Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Tschernobyl: Brand am Sarkophag der Atomruine

14.02.2025

Ein Drohnenangriff hat einen Brand ausgelöst- die Radioaktivitätswerte sind nicht gestiegen.

Tschernobyl.jpg.jpg
© Rotes Kreuz
.Ein Drohnenangriff  heute Früh verursachte einen Brand in dem Gebäude, in dem sich die Überreste des bei der Tschernobyl-Katastrophe 1986 zerstörten Reaktors befinden.   Dieser Vorfall sei zutiefst beunruhigend und unterstreiche die fortdauernden Risiken für die nukleare Sicherheit während des militärischen Konflikts,  so Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA).

Das vor Ort stationierte IAEA-Team, das die Explosion um 01:50 Uhr Ortszeit hörte und anschließend Rauch und Feuer  sehen konnte, wurde von der Ukraine darüber informiert, dass eine Drohne die neue Sicherheitsstruktur (New Safe Confinement, NSC) getroffen habe.  Diese Sicherheitsummantelung soll jede Freisetzung radioaktiver Substanzen aus dem beschädigten Reaktorblock 4 verhindern und ihn vor äußeren Gefahren schützen.

Innerhalb weniger Minuten trafen Feuerwehrleute und Fahrzeuge vor Ort ein, um den Brand zu löschen, der noch mehrere Stunden später mit Unterbrechungen zu sehen war.

Das IAEA-Team konnte einen Bruch in der Außenhülle des NSC feststellen, was auch die  ukrainische  Aufsichtsbehörde  bestätigte. Derzeit laufen Untersuchungen, um den Zustand der Innenhülle zu ermitteln.

Die Strahlenwerte innerhalb und außerhalb des NSC-Gebäudes blieben normal und stabil.  

Kurz nach der jüngsten Zunahme militärischer Aktivitäten in der Nähe des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja sagte Generaldirektor Grossi, dies zeige erneut, dass die nukleare Sicherheit ständig bedroht bleibe, solange der Konflikt andauere.

„Es gibt keinen Grund zur Selbstzufriedenheit, und die IAEA bleibt in höchster Alarmbereitschaft“, sagte er. „Ich fordere erneut maximale militärische Zurückhaltung rund um die Atomanlagen der Ukraine.“

Die IAEA wird weitere aktuelle Informationen zur Situation in Tschernobyl bereitstellen, sobald relevante Informationen verfügbar werden.

 
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht Russland für den Schaden verantwortlich. Von Seiten Russlands gibt es keine Stellungnahme.

 

  • Drucken
  • Empfehlen
14.02.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Stromindustrie fordert "massiven heimischen Erneuerbaren Energie-Ausbau"

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Dritter Jahrestag des Kriegsbeginns: Aktivist:innen protestieren auf der Ostsee gegen russische Ölexporte mit veralteten Tankern

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 8. März 2026, 68.443 Artikel Online

Weitere Themen

  • Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
  • Atomausstieg muss geLINGEN – Keine Deals mit Putin!
  • Preissturz bei Speichern: Batterien werden zum neuen Rückgrat der Energiewende
  • Nahostkrieg lässt Energiepreise steigen: Radikaler Ausbau erneuerbarer Energien als klare Lösung!
  • Landwirtschaftskammer: Österreich muss Energie-Abhängigkeit beenden – Erneuerbare als Schutzschild gegen Krisen
  • atomstopp: Linzer Hauptplatz könnte über einen Kilometer hoch mit atomar verseuchter Fukushima-Erde gefüllt werden.
  • Frankreichs neuer Energieplan:  Demokratischer Rückschritt, ökologisches Risiko und wirtschaftlicher Irrweg
  • Uranatlas: Atomenergie verstärkt die geopolitische Abhängigkeit Europas von Russland
  • AKWs um 500 Milliarden unterversichert - NGOs bei EU-Kommission für neue AKW-Haftpflicht
  • Elektrifizierung als Billionen-Investition – warum Stromnetze, Batterien und Industrieausrüster vor einem neuen Zyklus stehen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.051 Artikel | Seite 1 von 1.306

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Tschernobyl.jpg.jpg

© Rotes Kreuz