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Ukraine: Wieder Angriff auf Atomkraftwerk

04.03.2022

Die Ukraine teilte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) heute mit, dass die russischen Streitkräfte die Kontrolle über den Standort des Kernkraftwerks (KKW) des Landes in Saporischschja übernommen hätten.

© Gerd Altmann pixabay.com
© Gerd Altmann pixabay.com
Die russische Armee hat bereits in der Nacht das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten des Landes beschossen. Ein Feuer in einem Ausbildungszentrum wenige hundert Meter von einem der Reaktoren entfernt ist laut ukrainischer Behörden inzwischen gelöscht. Das Kernkraftwerk ist das größte Atomkraftwerk der Welt. "Das Kernkraftwerk wird aber weiterhin von seinem regulären Personal betrieben und es gibt keine Freisetzung von radioaktivem Material," wie Generaldirektor Rafael Mario Grossi von der IAEO,der Internatiaonlen Atomenergiebehörde, erklärte.
Ukrainische Kollegen teilten der IAEO mit, dass ein Projektil über Nacht ein Schulungsgebäude in der Nähe einer der Reaktoreinheiten der Anlage getroffen und ein lokales Feuer verursacht habe, das später gelöscht wurde. Die Sicherheitssysteme der sechs Reaktoren der Anlage waren nicht betroffen und es gab keine Freisetzung von radioaktivem Material. Die Strahlenüberwachungssysteme am Standort sind voll funktionsfähig.
Der Betreiber hat jedoch berichtet, dass die Situation weiterhin sehr herausfordernd ist und es daher noch nicht möglich war, das gesamte Gelände zu betreten, um zu beurteilen, ob alle Sicherheitssysteme voll funktionsfähig sind.
Von den Reaktorblöcken der Anlage ist Block 1 zu Wartungszwecken abgeschaltet, die Blöcke 2 und 3 wurden kontrolliert heruntergefahren, Block 4 arbeitet mit 60 Prozent Leistung und die Blöcke 5 und 6 werden im Niedrigleistungsmodus „in Reserve“ gehalten. Zwei Personen wurden verletzt gemeldet.
Das IAEA Incident and Emergency Center (IEC) wurde aufgrund der Ereignisse im KKW Zaporizhzhia in den vollen Reaktionsmodus versetzt, sagte Generaldirektor Grossi. Das IEC wird rund um die Uhr besetzt sein, um kontinuierlich Informationen über Entwicklungen zu erhalten, zu bewerten und zu verbreiten.
„Ich bin äußerst besorgt über die Situation im AKW Saporischschja und was dort in der Nacht passiert ist. Das Abfeuern von Granaten im Bereich eines Kernkraftwerks verstößt gegen das Grundprinzip, dass die physische Unversehrtheit kerntechnischer Anlagen jederzeit gewahrt und sicher gehalten werden muss“, sagte Grossi. Er gab außerdem seine Bereitschaft bekannt, zum Kernkraftwerk Tschernobyl (KKW) zu reisen, um sich von den Konfliktparteien im Land die Verpflichtung zur Sicherheit aller ukrainischen Kernkraftwerke zu sichern.
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04.03.2022 | Autor*in: holler
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