Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

Tschechien: Tykač-Konzern plant Schließung mehrerer Kohlekraftwerke ab 2027

27.11.2025

Gleich drei Kohlekrattwerke sollen im Jänner 2927 geschlossen werden

Kohlekraftwerk Pocerady2.jpg
© Martin Vavřík
Prag- Der Energiekonzern Sev.en des tschechischen Milliardärs Pavel Tykač bereitet laut übereinstimmenden Medienberichten die Schließung mehrerer Kohlekraftwerke vor. Die Stromproduktion in Počerady, Chvaletice und Kladno soll demnach im Jänner 2027 enden. Offiziell bestätigt hat das Unternehmen die Pläne bisher noch nicht.

Hintergrund der Entscheidung sind vor allem die stark gestiegenen Preise für Emissionszertifikate, die die Rentabilität der Kohleverstromung zunehmend untergraben. Laut Informationen von Hospodářské noviny sollen die Beschäftigten der Werke noch diese Woche informiert werden. Lediglich der Kohleabbau im Steinbruch Vršany sowie das modernere Heizkraftwerk in Zlín sollen weiterhin betrieben werden.

Wie das Portal iROZHLAS.cz berichtet, hat Sev.en den staatlichen Netzbetreiber ČEPS bereits informell über mögliche Stilllegungen in Kenntnis gesetzt. ČEPS muss prüfen, ob die Kraftwerke für die Stabilität des Stromnetzes notwendig sind. Erste Szenarien deuten jedoch darauf hin, dass das tschechische Netz den Wegfall verkraften kann.

Die strategische Neuausrichtung reiht sich in den allgemeinen Trend ein: Die tschechische Regierung hat das Ende der Kohleverstromung bis 2033 angekündigt, andere Versorger wie ČEZ streben sogar bis 2030 oder früher an. Sev.en selbst weist seit Jahren sinkende Erträge aus – 2024 verzeichnete die Gruppe einen Nettoverlust von 2,1 Milliarden Kronen, bei einem Umsatzrückgang von 26 Prozent. 

  • Drucken
  • Empfehlen
27.11.2025 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

EUROPA: Batteriespeicher - Daten zum Boom

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Klimawandel:  Zehn Jahre nach Paris wächst die Unsicherheit

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 19. Januar 2026, 68.146 Artikel Online

Weitere Themen

  • STUDIE: Guten Morgen, Vorarlberger, Kärntner, Salzburger, Tiroler und Oberösterreicher!
  • Frankreich: Neues AKW? - Nicht vor 2038!
  • Intelligenter Stromtarif: Automatisierte Nutzung spart bis zu 25 Prozent
  • Fracking - die Abwässer richten den nächsten Umwelt-Gau an
  • Polens Energiewende gewinnt Speed: Erneuerbare Kapazität soll bis 2035 auf 91,5 GW steigen
  • Georgia Public Service Commission genehmigt Plan zum Bau der teuersten Gaskraftwerke der USA
  • STUDIE: Europäische Erdgaspipeline-Betreiber voll intransparent
  • USA: Präsident Trump verlängert illegal Laufzeit von zwei Kohlekraftwerken und treibt damit Strompreis in Indiana in die Höhe
  • Begutachtung zentraler Förderverordnungen einen Tag vor Weihnachten lassen Aktualität und Dialog missen
  • Deutsche Umwelthilfe reicht Strafanzeige gegen Kohlekonzern MIBRAG ein
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 2
  • 3(current)
  • 4
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.976 Artikel | Seite 3 von 1.298

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Kohlekraftwerk Pocerady2.jpg

© Martin Vavřík