbandes „Austrotopia – Netzwerk für Leben in Gemeinschaft„. Die Plattform wird in wenigen Wochen über eine eigene Homepage verfügen – www.austrotopia.net und zur Stärkung der Bewegung in Österreich wesentlich beitragen.
Die Ökologiebewegung braucht für ihre Wirksamkeit lebende Beispiele, sie braucht konkrete Orte, die ein „Leben mit Zukunft„ demonstrieren, sie braucht Menschen, die jetzt beginnen eine positive Zukunft zu gestalten.
Literaturempfehlungen
Sobonfu Somé: In unserer Mitte – Kinder in der Gemeinschaft; Berlin: Orlando Frauenverlag, 2000; ISBN 3–929823–68–3.
Stengel/Peters: Eurotopia – Verzeichnis europäischer Gemeinschaften und Ökodörfer; Poppau: Volker Peters–Verlag, 2004; ISBN 3–00–013772–6
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Aussendung: Austropia Österreich
Stengel/Peters: Eurotopia – Verzeichnis europäischer Gemeinschaften und Ökodörfer; Poppau: Volker Peters–Verlag, 2004; ISBN 3–00–013772–6
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Aussendung: Austropia Österreich