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TUM stellt Wärmeversorgung in Garching auf CO₂-neutrales System um

28.11.2025

Klimaschonend und mit geringeren Kosten als bisher

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Die Verträge für den Umstieg sind fixiert © TUM
München - Die Technische Universität München (TUM) treibt ihre Nachhaltigkeitsstrategie entschlossen voran: Am Forschungscampus Garching entsteht eine neue CO₂-neutrale Wärmeversorgung, die jährlich rund 30.000 Tonnen CO₂ einspart und gleichzeitig die Betriebskosten senkt. Grundlage ist ein 20-Jahres-Vertrag mit dem Energiedienstleister GETEC.

Kern des Projekts ist die Nutzung von Abwärme aus dem Leibniz-Rechenzentrum, dessen Supercomputer große Mengen Wärme erzeugen. Diese Energie wird künftig in das Campus-Nahwärmenetz eingespeist. Ergänzt wird das System durch Geothermie, moderne Großwärmepumpen sowie elektrische Heizkessel für Spitzenlasten. Nur für Stromausfälle bleibt ein hocheffizienter Gaskessel als Notlösung bestehen.
 

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann betont die Verantwortung der Universität: „Wir setzen unsere Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um – im Labor genauso wie im täglichen Betrieb.“ Bereits in drei Jahren soll das neue Wärmesystem voll einsatzbereit sein.

Herzstück der neuen Energiezentrale sind sieben leistungsstarke Großwärmepumpen, mit einer Gesamtwärmeleistung von knapp 10MW, die mit umweltfreundlichen Kältemitteln arbeiten. Sie werden durch riesige Wärmespeicher und Elektrokessel ergänzt, die überschüssigen Strom flexibel in Wärme umwandeln. Über ein „Smart Control Center“ wird das gesamte System rund um die Uhr digital überwacht. Algorithmen sorgen dafür, dass Wärme vorzugsweise dann produziert wird, wenn grüner Strom im Netz günstig verfügbar ist. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt: GETEC und die TUM haben sich zu einer 20-jährigen Zusammenarbeit entschlossen.
 

Die Umstellung ist tiefgreifend: Der Campus, der 2022 noch 127 GWh Erdgas verbrauchte, wird künftig im Regelbetrieb komplett ohne Gas auskommen. Neue Leitungen, eine Energiezentrale mit sieben Großwärmepumpen sowie ein digitales „Smart Control Center“ bilden das technische Rückgrat. Algorithmen sorgen dafür, dass Wärme bevorzugt produziert wird, wenn günstiger grüner Strom verfügbar ist.

GETEC-Geschäftsführer Henning Lustermann spricht von einem „Leuchtturmprojekt der Wärmewende“, das Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz vereine.

Mit der neuen Infrastruktur setzt die TUM ein starkes Zeichen für klimafreundliche Campusentwicklung – und zeigt, wie innovative Energiekonzepte im großen Maßstab funktionieren können.

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